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Hamburger Abendblatt am 26.9.: "Bremerhaven/Kiel. Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel hat der Umweltorganisation WWF widersprochen, wonach das Segelschulschiff "Gorch Fock" mit illegal importiertem Teak aus Myanmar restauriert werden soll. Wie es zu der Aussage kommen könne, das Holz stamme von Plantagen, erschließe sich ihm nicht, so Sprecher Nils Olaf Petersen: "Es kann sich dabei nur um Unkenntnis seitens des Verteidigungsministeriums handeln.""
Unkenntnis im Verteidigungsministerium? Seit wann das denn? Die familiengerechte Armee wurde mit Bravour durchgezogen, Sport-BHs, Schwangeren-Uniformen, Kasernen-Kitas, U-Boote auf dem Trockendock, stehende Hubschrauber, Panzer ohne Ersatzteile. Es läuft doch prächtig mit dem Umbau der Bundeswehr in eine pazifistische Ökotruppe nach grünlinker Ideologie. Da sage einer etwas von Unkenntnis.
Dr. Kay Kniffel (ARD-Aktuelle Kamera) 26.09.18
Seite 651
Warum wir von der Tagesschau uns entschieden haben, nicht über die Abwahl von Volker Kauder zu berichten? Na, das ist doch klar. Das ist ein einmaliger Einzelfall und nur von eng begrenzter lokaler Bedeutung in Berlin. Eine völlig belanglose Gruppe von Frauen und Männer in Berlin hat einen neuen Gruppenchef gewählt. Das kommt jeden Tag in unserem Land in Sportvereinen, NGO-Aktivistenverbänden und Juchtenkäfer-Kolonien vor. Die Tagesschau berichtet nur über Themen zur Ökologie, zum nachhaltigen Umbau der Gesellschaft und anderen Vorgängen unserer linksgrünen Kumpels. Nicht dazu gehört der Austausch eines Vorsitzenden, wie er in jedem Kleingartenverein vorkommt. Es ist egal, wer unter Frau Merkel diesen Job macht. Sie kennen mich.
Der verschwiegene Kollateralschaden der Affäre M.
Als die Kanzlette und Herr Maaßen
noch oft und gern beim Weine saßen
... ach! Wehmut greift uns an die Herzen!
Wie grausam kann Erinn'rung schmerzen!
Vorbei die süßen, güld'nen Zeiten,
nur weil Anales mußte reiten
den Maaßen-Gaul quer durchs Gelände
bis zu des Kleppers bitt'rem Ende!
Gewiß, sie tat's für die Genossen.
Hätt' diese sonst zu sehr verdrossen.
Doch was ist mit der Grokolette?
Liegt einsam nun in ihrem Bette!
Nie wieder wird ER sie verführen
mit seinen feinen Tischmanieren,
mit seiner Augen tiefen Blicken,
die sie gemahnten stets ans Kuscheln,
mit seiner Hände edlen Gesten,
mit Maßjacketts und Seidenwesten,
mit seinem Atem heiß wie Fritten,
der ihr durchpulste stets die Wangen,
mit seiner Worte Wonneschauer,
der sie vergessen ließ Herrn Sauer,
mit seiner Männlichkeit Gestrotze,
welchselbes fuhr ihr in die Leiste
... ach! Weh! ER ist für sie verloren,
kaum daß sie ihn hatt' auserkoren
für ihres Herzens Visionen
und als des Leibes Platzpatronen!
ER war ihr Ritter mit der Lanze,
war ihre stille Hirnromanze,
war Trost und Lichtblick ihr hienieden –
und ward brutal von ihr geschieden!
ANALES!! Wir sind deine Häscher!
Wir reichen dir den Schierlingsbecher!
TRINK!!, rote Drecksau, bis wir sehen
dich schreiend in den Hades gehen!
Anm. d. Dicht.: Zum Schutze der Jugend wurde an einigen Stellen der Reim geopfert. Erwachsene Leser werden um Verständnis ersucht. Zur Erlangung altersgemäßer Freuden wird empfohlen, die Schutzbegriffe durch die Originalbegriffe zu ersetzen und das Poèm in dieser Form zu rezitieren. Auf angemessenen Ausdruck ist zu achten.
O Freunde der Lyrik! Ach, @Schuppe, @Duschvorhang, @Eiliger Geist, @Satiricus und verwandte Seelen!
Euer vielstimmiges Nachfragen, ja sogar Bangen um meine Wenigkeit hat mich so sehr gefreut, daß mir der Reimgenerator stockt. Daher in schnöder Prosa: Ich war im Urlaub, ich befinde mich wohl, und ich bin justament dabei, meine vollständig eingetrocknete Feder (wir hatten schließlich Starksommer!) mit frischer Tinte zu benetzen, auf daß ... nun, es liegt nicht in meiner Hand, ob die Inspiration cömmt, aber ich möchte sie zu nehmen bereit sein und auch in Zukunft mit euch teilen, so Gott will. Auf bald in diesem Theater!
Wenn ich Maaßen wär, würde ich der Bild ein neues Interview geben.
Bild: Was halten Sie von Andrea Nahles?
Maaßen: Dass sie dumm wie ein Puddingteilchen ist, muss ich revidieren. Sie ist dumm wie ein Puddingteilchen vom Vortag.
In den finsteren Zeiten der Diktatur erscheint einem ein so winziger Lichtblick wie die Abwahl des Merkelstiefelritzendrecklutschers Kauder als nachgerade ein Volks- und Freudenfest der Demokratie.
Angela Merkel zum Maaßen-Deal: Hätte ich gewusst, wer da auf mich zukommt, und womit, hätte ich mich schon vorher für meine verschiedenen Entscheidungen, die dann wieder revidiert wurden, beim gesunden Volksempfinden entschuldigt.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
17. Juli 2026
Fraktionschef Jens Spahn mit Klarstellung: «Bin keine Leihmutter und habe mich nie als solche betätigt»
Normalität predigen und heimlich etwas anderes praktizieren? Für einen solchen Vorwurf wird Jens Spahn zur Zielscheibe gemacht. In der ZZ-Bundespressekonferenz gibt er das klare Bekenntnis ab zu dem, was er früher schon gesagt hat. «Das gilt selbstverständlich auch weiterhin», so der Fraktionschef.
Wetten-dass-Protokolle zeigen: Die Bagger hat Gottschalk nie angefasst
Früher hätten alle alle und alles mehr berührt und jetzt würde nur der Fokus auf die damals als attraktiv gelesenen Frauen gelegt, diese Schutzbehauptung macht die Runde. Aber stimmt das überhaupt? Von den Baggern aus der Baggerwette hört man nichts, aber die Dokumentationen sind lückenlos. Sie wurden von Gottschalt durchgehend in Ruhe gelassen, Übrigens auch ungefragt.
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Der Bundespräsident hat recht, wenn er sagt, die DDR-Hymne hat ihre Unschuld verloren. Wer ihren Text zum Programm erhebt, hält die Zeit der Ruinen für eine, in der es sich leichter regieren lässt, weil die Menschen für Transformationen bereit sind. Die Stoßrichtung ist klar. Die nötigen Maßnahmen sind es auch. Hymnen lassen sich nicht verbieten, ihre Singenden hingegen schon.
Gerade die DDR-Hymne ist eine, die nie wieder von den Falschen gesungen werden darf.
Neuer Kurs in Kulturpolitik sorgt für Wirbel: Dürfen zu viele Künstler sich kritisch äußern, um die Menschen wieder in die Demokratie zurückzuholen?
Der Zweck ist ohne Frage wichtig, denn Kultur hat die Funktion, Brücken über die Gesellschaft zu bauen und gerade denen eine Stimme zu geben, die sich abgehängt fühlen. Aber ist man mit den Lockerungen zu weit gegangen? Ja, findet der Kulturrat und spart nicht mit Kritik an denen, die sich dafür hergegeben haben. «Dass man alles sagen darf, dürfte sich herumgesprochen haben, man muss nicht noch so tun, als wäre es nötig, auch wirklich alles zu sagen», so heißt es von der Sektion der Meinungsbildenden. Denn die Wirkung der anscheinend offenen Worte könnte nach hinten losgehen und zu noch mehr Unmut führen, den man offensichtlich äußern darf, ohne mit Gegenwind zu rechnen.
Häufig auftauchende Frage: «Mann ist polizeibekannt» – Ist das immer dieselbe Polizei?
Die Frage liegt nahe, wenn doch der Mann aus den Meldungen so häufig polizeibekannt ist, ob das auch immer dieselbe Polizei wäre. Nein, so die Mitteilung der Pressestelle an die ZZ. «Es handelt sich um verschiedene Dienststellen, die sich untereinander nicht austauschen dürfen, Datenschutz», so die Mitteilung. Hätte ja sein können.