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Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.


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zu Seite 1914 


          Seite 4427          

Nun, ja!
19.12.18
Seite 692

 

Auch werden sich bald die anderen tausende Jounalisten bei der ZZ bewerben. Denndas ist wirklich der einzige freie Ort, wo man sagen kann, was man will. Herr Zeller übernimmt dann erst den Spiegel, später dann das Propagandaministerium. Das wäre toll!

 

Professor Klinglhuber
19.12.18
Seite 692

 

Herr Dr. Relotius, halt... nicht zu Erdogan. Kommen Sie zu uns. Wir haben eine riesige Abteilung Public Relations. Wir brauchen phantasievolle junge als Wissenschaftler. Wie Sie wissen, brauchen bei uns nicht einmal gestandene Physik-Professoren wissen, wie ein CO2-Molekül aussieht, das ist komplett lever, Mann! Also, auf zu uns, wir brauchen Alarm-Schreiber. Den Doktortitel bekommen Sie schon irgendwie noch. Wir machen Sie zum Lead Author beim nächsten IPCC report.

 

Nun, ja!
19.12.18
Seite 692

 

Der arme Claas Relotius kommt doch nun bei keiner Zeitung mehr unter, ohne daß die eingestehen muß, daß ....
Könnte ihn denn die ZZ nicht aufnehmen. Der wäre doch fast so gut wie Herr Zeller, Nur anders. Ausserdem würde das lustig. Sie sollten ihm wirklich eine Kolumne einräumen.

 

Relotius
19.12.18
Seite 692

 

....aber es war gut erfunden, gell!??

Geh jetzt vorübergehend zu Erdowahn - der is nich so zimperlich.

Lass mich vom Gegeelten Freiherrn beraten - "Erstmal gescheitert"- Dass das alles Fake war, ist "absurd".

Aber mir steht noch eine große Karriere ins Haus: bei den Grünen!!

Schland wird ja durch den Diesel komplett absaufen- unter Wasser ....
Hab da eine wahnsinns Geschichte....schluchz...

 

Dr. Rottmann, MdGrüne
19.12.18
Seite 692

 

Ja, Frau Chebli, Sie haben recht. Ich bin irgendwie zu ungeschickt, meinen Namen zu behalten. Ich habs - ehrlich gesagt - tatsächlich - nochnich - verstandn. Ich muss mir das einmal aufschreiben. Ein Bekannter hat da so eine eigene Karte mit dem Bundesadler drauf, da steht sein Namen drauf und ist ein Foto von ihm drauf. So was sollte ich auch haben.

 

Cechechech
19.12.18
Seite 692

 

West-Deutschland gehört zum christlich-jüdischen Abendland, darum leben da am meisten Türken.

 

Chebli, prollblöd
19.12.18
Seite 692

 

Äi, Frau Rotter, heißt du nicht Rottmann? Aber sicher verstehst du die Frage nicht.
Äh, was wollte ich noch fragen?

 

Ghostwriter
19.12.18
Seite 692

 

Der Satz 'Der Islam gehört nicht zu Deutschland' ist halal.
Gell?

 

Schutzgemeinschaft der Zeitungsleser
19.12.18
Seite 692

 

"Anmerkung der WELT-Redaktion: Claas Relotius hat in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2014 einzelne Artikel für WELT und WELT AM SONNTAG geschrieben. Wir nehmen die Artikel vorsorglich vom Netz und werden sie einer Prüfung unterziehen."

Deutschland in Schockstarre: Schlagartig war das Internet wie leergefegt von noch vielen anderen Artikeln... Betroffene Themenbereich: Flüchtlinge, Energiewende, Eurokrise, Wahlergebnisse, Vorwahlberichte, Wahlumfragen, u.v.m.

 

Schutzgemeinschaft der Zeitungsleser
19.12.18
Seite 692

 

Spiegel-Affäre Claas Relotius schlägt Wellen +++

WeLT: "Eingeräumt hat Relotius die Vorwürfe Mitte Dezember gegenüber seiner Vorgesetzten Özlem Gezer, Vizechefin des „Spiegel“-Gesellschaftsressorts, die ihn, wie es heißt, „zur Rede stellt und ihm auf den Kopf zusagt, dass sie ihm nicht mehr glaubt“.

Erst vor drei Wochen war Relotius zum wiederholten Male mit einem wichtigen Journalistenpreis ausgezeichnet worden: In Berlin erhielt er den Deutschen Reporterpreis für einen Artikel über einen syrischen Jungen, der glaubt, durch einen Kinderstreich den Bürgerkrieg im Land mit ausgelöst zu haben.

In der Begründung für den Preis heißt es wörtlich: „Jahrelang hat Claas Relotius, gemeinsam mit syrischen Mitarbeitern, ihm hinterher gespürt und ihn dann per Handy interviewt. Und dann einen Text geschrieben von beispielloser Leichtigkeit, Dichte und Relevanz, der nie offen lässt, auf welchen Quellen er basiert.“ "(Zitat Ende)

Jetzt fürchten tausende "Journalisten"-Kollegen bei ARD, ZDF, WDR, NDR, SZ, SWR, RechercheNetzwerk Deutschland, taz, FR, DLF, Deutsche Welle u.v.m. um ihren Job, weil denen auch nur noch wenige glauben. Ein Erdbeben geht durch die deutsche Publizistik-Landschaft. Einzige Ausnahme: Der Leuchtturm in der Deutschen Publizistik-Landschaft, die unbestechliche ZZ hat zugesagt, Zeller nicht zu entlassen.

 

          Seite 4427          




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4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

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Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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