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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen.
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Frechheit
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Furcht und Elend des Grünen Reiches
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.


Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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zu Seite 1862 


          Seite 4376          

Satiricus
08.08.18
Seite 628

 

@3D-Müller: Wie sind Sie denn auf dieses Stück aus der Kloake gekommen? Gegen dieses ordinäre Geholper war ja die Bravo (ist bei mir schon eine Weile her, daß ich sie gelesen habe) hohe Literatur.

 

Dieter D. D. Müller
08.08.18
Seite 628

 

Männer, hört und lest: Die junge Dichterin Sibel Schick reimt mindestens so gut wie Poeta nocturnus. Hier ihr neues Meisterwerk:

MÄNNER SIND ARSCHLÖCHER

Ein Gedicht.

Der eine ist schön, der andere heiß,
Auch der Süßeste davon beißt.
Denn es ist ein strukturelles Problem,
Dass Männer Arschlöcher sind.

Ich kenne Männer, die sind voll okay,
Aber auch die können so nerven, ey.
Der eine lügt, der andere ist laut,
Gibt nicht mal zu, wenn er Scheiße baut.

Ich habe Kumpels, verliebt war ich auch mal.
Wenn du mich fragst, mach ich's noch mal.
Auch der Netteste profitiert vom Arschlochsein,
Und setzt sich nicht gegen das Patriarchat ein.

Süße nette Männer, die mir zuhören,
Nicken brav zu und sagen: "Ich würd gern lernen."
Mach doch weiter, es dauert nicht lange,
Bis er sagt: "Du gibst zu viel Kante."

Fühlt sich ein Mann von dir bedroht,
Spricht er dir die Erfahrung ab.
Wer von meiner Existenz beleidigt wird,
Dem klatsch ich gern eine rein.

Einzelne Männer sind schon ganz okay,
In Gruppen wird’s schwierig.
Denn es hat System und Struktur,
Dass Männer Arschlöcher sind.

Du sagst: "Nicht alle Männer sind gleich."
Ich sage: "Ist das nicht irrelevant vielleicht?"
Denn es ist ein strukturelles Problem,
Und ja, es ist kein individuelles Problem,
Und nein, es geht nicht um Ausnahmen,
Denn es ist ein weltweites Phänomen,
Dass Männer Arschlöcher sind.

missy-magazine.de/blog/2018/08/07/maenner-sind-arschloecher/

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Der Katamnestiker
08.08.18
Seite 628

 

Sarrazin hat den Islam verstanden und umgekehrt. Die Grünen wollen den Bevölkerungsaustausch und schöne Altbauwohnungen in Afrika mit den Bodenschätzen und Bioläden in der Nähe. Die Afrikaner bekommen im Gegenzug das ausgelaugte Europa. Dafür sind sie vom Klimawandel verschont und müssen nicht schwitzen. Ein Geben und Nehmen.

 

nolensvolens
08.08.18
Seite 627

 

Viele Pizzaboten sind reich geworden, weil Clanchefs mehr Trinkgeld bekommen als einfache Boten. Martin Schulz sagt, dass diese Mehrvergütung sozial gerecht und auch kultursensibel ist.

Antwort:
Dann sollen sie nicht nur Pizza liefern.

 

ID-Nummer
08.08.18
Seite 627

 

Daily:

Die nennt man lokal "Auferstandene"! In Transsilvanien nennt man die aber anders.

 

@L.W.
08.08.18
Seite 627

 

Ich bin so rechtsextrem, ich bin einmal ganz außen rum und komme von links wieder rein!

Antwort:
So hatte es Lord Knud schon von Wolfgang Neuss.

 

Ghostwriter
08.08.18
Seite 627

 

Starkregen: Der ist selbstverständlich menschengemacht. Vor allem wir Deutschen sind schuld! Erst waren wir schlecht zu den Negern in Südwestafrika, und später dann zu Churchill und Stalin.
Höchste Zeit, neue Steuern für Entschädigungszahlungen zu erheben.
Eine Starkregenabgabe.

Antwort:
Wenigstens regnet es Wasser.

 

Linke Wut
08.08.18
Seite 627

 

Menschen, die selektieren, sind rechtsextrem. Deshalb ist die Frau im Kern ihres Wesens rechtsextrem. Es sei denn die ist ein Schlampe, die offen für alle Männer ist.

 

Duschvorhang
08.08.18
Seite 627

 

Hier prasselt gerade Starkregen vom Himmel und die Presse fragt sich schon: Kommt nun eine globale Starkregenprasselzeit, möglicherweise sogar für die nächsten 400 Millionen Jahre? Dies sind berechtigte Fragestellungen.

 

Robert Habeck
08.08.18
Seite 627

 

Schlampe! Hier treibst du dich also rum! Und du, Toni ... DAS gibt auf die Fresse, warts nur ab!!

 

          Seite 4376          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. Mai 2026

Bundespresseamt verhängt Nachrichtensperre über den Kanzler
Genehmigungen für Berichte über Ereignisse mit dem Bundeskanzler werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt. Zu diesem scharfen Schwert der Informationsfreiheitssicherung greift das zuständige Amt, um antidemokratischen Instrumentalisierungen einen Riegel vorzuschieben. Der Journalistenverband begrüßt die Maßnahme und spricht von einem klaren Zeichen gegen Desinformation und Groll.

Zum Schutz vor parlamentarischen Remis-Situationen: Bundespräsident unterschreibt Entmächtigungsgesetz
Eine Patt-Situation bei Wahlergebnissen, die sich in Parlamentssitzen niederschlagen, ist nicht mehr undenkbar, und dann heißt es Remis, wenn jede Rochade gezogen wurde. Damit die Demokratie keinen Schaden nimmt, wird sie gegen solche Lagen gewappnet. Die Parlamente verlieren die Zuständigkeiten, Gesetze zu beschließen und Ministerpräsidenten zu wählen, sowie viele weitere Aufgaben, die dann in den bestehenden Ausschüssen oder in Fachkommissionen fortgeführt werden. Die Entmächtigung der Parlamente schützt vor der feindlichen Übernahme, die von den Wählern gar nicht gewollt sein kann, aber beim Wählen kennt ja noch niemand das erschreckende Ergebnis.

Mit der Wiederwahl von Jens Spahn ist ein klares Zeichen gesetzt
Na bitte, möchte manch einer ausrufen, die CDU-Fraktion kann Wahl. Doch bei näherem Hinsehen bleibt ein bitterer Beigeschmack, der sich nicht so leicht von der Zunge wischen lässt. Hier haben mal nicht solche Portale dagegen geschossen. Dann trauen sich auch die Abgeordneten der eigenen Fraktion. Schöner wäre gewesen, sie hätten klare Gesichter gezeigt gegen versuchte Querschüsse aus den Medien vom Rand. Ob sie so weit sind, lässt sich nun nicht feststellen.

Was Arzt-Serien verschweigen
In Arzt-Serien ist der Doktor derjenige, der bei der Genesung der Patienten die entscheidende Rolle spielt und trotz persönlicher Probleme immer für sie da ist. Was die persönlichen Probleme angeht, ist es meistens viel schlimmer, die Krankenschwestern sind auch nicht mehr, was sie mal gewesen sein sollen, und Patienten nerven nur. Darum plant die Koalition eine Entlastung der Ärzte von den Patienten. «Das wird der große Wurf der Reformen», heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage der ZZ.

Quellen: Internet ging eben noch
Dass das Internet nicht geht, kann eigentlich gar nicht sein. Zu dieser eindeutigen Einschätzung kommen Experten. Denn: «Eben ging es noch», wie sie übereinstimmend feststellen. «Vielleicht war der Neustart keine gute Idee, der hat es womöglich nur noch schlimmer gemacht», so eine Vermutung. Neustarten ist eben kein Allheilmittel und nicht einmal eine einfache Lösung, wie sich erneut zeigt.

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