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Leserbriefe


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zu Seite 1862 


          Seite 4373          

Der Katamnestiker
10.08.18
Seite 629

 

Zahlen sind nüchtern und werden deshalb von Europapolitikern mit Ischiasproblemen nicht ernst genommen.

Antwort:
Es gibt auch hochprozentige Zahlen.

 

Örtlicher Chefredakteur
10.08.18
Seite 629

 

Bei uns wurde das Problem mit dem Problemstadtviertel noch eleganter gelöst. Anstatt einen SPD-Bürgermeister zu wählen, übernahm ich als ein in der Wolle gefärbter Grünlinker den Posten des Chefredakteurs der Lokalzeitung. Seither ging die Kriminalität um 120 Prozent zurück und das Problemviertel ist jetzt eine bunte Erlebnismeile. So löste auch Frau Bundeskanzlerin die Probleme.

Antwort:
Ja, wenn es noch eine Lokalzeitung gibt.

 

Raute
10.08.18
Seite 629

 

Der jährliche Staufenberg-Gedenktag erzeugt immer so ein mulmiges Gefühl bei mir.

Antwort:
Manche sehen ihn ja auch als Verräter an.

 

Dieter D. D. Müller
10.08.18
Seite 629

 

O.... ja, geschätzter @Old white man, bei Kleists Marquise war's ein voll satisfaktionsfähiger Russe, der aufgrund dieser seiner Eigenschaften schließlich doch die Gunst der schönen Marquise zu erringen wusste. Trotz jenes, äh, kleinen Vorfalls, der in des Krieges Wirren nun mal allzu leicht ... (an dieser Stelle sind drei Punkte korrekt, aber die Marquise hat vier, ich habe mich vergewissert. Ganz abgesehen von dem berühmten Gedankenstrich, der den kleinen Vorfall diskret bemänt, also zum Ausdruck bringt. Kleist war ja Interpunktions-Fanatiker, der hatte z.B. immer einen Sack voll Kommas auf dem Schreibtisch, die er dann großzügig ...)

Übrigens, im Internet habe ich gerade eine köstliche Kurzversion der Marquise von O.... entdeckt. Die wäre bestimmt auch was für Sie:

www.youtube.com/watch?v=RTOmDu1WaVU

 

ID-Nummer
10.08.18
Seite 629

 

@Antwort:

"Und wer schleppt danach?"

Welche Schlepper meinen Sie? Die seewasserfesten oder die mit Steuernummer?

 

B.w.
10.08.18
Seite 629

 

Siehste, siehste, sag ich doch!

 

Duschvorhang
10.08.18
Seite 628

 

Ach wär ich doch ein junges kompetentes Team.

 

Ghostwriter
10.08.18
Seite 628

 

Leseempfehlung zu Tagesschauder 10.8.2018:

René Zeyer, ARMUT IST DIEBSTAHL, Campus Verlag Frankfurt(M.)/New York 2013.

 

Besserwisser
10.08.18
Seite 628

 

Immer wenn Herr Zeller nahezu jeden Leserbrief kommentiert, hat er bald eine neue Seite fertig.

Antwort:
Nein, dann wurde gespendet oder weitergesagt.

 

Dummer Leser
10.08.18
Seite 628

 

Wunderschön: "Das breite Bündnis ist eingeschaltet und hat seine Kräfte losgeschickt, um Toleranz und Vielfalt zu gewährleisten."
Notfalls mit Gewalt.

Antwort:
Notfall ist immer.

 

          Seite 4373          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. Mai 2026

Bundespresseamt verhängt Nachrichtensperre über den Kanzler
Genehmigungen für Berichte über Ereignisse mit dem Bundeskanzler werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt. Zu diesem scharfen Schwert der Informationsfreiheitssicherung greift das zuständige Amt, um antidemokratischen Instrumentalisierungen einen Riegel vorzuschieben. Der Journalistenverband begrüßt die Maßnahme und spricht von einem klaren Zeichen gegen Desinformation und Groll.

Zum Schutz vor parlamentarischen Remis-Situationen: Bundespräsident unterschreibt Entmächtigungsgesetz
Eine Patt-Situation bei Wahlergebnissen, die sich in Parlamentssitzen niederschlagen, ist nicht mehr undenkbar, und dann heißt es Remis, wenn jede Rochade gezogen wurde. Damit die Demokratie keinen Schaden nimmt, wird sie gegen solche Lagen gewappnet. Die Parlamente verlieren die Zuständigkeiten, Gesetze zu beschließen und Ministerpräsidenten zu wählen, sowie viele weitere Aufgaben, die dann in den bestehenden Ausschüssen oder in Fachkommissionen fortgeführt werden. Die Entmächtigung der Parlamente schützt vor der feindlichen Übernahme, die von den Wählern gar nicht gewollt sein kann, aber beim Wählen kennt ja noch niemand das erschreckende Ergebnis.

Mit der Wiederwahl von Jens Spahn ist ein klares Zeichen gesetzt
Na bitte, möchte manch einer ausrufen, die CDU-Fraktion kann Wahl. Doch bei näherem Hinsehen bleibt ein bitterer Beigeschmack, der sich nicht so leicht von der Zunge wischen lässt. Hier haben mal nicht solche Portale dagegen geschossen. Dann trauen sich auch die Abgeordneten der eigenen Fraktion. Schöner wäre gewesen, sie hätten klare Gesichter gezeigt gegen versuchte Querschüsse aus den Medien vom Rand. Ob sie so weit sind, lässt sich nun nicht feststellen.

Was Arzt-Serien verschweigen
In Arzt-Serien ist der Doktor derjenige, der bei der Genesung der Patienten die entscheidende Rolle spielt und trotz persönlicher Probleme immer für sie da ist. Was die persönlichen Probleme angeht, ist es meistens viel schlimmer, die Krankenschwestern sind auch nicht mehr, was sie mal gewesen sein sollen, und Patienten nerven nur. Darum plant die Koalition eine Entlastung der Ärzte von den Patienten. «Das wird der große Wurf der Reformen», heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage der ZZ.

Quellen: Internet ging eben noch
Dass das Internet nicht geht, kann eigentlich gar nicht sein. Zu dieser eindeutigen Einschätzung kommen Experten. Denn: «Eben ging es noch», wie sie übereinstimmend feststellen. «Vielleicht war der Neustart keine gute Idee, der hat es womöglich nur noch schlimmer gemacht», so eine Vermutung. Neustarten ist eben kein Allheilmittel und nicht einmal eine einfache Lösung, wie sich erneut zeigt.

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