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zu Seite 1862 


          Seite 4362          

breaking news
17.08.18
Seite 632

 

Anis Amri am samstag am Düsseldorfer Flughafen erwartet...großer Empfang mit rotem Teppich...Mädchen mit Kopftüchern werfen Blumen...kleine orientalische Gaumenfreuden werden gereicht...Armin Laschet spricht eine Entschuldigung aus und nennt sich in Zukunft Anis Laschet...

 

breaking news
17.08.18
Seite 632

 

Anis Amri am samstag am Düsseldorfer Flughafen erwartet...großer Empfang mit rotem Teppich...Mädchen mit Kopftüchern werfen Blumen...kleine orientalische Gaumenfreuden werden gereicht...Armin Laschet spricht eine Entschuldigung aus und nennt sich in Zukunft Anis Laschet...

 

Bestager
17.08.18
Seite 632

 

Ich habe etwas anderes gehört. Die Spiegel-Bestsellerliste soll nicht ganz weg, sondern demnächst mit Platz 11 beginnen. Damit wäre die Gefahr gebannt, dass die Falschen sich im Bestseller-Spiegel sonnen dürfen. Der perfide Trick der rechtspopulistischen Schriftsteller besteht ja gerade darin, dass sie genau das schreiben, was die Menschen gerne lesen wollen. Früher waren das immer Krimis über psychopathische Feuchtgebiete, phantasievolle Morde oder sonstige Perversitäten. Aber sowas wird mit den Jahren auch immer langweiliger.
Das haben die rechtspopulistischen Schriftseller nun erkannt und prompt für sich ausgenutzt. Nun hat der Spiegel den Salat. Aber der Spiegel ist ja helle und reagiert gewohnt souverän auf die neue Herausforderung (wie beschrieben).

Antwort:
So schafft es das Buch von Heiko Mass doch noch.

 

A.R.Schmidt-Ohren
17.08.18
Seite 632

 

Dem rotbunten Blättle "Spiegel" wird es zu heiß, weil vorndran vermehrt Bücher stehen, die auf den Index gehören!

Antwort:
Sollte man lieber nicht wissen.

 

News
17.08.18
Seite 632

 

Neues Antidiskriminierungsgesetz soll Banken dazu zwingen 30 Prozent der Ausbildungsplätze mit tätowierten Punkern zu besetzen.

Antwort:
Denen vertrauen die Kunden noch am meisten.

 

Duschvorhang
17.08.18
Seite 632

 

Also ich würde es normalerweise aus Delikatesse nicht erwähnen, aber da nun mal in der Ausgabe 632 einer der Themenschwerpunkte der Penis ist (Michelangelo und die Atomrakete), nehme ich mir die Freiheit anzumerken, dass ich jetzt zweimal die Woche in Gruppensitzungen Nackt-Yoga mache, aber mein Ständer hemmt die Meditation.

 

Leser1
17.08.18
Seite 632

 

Die Davidstatue von Michelangelo beweist nur, dass das Sommerloch damals kleiner war.

 

Der Katamnestiker
17.08.18
Seite 632

 

"Schweden zünden ihre Autos an". Warum diese umständliche Umschreibung? Das Phänomen ist als "Nordlichter" längst bekannt. Wir alle erfreuen uns an diesem Naturschauspiel. Auch die Schweden.

 

Dörfler
17.08.18
Seite 632

 

Reaktion meiner Nachbarin auf die Schwedenfeuer: Das ist doch absurd, das jetzt auch wieder den Geflüchteten in die Schuhe zu schieben. Die haben doch überhaupt kein Geld, sich ein Auto zu leisten, um es dann anzustecken.

Wieder eine tolle Seite, Herr Zeller.

 

Poeta nocturnus
17.08.18
Seite 632

 

Ludwigshafen ist schon lange kein Feindesland mehr!

Eine notwendige Entgegnung an ZZ-Leser @Mannheimer.


In Mannheim und in Ludwigshafen
konnt' kaum ein Mensch mehr ruhig schlafen:
Zu schrecklich war der Bürger Trauer
ob jener virtuellen Mauer,

die zwischen ihren Städten ragte,
die ihre Seelen täglich plagte,
die Grenze* hieß und grausam trennte,
auch wenn man heulte, schrie und flennte.

Da nahte plötzlich die K a n z l e t t e ,
sah alle weinend auf dem Bette
und registrierte höchst empathisch,
daß hier die Lage war d r a m a t i s c h .

Hier litten Bürger*innen Schmerzen!
Hier half nur Politik der Herzen!
Flugs riß sie jene Grenze nieder –
und alle Menschen schliefen wieder.

Das Beste ist: Sie tun's bis heute.
Denn seither wählen alle Leute
aus Mannheim und aus Ludwigshafen
Kanzlette – bis sie einst entschlafen.


*Sonderservice des Dichters für Ossis, Nordis usw.: Bei der besagten Grenze handelte es sich um diejenige zwischen Baden-Württemberg, dem Sitz Mannheims, und Rheinland-Pfalz, der Heimat Ludwigshafens. Übrigens: Der Rhein, der zwischen den beiden Städten fließt, wird seit der Intervention der Kanzlette nicht mehr als trennend empfunden.

 

          Seite 4362          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. Mai 2026

Bundespresseamt verhängt Nachrichtensperre über den Kanzler
Genehmigungen für Berichte über Ereignisse mit dem Bundeskanzler werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt. Zu diesem scharfen Schwert der Informationsfreiheitssicherung greift das zuständige Amt, um antidemokratischen Instrumentalisierungen einen Riegel vorzuschieben. Der Journalistenverband begrüßt die Maßnahme und spricht von einem klaren Zeichen gegen Desinformation und Groll.

Zum Schutz vor parlamentarischen Remis-Situationen: Bundespräsident unterschreibt Entmächtigungsgesetz
Eine Patt-Situation bei Wahlergebnissen, die sich in Parlamentssitzen niederschlagen, ist nicht mehr undenkbar, und dann heißt es Remis, wenn jede Rochade gezogen wurde. Damit die Demokratie keinen Schaden nimmt, wird sie gegen solche Lagen gewappnet. Die Parlamente verlieren die Zuständigkeiten, Gesetze zu beschließen und Ministerpräsidenten zu wählen, sowie viele weitere Aufgaben, die dann in den bestehenden Ausschüssen oder in Fachkommissionen fortgeführt werden. Die Entmächtigung der Parlamente schützt vor der feindlichen Übernahme, die von den Wählern gar nicht gewollt sein kann, aber beim Wählen kennt ja noch niemand das erschreckende Ergebnis.

Mit der Wiederwahl von Jens Spahn ist ein klares Zeichen gesetzt
Na bitte, möchte manch einer ausrufen, die CDU-Fraktion kann Wahl. Doch bei näherem Hinsehen bleibt ein bitterer Beigeschmack, der sich nicht so leicht von der Zunge wischen lässt. Hier haben mal nicht solche Portale dagegen geschossen. Dann trauen sich auch die Abgeordneten der eigenen Fraktion. Schöner wäre gewesen, sie hätten klare Gesichter gezeigt gegen versuchte Querschüsse aus den Medien vom Rand. Ob sie so weit sind, lässt sich nun nicht feststellen.

Was Arzt-Serien verschweigen
In Arzt-Serien ist der Doktor derjenige, der bei der Genesung der Patienten die entscheidende Rolle spielt und trotz persönlicher Probleme immer für sie da ist. Was die persönlichen Probleme angeht, ist es meistens viel schlimmer, die Krankenschwestern sind auch nicht mehr, was sie mal gewesen sein sollen, und Patienten nerven nur. Darum plant die Koalition eine Entlastung der Ärzte von den Patienten. «Das wird der große Wurf der Reformen», heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage der ZZ.

Quellen: Internet ging eben noch
Dass das Internet nicht geht, kann eigentlich gar nicht sein. Zu dieser eindeutigen Einschätzung kommen Experten. Denn: «Eben ging es noch», wie sie übereinstimmend feststellen. «Vielleicht war der Neustart keine gute Idee, der hat es womöglich nur noch schlimmer gemacht», so eine Vermutung. Neustarten ist eben kein Allheilmittel und nicht einmal eine einfache Lösung, wie sich erneut zeigt.

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