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zu Seite 1854 


          Seite 3955          

Zentralverband der Einbrecherinnen
12.04.19
Seite 749

 

Hamburger Abendblatt verstößt gegen Gender-Prinzipien +++ Schlagzeile "Jeder dritte Einbrecher ist eine Einbrecherin" im Hamburger Abendblatt müsste eigentlich lauten "Jeder dritte Einbrechende..." +++ Und überhaupt wird nichts zum Gender Pay Gap bei Einbrechenden gesagt. Verdienen weibliche Einbrechende wirklich weniger? +++ Fragen über Fragen... Da bleibt noch ein weiter Weg, liebes Abendblatt.

 

Örtlicher ZZ-Lesender
12.04.19
Seite 749

 

Eine Frage an die ZZ-Leserredaktion:

Die ARD hat eine Broschüre aufgelegt: "Wir sind deins". Zitat:
"Der Claim "Wir sind deins" bringt unsere Haltung auf den Punkt: Die ARD dient der Gesellschaft. Dieses Selbstverständnis prägt die Arbeit unseres Medienverbunds. Wir dienen der Gesellschaft. .. Die ARD bietet den Menschen Zugang zu Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung und leistet einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl." (kein Witz, echt wahr!!).

Fragen an den stellvertretenden leitenden Chefredakteur des ZZ-Medienkonzerns:

* Ist die ZZ auch meins?
* Welchen "claim" hat die ZZ?
* Wie dient der ZZ-Medienverbund der Gesellschaft?
* Wie will der ZZ-Konzern welchen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl leisten?
* Ist die ZZ auch eine Anstalt?
* Müsste es bei der ARD nicht eher heißen: "Wir sind keins"?

Antwort:
ZZ ist nur Partner der ARD.

 

Ärger
12.04.19
Seite 749

 

Die FAZ vermeldet:
„Mit 85 Jahren muss eine Rentnerin ins Gefängnis. Sie hatte mehrfach Ladendiebstahl begangen. Ihr Motiv überzeugt das Gericht nicht. In einem Rollstuhl wird Ingrid M. von einer Betreuerin zur Anklagebank geschoben. (...) Bei ihrem sechsten Delikt geht es um Puder, Wimperntusche, Haarklammern, Reinigungscreme und Sahnesteif. Gesamtwert: 18,73 Euro.“

Finde ich gut, dass deutsche Staatsanwälte und deutsche Richter keine Kosten, Mühen und Moral scheuen, um eine deutsche 85jährige Bagatell-Kleptomanin ins Gefängnis zu bringen. Gewiss, es stimmt zwar, dass es die deutsche Polizei bei Bagatelldiebstählen von Südländern oft ablehnt, überhaupt aufzutauchen, geschweige denn die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt, weil: Kein öffentliches Interesse. Und auch viele allzu justizbekannte Intensivtäter aus dem schönen Südland haben noch nie ein Gefängnis von innen gesehen. Das hat aber alles seine Richtigkeit. Außerdem, sollte die 85jährige deutsche Omi im Vollzug das Zeitliche segnen oder nach Verbüßung stracks im Altersheim abgeliefert werden, würde ihre Wohnung frei, das käme dem angespannten Südländer-Mietwohnungsmarkt zugute. So spielt wunderbarerweise eins ins andere.

Antwort:
Die Wimperntusche für Frauen ist doch wohl billiger als für Männer.

 

Ghostwriter
11.04.19
Seite 749

 

@Stephan:
Was, 3 Euro nur? Und dafür soviel Textspeicherplatzverbrauch?
Da ist aber noch eine kräftige Nachzahlung fällig.

 

Johannn
11.04.19
Seite 749

 

Ich glaube, das schwarze Loch und Julian Assange, das hat doch einen Zusammenhang, also schon zeitlich betrachtet. Entlarvend, daß auch die ZZ dies nicht thematisiert.

 

Stephan
11.04.19
Seite 749

 

Sorry, "F5".

 

Stephan
11.04.19
Seite 749

 

Sehr geehrter Herr Zeller,

ich habe Ihnen gerade ganze € 3 gespendet. Sehen Sie mir dafür bitte nach, dass ich Ihre Seite mit einem längeren Zitat aus einem neuen Deutschlandfunk-Artikel vollsaue, der offensichtlich von Ihnen geschrieben worden ist. Eine andere Erklärung macht einfach keinen Sinn:

"Liegt also, wie Meinolf Schumacher weiter ausführt, in der Verbindung von Schuld und Unreinheit sowie Unschuld und Reinheit eine Wertung, die letztlich auf die Ausgrenzung alles Unreinen hinausläuft? Weil rein eben auch frei von Fremdem und Störendem bedeutet?

'Also man hat das Haus geputzt und Reinheit geschaffen, wenn alles an seinem Platz ist. Das heißt, es gibt Männer und Frauen und Weiße und Schwarze und Deutsche und Franzosen. Und jeder weiß, wo sein Platz ist. Und die Unreinheit passiert immer dann, wenn sich das vermischt. Und natürlich ist eine offene Gesellschaft, die keine Grenzen hat, damit eine Bedrohung.'

Führt also die Verknüpfung von Schuld mit Unreinheit geradewegs zu dem rassistischen Statement, eine offene Gesellschaft, in der viele Kulturen einen Platz haben, sei unrein, gewissermaßen eine Gesellschaft, die Schuld auf sich geladen hat? Oder ist es so, wie Maria Sibylla Lotter meint, dass es ein strahlend reines Haus ebenso wenig geben kann wie die völlige Freiheit von Schuld?

'In dem Sinne, dass es nicht so etwas wie reine Gerechtigkeit gibt und dass es ganz wichtig ist in einer Gesellschaft, dass sich alle darüber klar sind, das etwa nicht alle Vergehen und Verbrechen durch Rechtsverfahren abgearbeitet werden können, sondern es bleibt immer so etwas wie schmutzige Restschuld. Und damit müssen Gesellschaften leben können, dass nicht alles in Ordnung gebracht werden kann. Das Zimmer wird nie ganz ordentlich. Und trotzdem muss man sich wohlfühlen können.'"

https://www.deutschlandfunk.de/bewaeltigen-aufarbeiten-reinigen-zum-produktiven-umgang-mit.1148.de.html

 

Stephan
11.04.19
Seite 749

 

Sehr geehrter Herr Zeller,

ich habe Ihnen gerade ganze € 3 gespendet. Sehen Sie mir dafür bitte nach, dass ich Ihre Seite mit einem längeren Zitat aus einem neuen Deutschlandfunk-Artikel vollsaue, der offensichtlich von Ihnen geschrieben worden ist. Eine andere Erklärung macht einfach keinen Sinn:

"Liegt also, wie Meinolf Schumacher weiter ausführt, in der Verbindung von Schuld und Unreinheit sowie Unschuld und Reinheit eine Wertung, die letztlich auf die Ausgrenzung alles Unreinen hinausläuft? Weil rein eben auch frei von Fremdem und Störendem bedeutet?

'Also man hat das Haus geputzt und Reinheit geschaffen, wenn alles an seinem Platz ist. Das heißt, es gibt Männer und Frauen und Weiße und Schwarze und Deutsche und Franzosen. Und jeder weiß, wo sein Platz ist. Und die Unreinheit passiert immer dann, wenn sich das vermischt. Und natürlich ist eine offene Gesellschaft, die keine Grenzen hat, damit eine Bedrohung.'

Führt also die Verknüpfung von Schuld mit Unreinheit geradewegs zu dem rassistischen Statement, eine offene Gesellschaft, in der viele Kulturen einen Platz haben, sei unrein, gewissermaßen eine Gesellschaft, die Schuld auf sich geladen hat? Oder ist es so, wie Maria Sibylla Lotter meint, dass es ein strahlend reines Haus ebenso wenig geben kann wie die völlige Freiheit von Schuld?

'In dem Sinne, dass es nicht so etwas wie reine Gerechtigkeit gibt und dass es ganz wichtig ist in einer Gesellschaft, dass sich alle darüber klar sind, das etwa nicht alle Vergehen und Verbrechen durch Rechtsverfahren abgearbeitet werden können, sondern es bleibt immer so etwas wie schmutzige Restschuld. Und damit müssen Gesellschaften leben können, dass nicht alles in Ordnung gebracht werden kann. Das Zimmer wird nie ganz ordentlich. Und trotzdem muss man sich wohlfühlen können.'"

https://www.deutschlandfunk.de/bewaeltigen-aufarbeiten-reinigen-zum-produktiven-umgang-mit.1148.de.html

Antwort:
Oh, Raubzitat. Dennoch danke.

 

Wann kommt endlich
11.04.19
Seite 749

 

der neue Best-Zeller in den Briefkasten?

 

Ein unverdientes Grundeinkommen
11.04.19
Seite 749

 

würde sehr viel CO2 nach sich ziehen.

 

          Seite 3955          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
17. April 2026

So gehen Meldestellen gegen die Sympathisanten digitaler Gewalt vor
Christian Ulmen ist das eine, aber solche Taten werden getragen und angefacht durch ein Umfeld von Sympathisanten, die nun gezielt ins Visier der Meldestellen genommen werden. Suchmaschinen und Künstliche Intelligenz sollen beim Aufspüren helfen. «Wer etwa postet, ‚da hat er es ihr digital richtig gegeben!‘, hat den Strafbefehl an der Backe», sagt die Leiterin der zuständigen Meldestelle der ZZ.

Wachsende Zahl an Kriminalstatistiken sorgt für Verunsicherung
Jedes Jahr kommen neue Kriminalstatistiken dazu, vom Bundeskriminalamt und jeweils von den Landeskriminalämtern. «Die gefühlte Zunahme an Statistiken beruht darauf, dass die Zeit immer schneller vergeht und darum die neue Statistik viel früher kommt», erklärt Heinrich Böll-Stiftung im ZZ-Gespräch. «Es müsste deutlicher darauf hingewiesen werden, dass jede neue Statistik die vorangegangene ablöst, so dass es keine Häufung gibt», schlägt er vor. Das dürfte das Sicherheitsgefühl stärken.

SPD gibt Studie in Auftrag, wieviele queere Arbeiter es gibt
SPD und Linke wollen ihre traditionelle Klientel stärker einbinden. «Wir haben da nicht ausreichend kommuniziert, dass wir ihre Unterstützung brauchen, um die Superreichen in die Pflicht zu nehmen», heißt es aus dem Politoffice. «Queere Arbeiter müssen das Gefühl haben, dass sie die gleiche Randgruppe sind wie normale Trans-Queere, und wir uns für sie einsetzen», wird im ZZ-Hintergrundgespräch betont.

Der Tankrabatt verpufft, weil die Leute mehr tanken
Das Gegenteil von gut ist nicht immer gut gemeint, manchmal ist auch das Schlechtgemeinte das Gegenteil des Guten. Wer Tanken billiger macht, bewirkt nicht die dringend nötigen Spareffekte, sondern allein, dass die Leute an der Zapfsäule genauso tief in die Tasche greifen für noch mehr Benzin. Man hätte ihnen mehr gedient, wenn die marktwirtschaftlichen Anreize zum Verkauf des Autos geführt hätten, das hätte zu einer spürbaren Entlastung geführt.

Sächsischer Schulminister entschuldigt sich bei Aktivisten dafür, dass er ihnen nur Achtklässler geboten hat
Das Vorkommnis schlägt hohe Wellen, weil es für erhitzte Gemüter sorgt. Der Schulminister was zwar nicht persönlich involviert, ist aber per Amt verantwortlich dafür, was läuft. «Ein Rücktritt kann nur das letzte Mittel sein, auch auf der Ebene der Schulleitung, dafür sehe ich derzeit keine Grundlage», sagte er der ZZ-Lokalredaktion.

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