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Hat irgendjemand von ihnen davon etwas in den Nachrichten, sei es im Internet, TV oder gedruckt gehört ? Mit dem Hammer ist man auf ihn losgegangen, aber er ist ja "nur" in der NPD, gehört also irgendwie nicht zur menschlichen Gemeinschaft - man stelle sich mal vor, daß das C. Roth, Greta oder Fräulein Spahn widerfahren wäre: wochenlang würde man es uns um die Ohren brüllen !
Vor einer Woche bin ich mit aus der Ukraine zurückgekehrt: ich war ohne Maske und ohne Termin spontan beim Frisör, im Gottesdienst, im Kino, Theater, Opernhaus, in schönen Cafés und Restaurants alles Geschäfte sind geöffnet, die Kinder dürfen seit langem zur Schule gehen; hier holt die Polizei die Kinder vom Schlitten, in Lemberg steht auf dem Marktplatz eine gut besucht Eislaufbahn !
Abgesehen vom Maskenaufsetzen innerhalb geschlossener Räume haben die Menschen dort ihr normales Leben (in Rußland schon lange) und in Polen ist es ähnlich. Interessant die Reaktionen der Leute, wenn ich ihnen davon erzähle: die Meisten schauen mich an, als ob sie mich gar nicht verstehen (wollen), reagieren kaum (es wäre ja schrecklich sich eingezugestehen, daß man in `schland nach Strich und Faden verar.... wird), einige reagieren absurd ("dann müssen Sie aber auch die Konsequenzen ziehen und dorthin übersiedeln" - nach dem Motto, wer hier Merkel und Spahn kritisiert hat sein Bürgerrecht verloren) oder gestern blafft mich das Kassenmännchen in der Buchhandlung an "und dann wollen die alle hier herkommen" (war wohl so zu verstehen, daß die Osteuropäer mit ihrem nicht EU-regelkonformen Verhalten wieder mal zeigen, wie undankbar sie sind und daß man ihnen zur Strafe den Aufenthalt im besten Merkelland, das es je gab, verweigern sollte).
Gestern war ich in Hannover, 600.000 Einw.; es war gespenstisch, wie Zombiefilm nach dem Atomschlag, die Innenstadt leergefegt, nur eine Buchhandlung, diverse Apotheken und einige Frisöre waren geöffnet.
Neues aus den Wieler-Lauterbach-Studios:
Es wird von Ausbrüchen aus Kindergärten berichtet.
Sind die ausgebrochenen Kinder schon zur Fahndung ausgeschrieben?
Warum fördern die Länder eine Abflachung der Kurve? Lesen die Länderchefs keine Leserbriefe? Es muß ja nicht unbedingt die ZZ sein, obwohl ich das begrüßte.
Gerüchte: Transfer von Zeller steht bevor.
+++ Bernd Zeller soll angeblich die Satire-Mannschaft des „Neuen Deutschland“ verstärken, so branchenaffine Quellengerüchte. Angeblich soll ihm als Transferprämie ein Wartburg und 1000 Ostmark geboten worden sein, außerdem soll er pro Zeichnung einen geräucherten 4-Pfund-Schinken aus dem Erzgebirge erhalten. +++
Warum kann in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz trotz Corona Mitte März gewählt werden, aber im kommunistischen Thüringen müssen die für April terminierten Landtagswahlen angeblich wegen der Pandemie verschoben werden?
Sicher könnte man auch ein Vivace oder gar Presto vorgeben. Bei letzterem würde sie stolpern und womöglich verletzt liegen bleiben, dann läge sie uns weiterhin auf der Tasche.
Im Andante con moto könnten wir genüsslich zuschauen, was auch so seine Vorzüge hätte.
Letztlich ist es bei diesem schönen Lied Interpretationssache und jeder oder jede Vortragende darf sein/ihr eigenes Tempo giusto wählen.
Können wir damit alle leben?
Sicher könnte man auch ein Vivace oder gar Presto vorgeben. Bei letzterem würde sie stolpern und womöglich verletzt liegen bleiben, dann läge sie uns weiterhin auf der Tasche.
Im Andante con moto könnten wir genüsslich zuschauen, was auch so seine Vorzüge hätte.
Letztlich ist es bei diesem schönen Lied Interpretationssache und jeder oder jede Vortragende darf sein eigenes Tempo giusto wählen.
Können wir damit alle leben?
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
16. Oktober 2026
Sondierungen mit Fortschritt: Berlin einigt sich auf Zinsverbot
Die Verhandlungen laufen wieder auf mittleren Touren, so dass wichtige Einigungen greifbar werden. Die Zinslast, unter der das Land Berlin und damit alle Berliner ächzen, soll abgeschafft werden, desweiteren wird ein Verbot von Racial Profiling bei Steuerprüfungen in Angriff genommen. «Die Steuerprüfenden müssen die Beweislast erbringen, dass sie nicht aus rassistischen Motiven die Steuerprüfung ansetzen», heißt es von der Berliner CDU, die den Vorschlag unterstützt.
SPD: Bärbel Bas hat alle krassen Äußerungen des Kanzlers gegenüber normalen Menschen empathisch auf sich bezogen
Welche Äußerungen sollen es denn gewesen sein? Mit dieser unmenschlichen Frage wird die SPD jetzt konfrontiert, nachdem sie sich in Bärbel Bas eingefühlt hat. Darauf kommt nun die klare Kante in Form gefühlvoller Sympathie. Denn die Arbeitsministerin hat all das, was Friedrich Merz den normalen Bürgern an den Kopf geworfen hat, so erlebt, als ginge es gegen sie persönlich, was es somit auch tat. Nicht einmal eine Autogrammkarte des Kanzlers hat sie dafür bekommen, wird Lars Klingbeil aus seinem Umfeld zitiert.
Entwicklungshilfeministerium bewilligt 800 Millionen Euro für die Förderung der Stolpersteine für Herero und Nama in Namibia
Auf Antrag des Bundeskanzlers wird aus dem Sondervermögen für besondere Angelegenheiten die Initiative zum Denken an die Opfer des Antihereroismus in Namibia gefördert, die ein Konzept für Stolpersteine vorgelegt hat. «Obwohl ich nicht Reichskanzler bin, sehe ich unsere Verantwortung für die Taten des Deutschen Reiches, die uns die Lehren für Gerechtigkeit auferlegen», so Friedrich Merz in der ZZ-Bundespressekonferenz. «Das Geld fehlt übrigens woanders nicht», stellte er klar.
Angela Merkel ist viel besser, als wir verdienen
Länder rühmen sich gern damit, die Regierung zu haben, die sie verdienen. Das mag auf Länder zutreffen, die nicht von Angela Merkel regiert werden. Als Kanzlerin hat sie uns davor bewahrt, den Lack der Zivilisation abzustreifen und in unser barbarisches Wesen zurückzufallen. Dafür hatte sie ein Teil der Bevölkerung gewählt und die gesamte Medienwelt bewundert. Sollte sie Bundespräsidentin werden, wäre dies ein völlig unverdientes Glück, dessen oder dem wir uns würdig erweisen müssen, sofern wir das schaffen.
Wolfram Weimer mit klarem Bekenntnis zu Kultur: Fördermittel werden umgestellt auf Bezugsscheine für Lebensmittel und Heizstoffe
Um in Zeiten knapper Kassen die Kultur zu sichern, braucht es klare Fördermittel. Diese sollen künftig weniger kapitalbezogen ausgeschüttet werden, sondern in Form dringend benötigter Naturalien. «Damit ist sichergestellt, dass die richtigen Kulturschaffenden freie Bedingungen haben, das betrifft auch das Catering zum Beispiel auf Buchmessen», so der Kulturstaatsminister im Gespräch mit Jan Böhmermann.