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Leserbriefe

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zu Seite 1935

          Seite 839 

Old white man
09.03.2017
Seite 396
ZZ ist inzwischen überall, z.B. hier: "Buchladen in Cleveland/Ohio dreht alle Bücher von Männern um...Damit will die Besitzerin Männer zum Schweigen bringen und mehr Aufmerksamkeit auf die Frauenfrage lenken". Zwei Stunden habe es gedauert, bis alle rund 10.000 Bücher männlicher Autoren umgedreht waren. Und nun wörtlich: "Über das Ergebnis staunen die Kunden nicht schlecht" (Wie staunt man eigentlich schlecht?). Quelle: noizz(!).de
Herr Zeller, geben Sie zu, das ist doch von Ihnen, oder?

Antwort:
Wenn es für den Verkauf gut ist.



Dieter D. D. Müller
09.03.2017
Seite 396
Verdammt. "Der Türkei-Tourismus liegt fast völlig am Boden", titelt die WELT. Schon 2016 sei es damit brutal bergab gegangen, aber in der kommenden Saison drohe "fast ein Totalausfall".

Jetzt mal abgesehen vom Rassismus, den der deutsche Urlauber hier zeigt: Wer soll den Türken die Ausfälle bezahlen? Doch wohl die, die nicht mehr hingehen. Die sind schließlich schuld. Ich fürchte, Merkel muss einen neuen Türkei-Deal anbieten.

Antwort:
Türkische Touristen kommen nicht aus Angst vor Rassismus.



Rainer Schiß
09.03.2017
Seite 396
Trotz zeigen seines Amts-Ausweises wurde der Beamte mit dem Asylbewerberleistungsgesetz-Geld für Anis Amri im Hotel Adlon nicht zum so trickst türkischer Minister vorgelassen; nach mehrfachen "ich bringen - nicht holen" und entspechenden Handzeichen und zeigen der Euros, war ein Mitarbeiter des Türkiée Mürksiée (Standartsicherheitsabstandbewahrenweilerschiesstrussen-Polizei) bereit, den Geldumschlag einszustecken; "trotz oft zuerst mal nicht herzlichem Geldumschlag-Empfangs bin ich froh, den Menschen im Land zu dienen und diese wichtige Staatsaufgabe zu erfüllen."




Stammtischbruder
08.03.2017
Seite 396
Dann wären die Täter aber nur mitgemeint. Zu wenig.

Antwort:
Das gibt ihnen Motivation, sich zu artikulieren.



Dieter D. D. Müller
08.03.2017
Seite 396
@WunschBert: Klar, wir brauchen einen Preis für die "Bestfrisierte Silvesterbilanz". Das wäre sozusagen der örtliche Preis, aber man muss auch überregional preisen, ja gesamtdeutsch, wenn man das noch so sagen darf. Zum Beispiel wäre der Große Bunte Kamm für die "Bestfrisierte Flüchtlingszahl" denkbar. Der wäre sogar überfällig, d.h. alternativlos. Und für Ihren "Besten Terroranschlag" würde ich die Große Handgestrickte Beinprothese aus bunter Naturwolle vergeben, wegen des Opfer-Gedenkens. Die Täter wären dann durch "bunt" repräsentiert.




Old white man
08.03.2017
Seite 396
Ja, Lachtränen.
Mit dem Zweiten lügt man frecher.




Claus Kleber-Halali
08.03.2017
Seite 396
@Medienkommissar für Agitation: Ja, das ist korrekt. Die Medienanalyse für meine kleine Spaßsendung "heute journal" hat einen Nutzeranteil von 108 % ergeben. Da staunen Sie, was? Wir müssen so langsam darüber nachdenken, bei so einer großen Beliebtheit die GEZ-Servicegebühr moderat anzupassen um einen
Tränenzuschlag.




Stammtischbruder
08.03.2017
Seite 396
Ausnahmekünstler bestätigen die Regelkünstler_*Innen.

Antwort:
Es gibt aber keinen Preis für die beste Ausnahme.



Kevin muß mal
08.03.2017
Seite 396
Es nimmt der Preise kein Ende.

Gerade hat Adolf Hitler posthum den Grimmepreis bekommen als bester Führerdarsteller.

Auch Jan Böhmermann wurde ein weiteres Mal bedacht.
Er wurde für sein Buch "Mein Kampf" ausgezeichnet, obwohl im Vorfeld einige Copyrightprobleme diskutiert wurden.

Außerdem bekamen die Neckarsulmer NSU-Werke in der Kathegorie "bestes Moped" einen Preis, den man schon verloren glaubte.

Irgendwie toll, Teil eines Volkes zu sein, das derartige Ausnahmekünstler hervorbringt




Medienkommissar für Agitation
08.03.2017
Seite 396
Medienanalyse für 2018 und 2019 präsentiert. Die einzigartige Stellung der öffentlich-rechtlichen Qualitätsmedien wurde wieder einmal bei der jüngsten Nutzanalyse eindrucksvoll demonstriert. Erstmals wurde die Daten für die beiden Jahre 2018 und 2019 bereits in 2017 veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass die Hörer und Zuschauer die Öffis allen anderen Medien bevorzugen, wie das Zentralkomitee der Vereinigten Linken Medien verlautbaren ließ. Die Daten könnten mit 100%iger Sicherheit auch auf die kommenden 5 Jahre extrapoliert werden, so der Medienkommissar der Öffis zur ZZ, da sie sich schon seit den letzten 10 Jahren nicht mehr änderten.

Antwort:
Das müsste sich zur Werbewirtschaft herumsprechen.



          Seite 839 
 


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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
21. Oktober 2026

BILD-Chefredakteurin entschuldigt sich für ihre Leser: «Dachte, wir hätten bessere»
Zeitungen können sich ihre Leser nicht aussuchen, deshalb haben viele Redakteure eine zu hohe Meinung von ihrer Leserschaft. Diese Erfahrung musste nun die Chefin der BILD-Zeitung machen. «Meine Haltung ist ACAB, das ist der Konsens unter Journalisten, aber nicht unter den Lesern, die zu meiner Verzeihung darauf hinwiesen, dass dieses Signal gekapert worden ist», sagte sie im ZZ-Pressedienst. Ob das ihre Position unter den Kollegen verbessert, darf bezweifelt werden.

Kultusminister teilen Sorge, Schülerproteste könnten sich gegen Deppinnensternchen, Indoktrination und Bildungsverfall richten
Investitionsstau an Schulgebäuden und Lehrermangel könnten zum Auslöser für ein Überschwappen der Schülerproteste führen. Aber was, wenn die Demonstrationen umgelenkt werden gegen Verursacher und Folgen der Bildungspolitik? «Dann sind wir echt am Hinterteil», paraphrasiert ein Vorsitzender der Kultusministerkonferenz im Hintergrundgespräch mit der ZZ.

Versehentliche Panne: Ausstieg aus Kohle und Gas gilt ab morgen
Durch ein Versehen in der Ausfertigung gilt die Dekarbonisierung in ihrer kompletten Form schon ab morgen. «Das war in dem Vorgang selbst eine Freudsche Fehlleistung, weil der Wunsch nach Klimaneutralität die Feder geführt hat, aber in der Relevanz für die Rolle der Bedeutung des klaren Zeichens ein mutiges Vorpreschen, um das uns der Rest der Welt beneidet», sagte Umweltminister Schneider zu Lars Klingbeil, der die frohe Kunde Friedrich Merz übermittelt. Die Verbraucher müssen sich auf wettergemäße Kleidung einstellen, für die es Beratungsstellen geben wird.

Erpressungsversuch oder nötiges Wachrütteln? ZDF droht, nur noch Hartmüll zu senden, wenn der Ruf der Rundfunkanstalten nicht besser wird
Der Intendant wagt sich mit einem ungewöhnlichen Schritt an die Öffentlichkeit. Um den Ruf des ZDF und der andren Sender ist es nicht zum besten bestellt, weil Verschwörungsfanatiker den Rundfunk in ein schlechtes Licht rücken wollen und teilweise damit auf Erfolg stoßen. «Wenn keine Trendumkehr zu verzeichnen ist, treten wir in den Qualitätsstreik», so der ZDF-Chef gegenüber der ZZ. Zuschauer erwarten, dass der Ankündigung Taten folgen. Wie lange es dauert, bis die Miesmacher einlenken, ist nicht abzuschätzen.

Es darf keine Zwei-Klassen-Enteignungen geben
Gerechtigkeit kennt keine Obergrenzen, aber auch keine Grenzen nach unten. Eigentum verpflichtet nicht nur, es ist Diebstahl, wenn es nicht im Gewahrsam von Menschen ist, die sich als Person und Träger einer Funktion für das Wohl und die Interessen der Allgemeinheit einsetzen. An diesen Prinzipien darf nicht gerüttelt werden, wenn es nicht wieder heißen soll, das waren nicht die wahren Richtigen, die eine bestmögliche Idee umgesetzt haben.

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