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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
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zu Seite 673 


Seite 1          

Nicht jeder Finger ist ein Goldfinger
04.05.26
Seite 1861

 

Demnächst im Kino: "Fritz Bond – Stinkfinger"

Deuschland im Jahr 2027: Nach einem gescheiterten Putschversuch der CDU-Basis regiert die SPD immer noch. Kanzler Lars Klingbeil (Oliver Kalkofe) ist gestärkt aus der Putschkrise hervorgegangen, und er regiert nun deutlich unsensibler als zuvor. Besonders seinen Vizekanzler Fritz Bond (Karl Valentin) lässt er jederzeit spüren, wo Hammer und Sichel hängen: Er kritisiert ihn vor vollem Plenarsaal, verspottet ihn sogar und führt ihn in jeder Hinsicht an der kurzen Leine. Fritz Bond leidet darunter wie ein Hecht unterm Wal, aber er ist noch zu sehr ans Rücksichtnehmen gewohnt und lässt es mit sich machen. Doch eines Tages, nach einem besonders grausamen Klingbeilhieb, entschließt er sich zur Gegenwehr – und wagt das Äußerste: Er hebt den Stinkfinger gegen Klingbeil. Dieser klappt augenblicklich zusammen, die SPD klappt geschlossen hinterher, und schon bald ist "Stinkfinger" Fritz Bond wieder ...

 

Echt jetzt
04.05.26
Seite 1861

 

"Ich habe keine Vollmacht, die CDU umzubringen." Da wollte er mal wieder witzig sein, geistreiche Metapher und so, aber es kam nur der übliche pomadige Bürokratensprech raus. Die Metapher "Vollmacht zum Umbringen" kommt natürlich von "James Bond – Lizenz zum Töten", und das könnte auch erklären, warum Merz so gern den Supermann raushängen lässt: Er identifiziert sich mit James Bond.

 

Einzigartig
04.05.26
Seite 1861

 

„Kein Mähroboter vor mir hat so etwas ertragen müssen“, sagte Mähroboter Schnitti-3000, als er den Kunstrasen trimmen musste.

 

Stiftung Warentest
04.05.26
Seite 1861

 

Effektivstes Gerät im Test war der Mähroboter „MIR“. Er schafft bis zu 1000 Ukrus pro Tag und kann kostenschonend mit Exilanten gefüttert werden.

 

Erste SOKO-Ergebnisse
04.05.26
Seite 1861

 

Alles deutet auf Selbstmord.

 

Geheimtipp
04.05.26
Seite 1861

 

Mähroboter lassen sich mit nur wenigen Handgriffen umrüsten zum CDU-Mordroboter. Die Schredderleistung bleibt dabei voll erhalten.

 

Eilmeldung
04.05.26
Seite 1861

 

ZZ ruft 5000 Nachbarinnen zurück.
Für Einsatz in der SOKO "CDU-Mord".
Werden die vielen Hinweise bearbeiten.

 

Mähroboter-Test
04.05.26
Seite 1861

 

+++ Testsieger: Mähroboter "Frauke" überzeugte technisch auf ganzer Linie. Pfiffig: Er hat ein großes Brosius-Gersdorf-Fach, um versehentlich nicht abgetriebene Kartoffel-Kinder fachgerecht zu häckseln und sofort wieder als Mulch auf dem Rasen zu verteilen. Positiv: Die Sensoren von Mähroboter Frauke erkennen zuverlässig Neger- und Mohammedaner-Kinder, die dann weiträumig umfahren werden. Fazit: Mähroboter Frauke ist nicht ganz billig, aber er tut, was er soll. +++

 

Wenn der Mäh-Roboter
04.05.26
Seite 1861

 

den ganzen Tag "Mäh" sagt, wer schneidet dann den Rasen? Wieviel "Mäh" macht der mit einer Ladung?

 

Ich bin für Lars!
04.05.26
Seite 1861

 

Der hat doch, wenn schon nicht intellektuell, wenigstens physisch die passenden Abmaße. Und das dümmliche Glotzen ist unter Wasser hinreichend kaschiert.

 

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Seehofer dementiert Gerüchte über Eintritt in die CDU
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Darum waren die US-Zwischenwahlen eine schallende Klatsche für Donald Trump und seinen Kurs der Spaltung
Es war eine Ohrfeige, die bis nach Europa zu hören war, der dämpfe für US-Präsident Trump bei den Midterms. Die Demokraten trugen einen sieg der Demokratie davon mit der Rückeroberung des Repräsentantenhauses. Damit ist das Zeichen gesetzt, dass nicht Trump repräsentiert, eigentlich logisch, schon wie der aussieht, alt und weiß. Aber schlimmer noch für ihn: Er musste einsehen, dass er von Wahlen abhängig ist. Darum kündigte er eine Kandidatur für eine zweite Amtszeit an. Ihm muss klargeworden sein, dass auch ein Donald Trump kandidieren muss und nicht einfach weiter schalten und walten kann. Schade, dass erst Wahlen nötig sind, um ihn zu dieser Einsicht zu bewegen, die wohl eher Anerkennung der Umstände sein dürfte als ehrliche Einsicht.

Bundespräsident Steinmeier arbeitet an Zehn-Punkte-Plan für seine Weihnachtsansprache
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Sternstunde des Parlamentarismus: Dem Bundestag platzt der Kragen
Selten war so deutlich zu sehen, warum wir einen so großen Bundestag brauchen: um geschlossen den hetzerischen Tendenzen entgegenzureden. Abgeordnete aller im Parlamentspräsidium vertretenen Fraktionen machten parteiübergreifend klar, was sie von Debatten halten, die keinen anderen Zweck haben, als den Konsens aufzubrechen. Highlight war eine SPD-Abgeordnete mit Lebenserfahrung, die unmissverständlich klarmachte, dass sie im Gespräch unter vier Augen noch ganz andere Argumente auffahren würde. Solche Feinsinnigkeiten beherrschen eben nur wahre Demokraten. So muss Bundestag.

Schrecklicher naheliegender Verdacht: Gereiztheitepidemie wird durch Fahrräder übertragen
Schon klar, übertragen wird nicht die Epidemie, die ist das Ergebnis der Übertragung, aber Überschriften müssen die Sache eben knackig auf den Punkt bringen. Die Nachrichten werden schließlich nicht hier gemacht, die kommen zentral aus Berlin. Wir sind in den Lokalredaktionen nur dazu da, die Meldungen aus dem News-Desk ins Blatt zu heben. Die Leute da draußen machen sich keine Vorstellung, was Journalisten tun, die denken, die suchen immer nach der nächsten Sensation, um die Auflage zu steigern. Die Zeiten sind vorbei, jetzt geht es ums blanke Informieren.

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