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Warum der 17. Juni wieder gesetzlicher Feiertag werden sollte
Der 17. Juni 1953 ist ein Datum, das die gesamte Bundesrepublik betrifft, nicht nur die vormalige DDR. Damals wurde gezeigt, dass konsequentes Eintreten für Demokratie und gegen Populismus die Gesellschaft vor einer Spaltung bewahrt, aber auch, wie leicht Menschen aufgehetzt werden können, die dann ihrem Hass freien Lauf lassen. Einem breiten Bündnis war es zu verdanken, dass ein drohender Rechtsruck in der DDR abgewendet werden konnte. Diese Lehre aus der Geschichte gilt es immer wieder aufs Neue zu ziehen.

Marietta Slomka zeigt sich besorgt, dass wir alle wieder einen Arier*_Innen-Nachweis brauchen, wenn Seehofer sich durchsetzt
Klare Worte in deutlicher Aussprache, und der Ton war auch gut, so benachrichtigte uns die Moderatorin des Heuteshow-Journals über ihre Sorge, die uns alle angeht. «Abschottung führt uns in die Geschichte zurück nach hinten, dabei sollte die Zeit doch vorwärts gehen», sagte sie preisverdächtig. «Wer seine arische Abstammung nicht nachweisen kann, wird im Mittelmeer ertrinken.» Wie die Reaktion der Zuschauer zeigte, wurde die Botschaft verstanden, und das ist es, wozu wir professionelle Journalisten brauchen.

Erdogan gibt Trikots zurück
Türkenchef Erdogan hat seine beiden Nationalspieler aus Die Mannschaft noch einmal zu sich zitiert und ihnen ihre Trikots zurückgegeben. «Ich bin nicht der Präsident von denen», sagte er der ZZ-Mediengruppe nach der schmählichen WM-Leistung.

Berliner Schulbehörde schafft Stellen für Klassenclowns
Die Berliner Unterrichtenden bekommen Verstärkung von ungewohnter Seite. Um das Unterrichtsgeschehen attraktiver und unterhaltsamer zu machen, stellt der Senat mehr Stellen für hauptamtliche Klassenclowns zur Verfügung, die mit den Kindern spaß beim Lernen haben und auch mal Quatsch machen dürfen. «So haben die Kinder auch gleich eine Vertrauensperson, die mit ihnen gemeinsam Neues entdeckt», sagte der Regierende Bürgermeister Müller im Gespräch mit ZZ-Wissen.

Heute beginnt die Hochsommerzeit
In der Nacht zu heute wurden in Mitteleuropa die Uhren von halb sieben um eine Stunde auf halb acht vorgestellt. Der Vorteil ist, dass es am Morgen nicht schon so früh hell wird und abends länger hell bleibt. Dadurch spart man Windenergie und Kohlendioxid, obwohl Kritiker meinen, der Effekt für das Klima wäre minimal wegen der Reibungswärme beim Umstellen der Uhrzeiger.

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