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Ein wichtiges Kriterium fehlt in der Debatte um Leserbriefe:
Der Brief sei kurz.
Denn: In der Kürze liegt die Würze.
Und heißt es nicht schon in der Bibel:
"Eure Rede sei 'Haha' oder 'Wein,wein',
alles andere aber tut in den Kübel"
und eben nicht in dieses Gästebuch.
Wer um alles in der Welt hindert Sie, mein lieber "ZZ-Freund", daran, für das Lesen der zu bezahlen. Sie finden die Kontonummer von ZZ immer ganz unter auf jeder Seite. Tun sich keinen Zwang an und spenden Sie an die ZZ!
herzlichen Dank für Ihren Erstehilfe-Einsatz. Das geht ebenso an die weiteren beteiligten Facetten Ihrer Pseudonymität. Und ebenso an alle anderen Mitglieder des Zentralrats der ZZ-Leserbriefeschreiber - hier wäre eine (zu Ihnen) passende Abkürzung fällig, z.B. Z3L oder 3ZL, meinen Sie nicht auch?
'Loslassen' spielt in der gleichen Liga wie 'Nicht Lesen' und 'Aufgeben'. Nachdem ich Ihre 'prinzipielle Frischzellenkur' eingehend genossen habe, will ich diese wie folgt kommentieren:
zu 1. ich sehe/wünsche sie als grundsätzlich nützlich
zu 2. da es in 1. um einen Grundsatz geht, sind Ausnahmen möglich (die jur. Bedeutung des Begriffs 'Grundsatz' unterstellend)
zu 3+4+7: das klingt mir zu 'mosaisch', oder negativ ausgedrückt 'mohammedanisch'
zu 5+6: die Palette der Eigenschaftswörter, um menschliche Motivationen, Denk-, Ausdrucks- und Verhaltensweisen zu beschreiben ist damit nicht erschöpft
zu 8: soweit wollen wir nicht gehen, eine Bezahlschranke fürs Schreiben in Jena (!) tut's auch (s.a. meine erste Idee)
Leserbriefe d ü r f e n das Niveau der von Ihnen genannten Personen überschreiten. Meiner Ansicht nach sollen sie
- nachvollziehbar
- logisch
- in sich konsistent
- mit Bezug zu ZZ-Artikeln
- mit Bezug zu anderen Leserbriefen
- in korrektem Deutsch
- gut geschrieben
- verständlich
- durchdacht
- wertschätzend
- möglichst inhaltlich wahr
- emphatisch
- in Mühe der erkennbaren Absicht geschrieben
- ***** UND VIELES MEHR ****
sein.
Ich verbleibe in der Hoffnung, daß meine Antwort zwar kostenfrei ist aber nicht umsonst bleibt.
@Besserwisser, da könnten Sie recht haben, aber wenn es einen Herrn Zeller nicht stört, warum sollte es uns dann stören? Und wer weiß, vielleicht inspiriert manchmal auch der allerletzte Depp mit seinem Unrat Herrn Zeller zu einem Artikel, über den wir dann Schmunzeln oder gar lauthals Lachen.
Ich schreibe hier schon lange mit und hoffe doch sehr, dass wir den werten Meister Zeller mit unseren, doch meist krampfig, stolperhaft bemühten Witz, Sarkasmus und ganz schlimm .. der versuchten Satire, zum Lachen bringen. Und sei es auch nur, daß er uns auslacht. Das ist doch auch was, von einem Herrn Zeller ausgelacht werden zu können, denn das kann auch nicht jeder von sich behaupten ;)
Nee, Mutter Hoppenstedt, das stimmt nicht: Es gibt hier viele allerletzte Deppen, die sich für eben so witzig wie Herr Zeller halten und irgendwelchen Unrat absondern.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026
Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.
Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.
Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.
Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.
MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.