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Gott sei Dank, Professor Rübenreiher, das waren wahrhaft erhellende Worte von höchster wissenschaftlicher Qualität.
Nun zur Seite 674:
Man siehet den Geist des Ungeistes walten mit einer Papiertüte über dem Kopf seine Artgenossen zu erschrecken, damit er ihnen anschließend ihre Ängste nehmen kann.
Ich aber würde schreiend weglaufen, wenn er mir ohne Papiertüte begegnen würde.
Der Leserbrief als klandestin-ephemere Gattung, sprich als hermiotische Subgattung von zumeist kutanen, immer aber polyphrenen sog. Inhaltsseiten, kann als solcher nur schlabastisch interpretiert werden, und das heißt natürlich nichts anderes, als dass - wie die Transphilosophie stets betont hat - seine eher agrontischen Akzidentien entsprechend priziös karmeliert werden müssen, will man deren beträchtliche Undanz nicht auf jenem postfaktischen Altar namens Zeitgeist zum Opfer bringen, welcher in gewissen Kreisen nicht zu Unrecht einen reichlich nekrösen Ruf genießt.
@ZZ Freund & Bewunderer
Tach Alta, auf sowat wie Sie haben wir Proleten hier schon seit Jahren gewartet. Sie sind doch der kultivierte Elite-Partner mit Niveau, gell? Gehobenes Sensibelchen aus dem Elfenbeinturm, warum auch nicht? Wir sind da unter Umständen empfangsbereit. Vielleicht widmet Ihnen unser verehrter Poeta nocturnus ja sogar als Nachtgabe einen Zweizeiler?
Ganz nebenbei: Füttern Sie eigentlich mit Ihren Beiträgen nur Ihr Ego oder stecken - darüber hinaus - hinter Ihren Worten auch Gedanken, die für die anderen Leser nachvollziehbar sind?
@Dieter D. D. Müller
Gerichtsstandort ist Halle/Saale!? Warum ausgerechnet das denn??
@ZZ-Freund: Nur die Ruhe! Das sind alles keine echten Leserbriefe, das sind nur virtuelle. Die gibt es gar nicht auf Papier. Sonst müsste ich mich auch dauernd ärgern.
Bernd Zeller soll 2017 illegale Großspenden angenommen haben. Sollte Zeller davon gewusst haben, trage er die „Hauptverantwortung“. Sei die Spende illegal, erwarte er, dass Zeller „von allen Ämtern und Mandaten zurücktritt“.
Antwort: Sind nur viele Kleinspenden, erst seit 2018.
Mein lieber ZZ-Freund & Kupferstecher, Sie sind aber hartnäckig, hm? Führende Psychotherapeutinnen empfehlen in solchen Fällen das sog. –> Loslassen, und sie helfen Ihnen gerne dabei, es zu erlernen. Die Kosten übernimmt Ihre Krankenkasse.
Jetzt aber helfe ich Ihnen erstmal, indem ich Ihnen die Prinzipien der ZZ-Leserbriefseite erkläre. Also:
1. ZZ-Leserbriefe sind grundsätzlich n u t z l o s .
2. Sie dürfen daher nicht n ü t z l i c h sein.
3. Zuwiderhandlungen werden streng geahndet.
4. Die Prinzipien 1 bis 3 sind unverhandelbar.
5. ZZ-Leserbriefe s o l l t e n ferner sein:
– sinnlos
– geschmacklos
– narzisstisch ("Selbstdarstellungs-Prinzip")
– politisch inkorrekt
– unausgewogen
– ungerecht
– rücksichtslos ("Anti-Gutmensch-Prinzip")
– unüberlegt
– übereilt ("Schnellschuss-Prinzip")
– peinlich
– qualitätsfrei ("Chebli-Prinzip")
– dumm
6. ZZ-Leserbriefe k ö n n e n ferner sein:
– brutal
– gemein
– herzlos
– idiotisch
– hirnamputiert ("Göring-Eckardt-Prinzip")
7. Abweichungen von diesen Prinzipien werden kumulativ behandelt und ggf. geahndet.
8. Gerichtsstandort ist Halle/Saale.
So, mein Lieber. Diese Hinweise ergehen im Rahmen der notärztlichen Erstversorgung und sind daher für Sie kostenlos. Ich rate ihnen, sie gründlich zu studieren, denn sonst wird's teuer. Ich hab's vor ein paar Jahren selber erleben müssen! Gar nicht lustig, das!
M. frdl. Grß.
Dieter D. D. Müller
Sprecher der ZZ-Leserbriefschreibendenvereinigung
(selbstern.)
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. Mai 2026
Bundespresseamt verhängt Nachrichtensperre über den Kanzler
Genehmigungen für Berichte über Ereignisse mit dem Bundeskanzler werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt. Zu diesem scharfen Schwert der Informationsfreiheitssicherung greift das zuständige Amt, um antidemokratischen Instrumentalisierungen einen Riegel vorzuschieben. Der Journalistenverband begrüßt die Maßnahme und spricht von einem klaren Zeichen gegen Desinformation und Groll.
Zum Schutz vor parlamentarischen Remis-Situationen: Bundespräsident unterschreibt Entmächtigungsgesetz
Eine Patt-Situation bei Wahlergebnissen, die sich in Parlamentssitzen niederschlagen, ist nicht mehr undenkbar, und dann heißt es Remis, wenn jede Rochade gezogen wurde. Damit die Demokratie keinen Schaden nimmt, wird sie gegen solche Lagen gewappnet. Die Parlamente verlieren die Zuständigkeiten, Gesetze zu beschließen und Ministerpräsidenten zu wählen, sowie viele weitere Aufgaben, die dann in den bestehenden Ausschüssen oder in Fachkommissionen fortgeführt werden. Die Entmächtigung der Parlamente schützt vor der feindlichen Übernahme, die von den Wählern gar nicht gewollt sein kann, aber beim Wählen kennt ja noch niemand das erschreckende Ergebnis.
Mit der Wiederwahl von Jens Spahn ist ein klares Zeichen gesetzt
Na bitte, möchte manch einer ausrufen, die CDU-Fraktion kann Wahl. Doch bei näherem Hinsehen bleibt ein bitterer Beigeschmack, der sich nicht so leicht von der Zunge wischen lässt. Hier haben mal nicht solche Portale dagegen geschossen. Dann trauen sich auch die Abgeordneten der eigenen Fraktion. Schöner wäre gewesen, sie hätten klare Gesichter gezeigt gegen versuchte Querschüsse aus den Medien vom Rand. Ob sie so weit sind, lässt sich nun nicht feststellen.
Was Arzt-Serien verschweigen
In Arzt-Serien ist der Doktor derjenige, der bei der Genesung der Patienten die entscheidende Rolle spielt und trotz persönlicher Probleme immer für sie da ist. Was die persönlichen Probleme angeht, ist es meistens viel schlimmer, die Krankenschwestern sind auch nicht mehr, was sie mal gewesen sein sollen, und Patienten nerven nur. Darum plant die Koalition eine Entlastung der Ärzte von den Patienten. «Das wird der große Wurf der Reformen», heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage der ZZ.
Quellen: Internet ging eben noch
Dass das Internet nicht geht, kann eigentlich gar nicht sein. Zu dieser eindeutigen Einschätzung kommen Experten. Denn: «Eben ging es noch», wie sie übereinstimmend feststellen. «Vielleicht war der Neustart keine gute Idee, der hat es womöglich nur noch schlimmer gemacht», so eine Vermutung. Neustarten ist eben kein Allheilmittel und nicht einmal eine einfache Lösung, wie sich erneut zeigt.