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zu Seite 1914 


          Seite 3569          

Christ343
15.09.20
Seite 978

 

Das wahre Christentum ist pantheistisch. Der (lebensfeindliche) Theismus ist lediglich das Produkt eines menschlichen Hirns. Ausführlich behandelt werden die Themen in der Öko-Theosophie (bitte googeln).

 

Kleines Ferkel
15.09.20
Seite 978

 

Schade. Und morgen?

 

Sehr kluger Leser
15.09.20
Seite 978

 

Kenn Se schon die Gefängnisstadt Stuttgart, wo seinerzeit die raf-Terroristen einsaßen?

 

Ghostwriter
15.09.20
Seite 978

 

@3DMüller: Ich weiß nicht, was eine Gefängnisstadt ist. In der Residenzstadt Celle tummeln sich täglich die Touristen. Von hier kamen die Könige, die 1714 bis 1837 Hannover und England in Personalunion regierten.
Bruchsal kenn ich nur als Autobahnabfahrt, um nach Bretten und Maulbronn zu gelangen.

 

<>
15.09.20
Seite 978

 

In Celle hat es Hetzjagden auf unsere ausländischen Mitbürger gegeben. Das ist unverzeihlich und muss rückgängig gemacht werden.

 

Dieter D. D. Müller
15.09.20
Seite 978

 

Okay, Ghostwriter, aber Sie geben sicher zu, dass "Celler Loch" obszön klingt. Übrigens, ich weiß etwas von einer anderen berühmten Gefängnisstadt, nämlich Bruchsal in meinem Heimatländle Baden-Württemberg. Da erging es dem Schrifsteller Ludwig Börne wie folgt (steht sogar in Wikipedia):

Ludwig Börne war 1820 wegen eines Kutschenschadens gezwungen, in Bruchsal zu übernachten und war wenig begeistert von dem Zwangsaufenthalt: "Der Ort, wo ich mein schreibendes Hauptquartier aufgeschlagen habe, heißt Bruchsal, aber mir ist er ein Trübsal und Scheusal. Wenn die Verzweiflung Witz gibt oder nimmt, so werde ich hier ein Voltaire oder eine Kretine. Ich möchte aus der Haut fahren, wäre nur eine Öffnung groß genug, mich durchzulassen, da ich ganz geschwollen bin vor Wut. So einen geschlagenen Hund, wie ich, gab es noch nicht. Nur zwei Wünsche habe ich jetzt. Erstens wünsche ich, daß zehentausend Millionen Donnerwetter in das verfluchte Nest schlügen, und zweitens wünsche ich das nämliche noch einmal."

Die popularisierte Kurzform des Verdikts lautet: "Mühsal, Trübsal, Bruchsal".

Ich war immer überzeugt, dass die Grässlichkeit von Bruchsal am Gefängnis liegt. Jetzt frage ich mich natürlich, ob alle Gefängnisstädte so sind, bzw. so sein müssen. Wegen Gefängnis halt.

 

Ulla
15.09.20
Seite 978

 

Kleines Ferkel: Ja

 

Celler Allerlei
15.09.20
Seite 978

 

Soso @Ulla und das Celler Loch. Hielt das Celler Loch bislang für einen Künstlernamen, ähnlich wie das Erfurter Becken.

 

Kleines Ferkel
15.09.20
Seite 978

 

@Ulla: Frollein, hammse heute ahmd schon watt vor?

 

Ghostwriter
15.09.20
Seite 978

 

Nee nee, 3DMüller, das ist nicht egal.

 

          Seite 3569          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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