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Leserbriefe


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zu Seite 1808 


          Seite 3537          

Herbst:::
23.09.19
Seite 822

 

Ich hatte gerade geschrieben, der 22. September sei die "Ausnahme", der 23. die Regel für den kalendarischen Herbstbeginn. Stimmt gar nicht, zumindest nicht für die nähere Zukunft:
22. September 2020
22. September 2021
23. September 2022
23. September 2023
22. September 2024
22. September 2025
23. September 2026
23. September 2027
22. September 2028
22. September 2029
23. September 2030

(Googlesuche-Fund)

 

Herbstkind
23.09.19
Seite 822

 

Zunächst möchte ich mir zu meinem heutigen Geburtstag kondolieren, weil dann immer der Herbst beginnt. (Manchmal auch schon am 22., aber das ist die Ausnahme.)

So... und dann möchte ich mich noch beim Steinmeier bedanken, dass er die Hälfte von seinem Geschwätz für die zweite Amtszeit aufheben will.
Ich ätte da aber noch einen besseren Vorschlag für ihn, nämlich das er seinen gesamten Geschwätz-Vorrat schon in dieser Amtszeit raushaut und und in der nächsten Amtszeit komplett die Klappe hält.
Aber auf meine Vorschläge hört eh keiner. Das weiß ich ja schon.

 

Gretas 12. Jünger
23.09.19
Seite 822

 

Alle Genderforscherinnen sind sich einig: Den Geschlechterwandel zu leugnen ist sexistisch!

 

Heylend Kräuteleyn
23.09.19
Seite 761

 

Ein paar Tropfen Lavendel und das Ungeziefer
bleibt draußen.

 

Granulat
22.09.19
Seite 822

 

ZZ und 400 Jahre lang 30jähriger Krieg

In derselben Ausgabe erschien der historisch berühmte Deeskalations-Minnesang des Frank-Walther von der Gevögelten Weyde vor Annegrets schwedischen Landsknechten: "Warum rülpset und furzet ihr nicht, statt euch der garstig Vierteylerey und dem schnöd jauchigen Schwedentrunke anheymzugeben?"
Der Chronist berichtet, dass kurz darauf die Grüne Pest ausbrach, gegen die bis heute kein "heylend Kräuteleyn" gefunden wurde.

 

Bedenket doch
22.09.19
Seite 822

 

Da sich im 17. Jhd. der Tabak in Europa ausbreitete,
steht vermutlich auch auf einer Seite der damaligen ZZ : Wir paffen dies !

 

Schorse Diez
22.09.19
Seite 822

 

Meine (Ex-)Kollegin stokowski hat wie immer sehr schön treffend kommentiert, aber sie hat versäumt zu betonen, dass wir noch viel mehr gegen den Kapitalismus

 

Herz
22.09.19
Seite 822

 

Schönes Foto zum Geschlechterwandelartikel, bloß es zeigt nicht alles. Denn im nächsten Moment (wir sind ja in Schland) kommt unweigerlich ein Drecksköter, beschnüffelt mit seiner schmierigen Nase das lesende Fräulein und setzt dann in drei Meter Entfernung einen stark riechenden Scheißhaufen ins Gras. Da ist dann die Leseidylle natürlich vorbei, aber Klagen hilft ja nicht.

 

Finde den Fehler
22.09.19
Seite 822

 

Steinmeiers Problem : Er hat keinen Elektroantrieb.

 

Kleynes Borstenvieh
22.09.19
Seite 499

 

Möcht jemand ein Häflein Schwedentrunk?

 

          Seite 3537          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
31. Dezember 2025

Berliner Silvesterbilanz: Polizei und Einsatzkräfte überwiegend unverletzt
Der Berliner Senat hat eine ausgeglichene Bilanz rund um die Partynacht zu Neujahr gezogen. Die meisten Polizisten und Rettungskräfte überstanden die Silvesterstimmung ohne nennenswerte Blessuren. «Das heißt nicht, dass die staatlichen Bediensteten sich in den Kiezen aufführen können, wie sie wollen, und mit provozierendem Gebaren auftreten», stellt Kai Wegner im ZZ-Gespräch klar.

Studie räumt mit Mythos auf, die Jahreswechsel kämen immer häufiger
Schon wieder Jahreswechsel, war der letzte nicht eben erst? Fakt ist, die Zeit vergeht immer schneller, weil sich der Raum immer schneller ausdehnt. Aber das Kontinuum ist nun mal der Referenzpunkt, der die Relation vorgibt. Das heißt, die gefühlte Beschleunigung der Zeit ist in Bezug zu setzen zur real beschleunigten Zeit, so dass die Frequenz der Jahreswechsel stabil geblieben ist, nämlich einer auf zwölf Monate, auch die gefühlten.

Die Kriminalitätsrate ist nicht gestiegen, sie war nur vorher woanders
Kriminalität hat Ursachen, daraus ergibt sich, sie ist eine Folgeerscheinung. Dies öffnet den Komplottfabeln Sack und Tüten, die für abstruse Kausalzusammenhänge sorgen sollen. Vorbehalte gegen Kriminelle lassen sich leicht instrumentalisieren, um Stimmung gegen die vermeintlichen Ursachen zu machen. Wäre es diesen Milieuschädigern ernst, würden sie sich den sozialen Ursachen widmen, aber dafür ist ihnen das Geld wieder zu lieb, als dass sie es in Prävention und Vielfalt investieren würden.

Kann der Rückbau der Chemiebranche das Silvesterfeuerwerk ausgleichen?
Das Jahr beginnt mit einer guten Nachricht, mit der schon das alte endet. Feuerwerk klingt gar nicht gut für die Erreichung der Klimaziele, bringt wenigstens der Wegfall von Chemieproduktion einen Ausgleich? Ja, die menschengemachte Chemieindustrie war für das Klima so schlimm wie Atomkraftwerke, weil sie das ganze Jahr über ausstößt und nicht nur zu Silvester. Noch besser wäre natürlich, auch noch das Böllern bleibenzulassen, aber das gehört für viele zur Kultur.

Studentin kommt nicht damit klar, dass der Ansichten-Onkel jetzt irgendwo Silvester feiert
«Zu Weihnachten konnte ich ihm ja Paroli bieten und ihn damit konfrontieren, dass seine Parolen auch von der Randpartei kommen könnten», stellt die Studentin gegenüber der ZZ fest. «Aber zu Silvester ist er irgendwo, wo ihn keiner aufhält und wo er seine Sprüche klopfen kann», sorgt sie sich. Das trübt die Stimmung, mit der sie ins neue Jahr durchstartet.

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