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Eilmeldung
+++ Bundesgesundheitsministerin Jensine Spahn zieht sich, da an Corona erkrankt, in den Münzkeller ihre Dahlemer Millionen-Villa* zurück: "Was Biden kann, kann ich schon lange, außerdem eine gute Gelegenheit, meine millionen Geldmünzen** zu zählen, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen und sie auf meine Halbglatze*** prasseln zu lassen". +++
* Nur Zlotys, wenn überhaupt.
** Nur Zlotys, wenn überhaupt.
*** Im Keller trägt sie kein Falschhaar.
Beim Lindnerartikel (Liberalismus bleibt...) kam es bei mir zu einem kleinen geistigen Aussetzer. Ich las "...darf der Staat bei der Wirtschaftsplanung nicht ausser acht gelassen werden.."
Hura! Wir haben eine Regierung, die immun ist! Oder bald. Je nachdem, wie rum man es sieht. Es geht nichts über voraussichtiges und kluges Regierungshandeln.
Äh, was machen wir eigentlich, wenn unsere Notverordnungsministerin oder soll ich Ermächtigungsministerin sagen, also Frau Spahn, von dem bösen tödlichen Virus dahingerafft wird? Wer bekämpft dann Corona, wer zieht die Zügel an? Das Parlament ja wohl nicht, oder?
Von ihren vielen guten Vorschlagen, wie sich das Leben in Deutschland nach alltäglichem Neuverhandeln auf eine bessere Ebene katapultieren ließe, ist das der bislang beste.
Und zur Optimierung ist ja auf die Leserbriefschreiber Verlaß. Mich zum Beispiel könnte nicht jede Y beliebige Coronafee hinter dem Ofen hervor und in den Fernsehsessel locken. Mir schwebt eine Fee im ursprünglichen Sinne vor: Weiß, weiblich, blond und mit großen, am liebsten wäre mir eine wie aus "Schneeweißchen und Rosenrot." Typen vom Schlag "Siegerin des Nichtsoschön Wettbewerbs" oder vom Schlag C. Roth dürften nur nach Warnhinweis "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" den Fuß ins Studio setzen.
Die Frau Gesundheitsminister geht in freiwillige Dauerquarantäne, wenn meine Fee Wirklichkeit wird.
Horst Seehofer hat nun doch wie erwartet seinen Widerstand gegen Markus Söder aufgegeben und den Weg freigemacht für beliebig harte Maßnahmen gegen Corona. "Der Markus hackt noch selber Holz, der ist viel näher dran an den Notwendigkeiten, die uns der Alltag abfordert", so der Minister. "Ich bin dafür zu alt und zu weich geworden. Aber die Politik der CSU muss krachledern sein, sonst verstehen uns die Wählerinn'n'Wähler nicht."
Seehofer erklärte seine "unbedingte Bereitschaft, auch die brutalsten Lockdowns mitzutragen". Das bayrische Volk sei sehr naturverbunden und daher "Entbehrungen jeder Größenordnung gewohnt". Von ihm drohe der Demokratie "keine Gefahr".
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
7. September 2026
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