Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Die Kemmerich-Wahl wurde rückgängig gemacht, obwohl so etwas in der Demokratie überhaupt nicht vorgesehen ist. Warum sollte dann der Atomausstieg nicht rückgängig gemacht werden können? Eine politische Entscheidung kann und darf jederzeit kassiert werden, das macht ja gerade die Demokratie aus. Aber halt nicht UnsereDemokratie.
Fritz Merzel reagiert auf EU-Uschis Aussage "strategischer Fehler" in puncto Atomausstieg:
"Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das,
aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf
die Energiepolitik, die wir haben."
Irreversibel. Sagt er einfach so, und er meint es ernst. Das ist eine Frechheit sondergleichen und natürlich völlig idiotisch, aber es erinnert auch an was: "irreversibel", das kommt aus der gleichen Ecke wie "alternativlos". Bedeutung in beiden Fällen: Es gibt nur eine einzige Möglichkeit – basta. Und das Merzel-Wort ist sogar noch schlimmer als das Merkel-Wort, denn "irreversibel" bedeutet: Dieser Beschluss kann nie wieder geändert werden. Diese einzige Möglichkeit, die wir haben, wird für alle Zeiten die einzige bleiben. Eine "alternativlose" Maßnahme kann immerhin auch nur momentan alternativlos sein, nur zeitlich begrenzt, aber wenn etwas "irreversibel" ist, dann kann es nie wieder anders werden. Oder in Merkel-Sprech: Dann kann es nie wieder rückgängig gemacht werden.
Das ist der Unterschied: Merkel hat die überlegene Beurteilungs-Instanz gespielt, die immer genau weiß, was jetzt als einziges in Frage kommt. Merzel spielt Gott – überzeitlich, endgültig, absolut.
Aus dem Wahlergebnis kann man gar nichts lernen.
Die Leute da haben unser Programm nich vastanden.
Wir müssen denen unsere Politik nur besser erklären.
Die BW-Sozen werden jetzt von Lethargie und Resignation geplagt. Das ist eine infektiöse Gefahr auch für andere Bundesländer und Berlin.
Jetzt ist guter Rat vom Koalitions-Triumvirat (Bärbel, Lars und Friedrich) gefragt.
Vielleicht sollte die BW-CDU dann aus ihrer mit Cem ausgehandelten Regierungspostenverfügungsmasse den Sozen wenigstens ein Ministerposten (Trostministerium) überlassen, um ihnen das Gefühl zu vermitteln, noch gebraucht zu werden.
Ich habe viele Jahre lang gar nicht gewussst, dass der Zweck der SPD die Postenversorgung für Mitglieder ist. Deswegen sind da so viele eingetreten! Nicht wegen der Politik! Gott, war ich naiv. Aber gut, man muss erstmal drauf kommen, dass sich ein Sippen-Jobcenter als Partei tarnen könnte. Insofern verzeihe ich mir halbwegs. Aber dass die SPD so viele Zeitungsverlage zusammengerafft hat, das wusste ich schon früher. Ich hätte also gewarnt sein müssen!
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
1. August 2022
Wer den beliebtesten Politiker öffentlich auspfeift, demonstriert nichts als seine Ablehnung der Demokratie
Demokratie lebt vom engen Beieinander von Politik und Zivilgesellschaft, die Meinungsfreiheit ist dabei ein hohes Gut von zentraler Bedeutung. Die Bürger haben die Möglichkeit, ihre Bewertung der Politiker in Umfragen kundzutun. Anders als in Autokratien sind hohe Beliebtheitswerte kein Selbstläufer. Wer glaubt, sich über die Demoskopie stellen zu können, hat nicht verstanden, auf wen es ankommt. Und auf wen nicht.
Innenministerin stellt klar: Dass die Energiekrise den Falschen in die Hände spielen wird, ist kein Grund, sie abzusagen
Klare Worte von Nancy Faeser. In Absprache mit den Innenministern der Länder ist man auf Fehlsteuerungen der Gesellschaft wegen Kälte und Energieschwund vorbereitet. Zugleich hat sie Forderungen, den Notstand abzusagen, eine eindeutige Absage erteilt. «Da wird sich zeigen, wer sich mit den Staatsfeinden gemeinmacht», sagte sie dem ZZ-Recherchedienst.
Novelle des Selbstbestimmungsgesetzes ermöglicht Clanwechsel
Justizminister Buschmann (FDP) hat die Novelle des Selbstbestimmungsgesetzes gegen Kritik verteidigt. «Die Ampelkoalition befindet sich im Streckbetrieb, da müssen alle Möglichkeiten für ein nachhaltiges Regierungskonzept im Interesse des Landes ausgeschöpft werden», sagte er den Zeitungen der ZZ-Mediengruppe.
Chaosdienst der Lufthansa droht mit Warnstreik
Ein Streik der Chaoskräfte könnte für einen Zwischenstopp beim Chaos auf den Flughäfen sorgen. «Der chaotische Ablauf ist gefährdet», heißt es aus dem Lufthansa-Management. Das Chaospersonal fordert mehr Geld, wogegen sich der Konzern sträubt.
Quellen: Örtliche Nachbarin findet nichts Passendes
Mehrere Versuche, etwas Passendes zu finden, schlugen fehl. An zu kleiner Auswahl dürfte es nicht gelegen haben, eher an den hohen Ansprüchen und nicht zuletzt am Klima, das für Temperaturen sorgt, bei denen etwas Ungeeignetes leicht zur Belastungsprobe werden kann.