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Wie die Kanzlerin ihre persönliche Grenzerfahrung transzendierte und für die Menschen nutzbar machte. Ein Würdigungs-Poèm, der Gewürdigten zugeeignet von Poeta nocturnus.
Frau Merkel war halt nun mal klüger
als all die rechten, äh, Betrüger:
Sie knackte das Problem der Grenzen.
Mit grad mal einundsechzig Lenzen.
Sie kam, sie sah, und sie erkannte:
Was über Ungarns Grenzen rannte,
das konnte man nicht einfach stoppen,
ohn' alles in die Tonn' zu kloppen,
was Marx und Engels, Lenin, Trotzki
und mancher and're Sozen-Motzki
dereinst die ganze Menschheit lehrten
(und wofür viele sie verehrten):
O Freunde weltweit, kommt zusammen!
Hört auf, die Pflöcke einzurammen,
die eure Territorien scheiden
zu "Ländern"! Wollt ihr ewig leiden?
Nein, Freunde! Endet eure Qualen!
Schließt euch zusammen zur globalen,
zur weltumspannenden Kommune!
Denn wer das Ei will, geh' zum Huhne
und nicht zu rechten Bauernfängern,
die seine Qualen nur verlängern!
Wollt euer Leben ihr genießen?
Dann müßt ihr euch zusammenschließen!
Dies hatte Merkel stets im Kopfe –
erst recht, als dann das Tür-Geklopfe
aus Ungarn laut herüberschallte
und fast die Birn' vom Hals ihr knallte.
Denn Merkel sah, daß Menschen litten!
Daß ihre flehentliche Bitten
um Schutz, Asyl und Menschenwürde
dem Ungarn waren bloß – 'ne Bürde!!
Da wollt' ihr schier das Herz zerspringen.
Sie schärfte drum des Geistes Klingen,
um diese schleunigst anzusetzen
an das Problem vom "Grenz"-"Verletzen".
Wie’s weiterging, ist längst Geschichte:
Frau M. verschob die Denk-Gewichte
von ewig langen Landesgrenzen
auf kurze, örtliche Präsenzen,
die man viel besser konnte schützen,
um halt den Menschen, äh, zu nützen,
um Schaden vom, äh, Dings zu wenden
und Weihn..., äh, Freude halt zu spenden!
So kam's denn, wie wir alle wissen,
zunächst zum großen Flüchtlings-Küssen
in Tateinheit mit Bären-Werfen,
kurzum: zum großen Grenz-Entschärfen
beim süßen Klang der Liebesgeigen
auf den Willkomensbahnhofssteigen.
Der Coup gelang – doch Merkel wußte
genau, was sie jetzt auch noch mußte!
Gemußt, getan: Sie schloß die Grenzen
zu jenen Jahresend-Präsenzen,
die man im Volksmund, äh, halt Märkte
zu nennen pflegt. Das heißt: Sie stärkte
die Wehr- und Schutzwall-Qualitäten
von Stadt- und Dorfplatz-Entitäten
so sehr, daß in den kalten Tagen
kein Mensch mehr würde 'n Angriff wagen.
Heut' weiß man auch: Es funktionierte –
wie alles von Frau M. Gebierte.
Bleibt nur, ihr'n Geistesblitz zu gießen
in eine Formel zum Genießen:
Ist lang die Grenz', ist's auch die Reue!
Der Mensch braucht kurze, bess're, neue!
Und wird ihm solches einst gegeben,
dann wird er lang und gerne leben!
Na, wenn das mal keine coole Wahlkampfstrategie der Grünen ist: Je mehr sich Habeck und seine Genossen der CDU und Herrn Merz an den Hals werfen, desto mehr Stimmen verliert die CDU.
Das ist eine neue Form der asymmetrischen Demobilisierung!
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