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Wenn kein krusselhaariger Halbnegermops in der Werbung vorkommt, dann aber auf jeden Fall eine krusselhaarige weiße Frau. Die Krusselhaarigkeit steht dann stellvertretend für den Halbneger, und sie symbolisiert das sympathische Ungeordnete, Wirre und Krusselige seiner Kopfbehaarung.
Das Geld kommt aus der Werbung. Sie wissen ja, die Werbung hat sich auf das Abbilden von gemischtrassigen Personen und Familien selbstverpflichtet – und das sind eben genau die mokkafarbenen Krusselhaarwesen, die bei der Kreuzung von Deutschkartoffel und Leihneger herauskommen. Ist Ihnen mal aufgefallen, dass die Werbung regelrecht geflutet ist von den kleinen Mokkamöpsen? Eine Anzeige ohne Mokkamops würde wahrscheinlich längst als sittenwidrig empfunden werden – vom werbenden Unternehmen, aber wohl auch vom Verbraucher, der sich daran gewöhnt hat. Also, der entscheidende Punkt ist: Es besteht eine gewaltige Nachfrage nach Mokkamöpsen. Diese muss irgendwie gedeckt werden, und zwar am besten durch Deckhengste, die – halt, ich greife vor, der Reihe nach: Die Nachfrage muss irgendwie gedeckt werden, und zwar entweder durch Import aus dem Ausland (Nachteil: teuer, ausbeuterisch, Verdacht auf Menschenhandel) oder durch Produktion im Inland. Die CEOs haben sich natürlich alle für Produktion antschieden, und in der Praxis läuft das dann so ab (Beispiel): TCHIBO benötigt für seine neue Anzeigenserie vier hübsche, krusselhaarige Mokkamöpse mit typisch gemischtrassigem Liebreiz. Es werden einige Mitarbeiter beauftragt, die aktuellen Leihnegerdateien zu durchsuchen, zunächst auf momentane Verfügbarkeit der Kandidaten, und dann nach mehreren Qualitätskriterien eine Auswahl zu treffen (z.B.: Besonders hübscher Leihneger, weil die Mokkamöpse hübsch sein müssen). Zugleich werden mehrere Frauen-Scouts in Cafés, Restaurants, Bars usw. geschickt, um mutmaßlich frustrierte Kinderwunsch-Kandidatinnen zu scannen und auszuheben, und um ihnen – jetzt kommt die Sache mit dem Geld – ein finanzielles Angebot zu unterbreiten, das die spätere Mokkamopsversorgung gewährleistet. Schließlich werden vier Paare zusammengestellt und miteinander bekanntgemacht, es wird der Geburtszeitraum vertraglich festgelegt, und der Neger erhält anschließend ein Zeugungshonorar in bar ausgezahlt. Dann, einige Monate später, werden die vier Mokkamöpse von TCHIBO abgeholt, um ihr erstes Shooting zu absolvieren, werden danach wieder zurückgebracht – und so geht es dann die nächsten Monate und Jahre weiter, bis ihr Verfallsdatum als Werbemops erreicht ist.
Oje, ist der Text zu lang geworden? Ich dachte halt, ich muss das etwas ausführlicher schildern, weil praktisch niemand weiß, was in der Branche abgeht. Hoffentlich war's okay für Sie!
Was hat Dummja mit Frau zu tun? 24.04.26
Seite 1857
Für erzkonservative Menschen (SPD, Grüne, Teile der CDU, Linke) alles. Wer schwingt die Klobürste am Verkrusteten?
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. November 2026
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