Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Mir fällt gerade noch ein, die Wetterfrösche haben ja neuerdings gleich zwei Temperaturen. Eine echte und eine gefühlte.
Diesen an sich vollkommen sinnfreien Wetterfroscheffekt kann man sich doch zunutze machen.
Da könnte der Pinocchio ja von ZZ-Ausgabe zu ZZ-Ausgabe wechselnde Nasenlängen mit gefühlten Tagesschaulügen vorzeigen.Wär das nicht was?
@ZZ
Die beiden letzten Ausgaben der ZZ sind einfach umwerfend. Großen Dank dafür!
Stichwort (m wahrsten Sinne des Wortes) Ärzte und örtlicher ääh... Nafrikaner.
Kleine Anregung für eine neue ZZ-Kolumne. Die tägliche Kniffke-Nicht-Relevanz-Kolumne. So eine Art Tagesschau-Lücken-Index oder Lügen-durch Auslassen-Index.
Vielleicht auch cartoonistisch als Lügenampel oder Lückenbarometer.
Oder Pinocchio-Nasen mit wechselnder Nasenlänge.
ZZ-Daily: Der neue SPIEGEL-Chefredakteur startet ja wie eine Rakete! Toll. Jetzt weiß ich, was Denken in Konzepten ist: 1. Rechte Hetzparole nehmen (z.B. "den Öffentlich-Rechtlichen sollte man den Geldhahn zudrehen!"), 2. Konzept abdestillieren (hier: "Geldhahn zudrehen"), 3. Konzept auf etwas anderes anwenden – fertig!
Ich glaub, das probier ich auch mal. Das ist ja gar nicht so schwer.
ZZ 635, "Hessen schätzen". Mangels Aufenthalt in Hessen (ich hatte allerdings mal eine hessische Freundin, jedoch dies war in Berlin) kenne ich den im Artikel erwähnten Radiomoderator nicht, möchte aber bei dieser Gelegenheit nicht mit meiner Erkenntnis hinterm Berg halten, dass es grausame Menschen gibt, die, falls sie eines Tages über die staatlichen Möglichkeiten verfügen würden, als erste Amtshandlung alle supergutgelaunten Radiomoderatoren, also diese Sorte mit stets fröhlich glucksenden Stimmen, das also sämtliche dieser Radiomoderatoren (und Radiomoderatorinnen) an die Wand gestellt würden. Davon distanziere ich mich natürlich. Außerdem würden oben erwähnte grausame Menschen, so ihnen die staatlichen Möglichkeiten gegeben wären, bei dieser Gelegenheit auch noch all diejenigen Radiomoderatoren an die Wand stellen lassen, die im Supermarkt immer so ekelerregend fröhlich die aktuellen Angebote preisen, so á la juhu wie schön und welche Wohltat, heute Putengeschnetzeltes die 400 Gramm-Packung nur 2,49 Euro, hi hi ah ah ja ja das schmeckt der ganzen Familie oder doch lieber unsere leckeren ganz frischen würzigen Schaschlikspiesse die 500 Gramm-Packung nur 4,19 Euro, Grillspass ohne Ende ja so klingt der Abend wunderbar aus usw. usw. Supermarktradio nennt man das wohl. Damit würde dann durch die Maßnahmen von oben erwähnten grausamen Menschen Schluss sein. Das oben erwähnten grausamen Menschen diese Liquidierungen keiner danken würde wissen sie schon selber, aber sie sagen, man müsse auch an die kommende Generation denken, denen solle es doch mal besser gehen.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
16. September 2026
Indirekte Vertrauensfrage: Kanzler fragt Fraktionsmitglieder unter allen Klarnamen
Die SPD braucht ihn, aber was ist mit der Unionsfraktion? Nach dem Wahlsonntag fragt Friedrich Merz alle Mitglieder in der sogenannten indirekten Vertrauensfrage um ihre Meinung unter Klarnamen. Gegebenenfalls muss eine zweite Meinung eingeholt werden.
Luisa Neubauer in Angst, die Sorge um die Demokratie könnte psychosomatisch durchschlagen
Ihr Zukunftswissen macht den Angst-Status von Luisa Neubauer nur noch einschneidender. «Immer besorgt gucken wirkt auf den inneren Zustand, und der wirkt auf das Gesamtbefinden wie das Klima auf die Luft», erklärt sie der ZZ. Wenn das so weitergeht, sieht sie bald aus wie Friedrich Merz mit wehenden Haaren.
Privatisierungspläne: Alle werden Gesellschafter beim ZDF und zahlen monatliche Kapitalanteile
Die Pläne für die Privatisierung des ZDF stehen im Raum, der demnächst auf den Prüfstand kommt. Die SPD denkt darüber nach, über eine Beteiligungsgesellschaft Mehrheitseigentümer zu werden. «Da müssen alle einbezogen werden, um sich mit ihrem Sender zu identifizieren», erläutert Lars Klingbeil die Pläne.
Ist der Bundeszwang noch zeitgemäß?
Gerät Demokratie ins Rutschen, gilt der Bundeszwang als das probate Mittel der Stunde, die demokratische Ordnung wiederherzustellen, besonders dann, wenn zivilgesellschaftliche Mittel ausgeschöpft sind. Doch dieses Mittel hat seine Schwächen, besonders dann, wenn im Bund auch schon die totalitäre Herrschaft ausbrechen sollte. Dann hätten die demokratischen Bundesländer plötzlich ein Problem. Daher ist zu überlegen, ob nicht sofort der Zugriff aus Europa erfolgen sollte. Die Überlegung führt zu einem eindeutigen Ja. Die nötigen Strukturen sind aufzubauen, solange der politische Wille besteht.
Kulturschaffende drohen mit Gesichtzeigstreik
Offene Briefe und Aktionen mit Gesichtzeigen sind die Königsklasse des Kulturschaffens. Damit einher geht die Möglichkeit, die scharfe Waffe des Streiks einzusetzen. Wenn sich die Lage weiter zuspitzt, werden die Kulturschaffenden zu diesem letzten Mittel greifen, wie sie gegenüber der ZZ erklären. «Dann muss die Gesellschaft aufwachen», begründen sie ihre Absprache.