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Haha, wo ist Kugel, wo ist Ball, he? Sehr gut. Abgesehen davon, Kollege Brömsenknöll hatte mich schon gestern auf der Straße darauf angesprochen und ja, es stimmt, ich hatte endlich mein Coming Out. Fiel mir sehr schwer aber letztlich wollte ich nicht weiter mit der Lüge leben. Ich beichtete vor einer Woche, und zwar meinem Zahnarzt. Der fragte mich nämlich vor der Behandlung, ob es einen konkreten Anlass gegeben hätte, als mein hinterster Backenzahn zu einem Drittel wegbrach. Ja, meinte ich, der Anlass wäre mein Verhältnis zu Mr. Tom, ein zwar geheimes, wiewohl aber inniges, gelegentlich freilich auch brutales und eigentlich sogar verzehrendes Verhältnis. Denn Mr. Tom hat mich mittlerweile (allerdings innerhalb von 15 Jahren) zwei wegbrechende Teilzähne gekostet sowie eine Brücke (die seltsamerweise einfach verschwand). Ich mag es eben gerne etwas härter und Mr. Tom bietet mir diese Härte, oh ja, dieser steife Erdnusskaramellriegel ist wirklich nichts für Milchbubis. Aber ich kann einfach nicht von ihm lassen, bin ihm sozusagen untertan, ein- bis zweimal die Woche brauche ich ihn und die gelegentlichen Dentalschäden nehme ich eben in Kauf. Na und, ihr Nazis!
Danke für die uneigennützigen Büchertipps! Ich bin überzeugter Nichtkunde von Amazon, aber man bekommt die Bücher vermutlich überall. Die zahlreichen und teilweise brillanten Amazon-Kundenrezensionen finde ich allerdings recht nützlich und "hilfreich" (Merkel-Sprech). Die beiden neuen Zeller-Bücher sind allerdings noch so taufrisch, dass es bisher keine Renzensionen gibt. Aber wozu braucht man Rezensionen, wenn man seit Jahren die ZellerZeitung liest?! (Und nun mache ich mich auf zum Bücher-Versender meines Vertrauens.)
Merkel habe ich auch gerade mit einem Koala gesehen (wieder bei Bild). Offenbar ist das ein Maskottchen für die nicht tot zu kriegende GroKoalation. Maas hat bestimmt auch noch einen. Jetzt suche ich mal nach einem Berufskiller für Koalas. Vielleicht hilft das ja.
Der Koala hat mich nicht ruhen und deshalb googeln lassen nach: "Steinmeier in Australien?". Das hätte mich sehr gefreut, weil er dann nicht hier wäre. Ich freue mich immer, wenn Merkel, Steinmeier und Maas mal weg sind. Immer weg wäre natürlich noch viel besser, aber man ist ja bescheiden geworden.
Und was finde ich:"Bundespräsident in Australien - Steinmeier führt KOALAtions-Gespräche" (Bild 03.11.2017). Das ist doch ein schöner Fund.
Eine unbekannte Leiche, die 2005 gefunden und seitdem unter dem Decknamen 'Herr Müller' geführt wurde, hat sich jetzt als die Leiche von Angela Merkel herauskristallisiert. Wer ist aber dann diese Frau im Bundestag, die sich Angela Merkel nennt? Echt unheimlich.
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17. Juli 2026
Fraktionschef Jens Spahn mit Klarstellung: «Bin keine Leihmutter und habe mich nie als solche betätigt»
Normalität predigen und heimlich etwas anderes praktizieren? Für einen solchen Vorwurf wird Jens Spahn zur Zielscheibe gemacht. In der ZZ-Bundespressekonferenz gibt er das klare Bekenntnis ab zu dem, was er früher schon gesagt hat. «Das gilt selbstverständlich auch weiterhin», so der Fraktionschef.
Wetten-dass-Protokolle zeigen: Die Bagger hat Gottschalk nie angefasst
Früher hätten alle alle und alles mehr berührt und jetzt würde nur der Fokus auf die damals als attraktiv gelesenen Frauen gelegt, diese Schutzbehauptung macht die Runde. Aber stimmt das überhaupt? Von den Baggern aus der Baggerwette hört man nichts, aber die Dokumentationen sind lückenlos. Sie wurden von Gottschalt durchgehend in Ruhe gelassen, Übrigens auch ungefragt.
Die DDR-Hymne ist ein Code für die Zeit vor Adenauer
Der Bundespräsident hat recht, wenn er sagt, die DDR-Hymne hat ihre Unschuld verloren. Wer ihren Text zum Programm erhebt, hält die Zeit der Ruinen für eine, in der es sich leichter regieren lässt, weil die Menschen für Transformationen bereit sind. Die Stoßrichtung ist klar. Die nötigen Maßnahmen sind es auch. Hymnen lassen sich nicht verbieten, ihre Singenden hingegen schon.
Gerade die DDR-Hymne ist eine, die nie wieder von den Falschen gesungen werden darf.
Neuer Kurs in Kulturpolitik sorgt für Wirbel: Dürfen zu viele Künstler sich kritisch äußern, um die Menschen wieder in die Demokratie zurückzuholen?
Der Zweck ist ohne Frage wichtig, denn Kultur hat die Funktion, Brücken über die Gesellschaft zu bauen und gerade denen eine Stimme zu geben, die sich abgehängt fühlen. Aber ist man mit den Lockerungen zu weit gegangen? Ja, findet der Kulturrat und spart nicht mit Kritik an denen, die sich dafür hergegeben haben. «Dass man alles sagen darf, dürfte sich herumgesprochen haben, man muss nicht noch so tun, als wäre es nötig, auch wirklich alles zu sagen», so heißt es von der Sektion der Meinungsbildenden. Denn die Wirkung der anscheinend offenen Worte könnte nach hinten losgehen und zu noch mehr Unmut führen, den man offensichtlich äußern darf, ohne mit Gegenwind zu rechnen.
Häufig auftauchende Frage: «Mann ist polizeibekannt» – Ist das immer dieselbe Polizei?
Die Frage liegt nahe, wenn doch der Mann aus den Meldungen so häufig polizeibekannt ist, ob das auch immer dieselbe Polizei wäre. Nein, so die Mitteilung der Pressestelle an die ZZ. «Es handelt sich um verschiedene Dienststellen, die sich untereinander nicht austauschen dürfen, Datenschutz», so die Mitteilung. Hätte ja sein können.