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Leserbriefe


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zu Seite 1914 


          Seite 4429          

Besserwisser
18.12.18
Seite 692

 

@RainerA.: Das mit der halal-Zertifizierung ist schwierig.
Für die Zeitung mag's ja gehen, aber die Leser sind zu haram.
Jedenfalls ich.

 

Old white man
18.12.18
Seite 692

 

"Spontaneität ist zu 50 % Bauchgefühl" - wunderbar, Herr Zeller.
Aaber: Zwar ist die Nachfrage nach dem Gesamtpaket rückläufig, richtig, richtig.
Doch immer mehr Kunden wollen nur noch die Hostess und verzichten wegen Diesel-, Feinstaub- und Klimahetze auf das Auto.

 

Ärger
18.12.18
Seite 692

 

In der Tat, das Gesamtpaket "Auto plus Hostess" lohnt doch überhaupt nicht mehr, die Zeiten sind wohl leider vorbei. Denn einerseits bekommt man in der Poloklasse bei Messeabschluss bloß noch eine chinesische 50-plus-Hostess mit verborgenen Hautunreinheiten und Dritten Zähnen dazu, na wo soll die Hostess-Qualität in der Preisklasse auch herkommen, beim erbarmungslosen Preiskampf heutzutage. Andererseits, ab gehobener Oberklasse bekommt man zwar bei Messeabschluss eine tadellose 20jährige Hostess dazu, bloß auch dann lohnt es doch nicht, denn wer 80.000 Tacken bar auf den Tisch des Hauses blättern kann, der will doch dann nicht bloß so ein konfektionierte Zubrot als Beifahrerin, sondern lieber etwas Individuelles.

 

Rainer Alahukohohl
18.12.18
Seite 692

 

Wann wird eigentlich die Zeller Zeitung Halal zertifiziert?

 

leser
18.12.18
Seite 692

 

Deutschlandfunk gerade: "Bedingt durch die veränderten Anforderungen soll dem Gefängnispersonal in Zukunft mehr interkulturelle Kompetenz vermittelt werden."
Hä?

 

Klein Pippi (Grüne Jugend)
18.12.18
Seite 691

 

Ich geh nicht mehr zur Schule.
Ich streike ganzwöchig.
Für's Klima.

Antwort:
Macht sich bereits bemerkbar.

 

Chorela
17.12.18
Seite 691

 

Nun musste ich googel bemühen, weil ich den Bohlen nicht verstanden habe. Lieber Herr Zeller, ich sag es jetzt hier mal ganz offen und direkt: Sie sind schon ein wenig schräg drauf und zwingen Ihre Leser, sich in die tiefsten Absümpfe zu begeben, was eigentlich nur im Dschungelcamp und bei den Heuteshow-Nachrichten erlaubt ist.

Antwort:
Die journalistische Pflicht zwingt dazu.

 

Afrikanisches Sprichwort
17.12.18
Seite 691

 

Deutsche haben breite Rücken, eine Sau geht noch drauf.

 

Reichtum
17.12.18
Seite 691

 

Die FAZ teilt mit:
"Ein Rentnerehepaar war 2015 in seinem Haus überfallen, ausgeraubt, und schwer verletzt worden – der 72 Jahre alte Mann starb. Sechs Männer sind dafür jetzt zu lebenslanger Haft verurteilt worden."

Die "Männer" waren übrigens Rumänen. Dennoch bin ich baff – gut, es waren altbekannte Intensivtäter (früherer Ausdruck: Berufsverbrecher), aber sechsmal lebenslänglich, sogar mit "besonderer Schwere der Schuld"? Wo bleibt denn da der gute alte Täterschutz, zumal bei Nichtdeutschen? Was ist los, deutsche Justiz? Zum Frühstück ein Riesenglas Kaba getrunken? Ach so, abwarten, ob Revision zugelassen wird, falls ja, danach dann Zurückverweisung ans Landgericht usw. Also ich glaubs erst, wenn alle Rechtsmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Abgesehen davon, es gibt ja bestimmt auch Deutsche, die in Rumänien straffällig werden, so gleicht sich das aus.

 

Sehr kluger Leser
17.12.18
Seite 691

 

Tagesschauder 17.12.:
Hihi, Scharping als neuer Hoffnungsträger der spd, die Idee hat was, Herr Zeller.
Zur Zeit ist das ja noch Schäfer-Gümbel.

Antwort:
Der muss erst noch jünger und weiblicher werden.

 

          Seite 4429          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

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Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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