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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.


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Die Gendermerie kommt ... und holt auch Sie bald ab
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Frechheit
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zu Seite 1914 


          Seite 4420          

Besserwisser
21.12.18
Seite 694

 

Den Preis könnte doch posthum Konrad Kujau erhalten für seine künstlerisch wertvolle Gestaltung der deutschen Presselandschaft.

 

Leser
21.12.18
Seite 694

 

Die Jury entzieht dem unter Betrugsverdacht stehenden Spiegel-Redakteur Claas Relotius heute den Peter Scholl-Latour Preis 2018. Neuer Preisträger ist ein Reporter des: STERN
Das nenne ich Humor!

 

Rainer Armleuchter
21.12.18
Seite 694

 

Müsste der jetzt nicht eine 95-jährige Ausschwitzüberlebende zur Liebe erhalten, er hat ja dazu viel journalistisch gewirkt?

 

Tanja Halali
21.12.18
Seite 694

 

Also, Claas, wenn Du noch zu haben bist, ich würd Dich nehmen. Denk doch mal! Du hättest dann ein Abenteuer mit einer Migrationshintergründigen. Genauso, wie Du immer geschrieben hattest. A self-fulfilling prophecy sozusagen.

 

Dr. Rottmann, MdGrüne
21.12.18
Seite 694

 

Also ehrlich gesagt, Frau Chebli, ich habs - tatsächlich - nochnich - verstandn. Ein grüner Afghane? Meinen Sie, einen von uns? Wir haben keine Afghanen in der Partei, sondern nur im Bett. Viele von meinen Freundinnen genehmigen sich bei der Afghanen-Flüchtlingshilfe einen als Nachtisch. Wissen's, das sind alles alleinstehende ältere Freundinnen, etwas ausgemerkelt. Und jetzt sagen Sie, die stehen am Kottbuser Tor rum? Da muss ich auch mal hin.

 

Franziska Giffey
21.12.18
Seite 694

 

@Steffen Seibert
Da haben Sie recht! Der Relotius ist ganz sicher ein Nazi U-Boot beim Spiegel gewesen. Das erkenne ich an seinem Aussehen: weiss, blond, blauäugig, nordischer Typ. Was brauchen Sie mehr? Hätten die beim Spiegel doch nur mich und die Kahane gefragt, dann wäre der Nazi gleich enttarnt gewesen.

 

Mensch
21.12.18
Seite 694

 

n-tv berichtet:
"Ich habe sechs reiche Frauen". Clan mit Hartz IV und Luxusautos landet vor Gericht. Für die Herkunft des Geldes hat der Clan-Chef eine obskure Begründung.

Man kann sagen was man will, aber der Mann machts richtig. Der hats raus. Herrgott, und mir würde doch eine einzige reiche Frau schon völlig reichen, um meinen chronischen und ungerechten Liquiditätsengpass zu überwinden. Also, falls hier eine reiche Frau mitliest, die von einem verschwendungssüchtigen Wüstling zum Altar geführt werden möchte, komm ran, das ZZ-EHEINSTITUT leitet deinen Ehewunsch an mich weiter. Allerdings, komm mir bloß nicht mit Späßen à la Ehevertrag, denn das widerspricht meinen Vorstellungen der idealen Liebe. Und komm mir auch nicht mit deinen Verwandten oder Freunden, das widerspricht ebenfalls meinen Vorstellungen der idealen Liebe.

 

SocietyNews
21.12.18
Seite 694

 

+++ RELOTIUS PRIVAT: Droht ihm Scheidung? +++ Gattin Claudia Relotia (32): "Bin mir noch nicht sicher, ob ich Claas verzeihen kann" +++ Tausende heiratswillige Gangsterbräute in den Startlöchern: "Hoffentlich verzeiht sie ihm nicht" +++

 

Soderix
21.12.18
Seite 694

 

Ist Alexander Gerst Alexander Gerst? Oder ist er ein Ausserirdischer in Köln, quasi, so.

 

Chebli, prollblöd
21.12.18
Seite 694

 

Frau Rottmann, is dieses Ischiasmittel besser als der grüne Afghane, den ich immer am Kottbusser Tor hole?
Verstehn Sie die Frage?
Und kann mir jemand sagen, wie spät es ist?

 

          Seite 4420          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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