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Als der Steinmeier in Australien einen Koala gebissen hat oder von einem Koala gebissen wurde (wer nimmt das schon so genau), hatte ich jedenfalls mehr Erfolg mit meiner Recherche.
Ich muss mich zwar dafür schämen, aber dann ist es halt so. Und ich entschuldige mich halt dafür. Und natürlich trete ich deshalb nicht zurück.
... Manchmal muss ich die Mainstreammedien MSM für Hintergrundrecherchen zu ZZ-Artikeln heranziehen, obwohl das normalerweise umgekehrt ist.
Also habe ich bei Google eingegeben: "Steinmeier Puma". Kam nix. Dann "Steinmeier Puma Hund". Da kam dann was. Aber ohne Steinmeier. Dem Hund geht es wieder einigermaßen, aber er ist noch nicht ganz deselbe wie vorher.
ZZ ist doch ziemlich exklusiv bei manchen Nachrichten. Und das ist ja auch gut so.
Rilkes Stundenbuch ist eine schier unerschöpfliche Quelle der Inspiration:
Und manche stehn und schaun nach einem Haus
darin Genossen, welche krank sind, wohnen;
denn eben wand sich eine Frau heraus,
die Haare schlaff, der Hosenanzug kraus,
der nacktmullartige Mund ein wahrer Graus,
wenn er sich auslässt in Sermonen.
@Dörfler: Ein schönes Gedicht!
Insbesondere:
"Denn selig sind, die niemals sich entfernten
und still im Regen standen ohne Dach;
zu ihnen werden kommen alle Ernten,
und ihre Frucht wird voll sein tausendfach."
Langsam wird's Zeit für die Ernte. Merkel ist mit Sicherheit viel zäh- und langlebiger als ich. Vielleicht sollte ich wirklich dem Tipp von @Antwort folgen und einfach mit dem Warten aufhören. Rosen züchten wäre doch auch ein schönes Hobby :-)
Herr, es ist Zeit: Jag <> endlich weg.
Leg Deinen Schatten auf die Rautenpfoten,
erlöse uns vom grünversifften Dreck.
Befiehl, sogleich sie in den Knast zu sperren
für lange Zeit. Erhöre unsere Klage:
Wir wollen frei sein, ohne rote Herren.
Ab heute bis ans Ende aller Tage.
Dann gehören Sie doch hoffentlich nicht auch zu Glücklichen, die Rilke so einfühlsam verhöhnt hat:
Dennn sieh: sie werden leben und sich mehren
und nicht bezwungen werden von der Zeit,
und werden wachsen wie des Waldes Beeren
den Boden bergend unter Süßigkeit.
Denn selig sind, die niemals sich entfernten
und still im Regen standen ohne Dach;
zu ihnen werden kommen alle Ernten,
und ihre Frucht wird voll sein tausendfach.
Sie werden dauern über jedes Ende
und über Reiche, deren Sinn verrinnt,
und werden sich wie ausgeruhte Hände
erheben, wenn die Hände aller Stände
und aller Völker müde sind.
Dann gehören Sie doch hoffentlich nicht auch zu Glücklichen, die Rilke so einfühlsam verhöhnt hat:
Dennn sieh: sie werden leben und sich mehren
und nicht bezwungen werden von der Zeit,
und werden wachsen wie des Waldes Beeren
den Boden bergend unter Süßigkeit.
Denn selig sind, die niemals sich entfernten
und still im Regen standen ohne Dach;
zu ihnen werden kommen alle Ernten,
und ihre Frucht wird voll sein tausendfach.
Sie werden dauern über jedes Ende
und über Reiche, deren Sinn verrinnt,
und werden sich wie ausgeruhte Hände
erheben, wenn die Hände aller Stände
und aller Völker müde sind.
Ich gehöre auch zu diesen Leuten, die seit Jahren im Fenster hängen und warten und warten und warten und warten und warten und warten und AfD wählen und warten und warten und warten und AfD wählen und warten und warten und warten, dass Merkel endlich mal weg ist. So viel habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gewartet. Und trotzdem ist sie immer noch da. Und das Warten geht weiter.
So und nun habe ich lange genug auf meinen Sonntagsmorgen-Kaffee gewartet. Es geht los, das Frühstück. Und Prost!
Antwort: Wenn man aufhört zu warten, hat das Warten ein Ende.
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