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Die Zeit berichtet:
„Indigene Kulturgüter: "Der Handel sollte gesetzlich unterbunden werden". In Europa werden immer noch Schrumpfköpfe und andere indigene Objekte versteigert. Die Ethnologin Viola König kritisiert das als kulturellen Missbrauch.“
Ich bin nicht einverstanden. Denn quasi das einzig Lustige und Nennenswerte, das diese barbarischen Steinzeitkulturen herstellen können, sind Schrumpfköpfe. Also sollte man die dortigen Schrumpfkopfbranchen eher fördern statt hemmen. Vielleicht durch subventionierte Zusendung von bereits abgetrennten europäischen Rohköpfen, ggf. für den Transport tiefgekühlt. Also für abzutrennende Köpfe gäbe es in Deutschland sicherlich eine Menge Lieferkandidaten, daran soll es nicht liegen. Und die versendeten Rohköpfe könnte man dann als Schrumpfköpfe nach Deutschland reimportieren, so hätten beide Seiten etwas davon. Fair Trade. Und es wäre doch hip, wenn man sich morgens an den Gürtel den Schrumpfkopf eines vormaligen Feindes oder gar Politikers hängen würde, besser könnte ein Tag doch gar nicht anfangen. Oder man stellt den Schrumpfkopf der ehemaligen treulosen Freundin auf den Schreibtisch (unter kleinem Glassturz, damit er nicht einstaubt). Also die Steinzeitfiguren im Urwald wissen schon, warum sie Schrumpfköpfe lieb haben. Daran könnten wir uns ein Beispiel nehmen.
@Ghostwriter: Ich wusste gar nicht, dass die MoPo ein so brutales Kitschblatt ist. Die ist Boulevard, oder? Jedenfalls danke für das Zitat, ich habe es gegoogelt und dann den Artikel gelesen. Der reine Wahnsinn. Etwa das:
"Nie war guter Journalismus wichtiger als im Zeitalter der gezielt platzierten 'Fake News', die oft nichts anderes sind als Propaganda derer, die unsere Freiheit und Toleranz torpedieren wollen."
Propaganda derer, die unsere Freiheit und Toleranz! Das hätte die Überschrift sein sollen. Poetischer geht nicht.
Die Enthüllungen des spiegel seien ein Schlag ins Gesicht jedes aufrechten Journalisten, greint die Hamburger Mopo.
Dann hat ja kaum jemand etwas abbekommen.
'Aufrechter Journalist' ist eine contradictio in adjecto.
Jeder ehrliche Berufsverbrecher verdient mehr Respekt. Der riskiert ja wenigstens noch etwas.
Der Spiegel schreibt:
"Migranten aus Guatemala. Achtjähriger Junge stirbt in US-Gewahrsam. Ein achtjähriger Junge aus Guatemala ist in US-Gewahrsam ums Leben gekommen. Damit ist bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ein Kind nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden gestorben."
Na, das sollte jetzt aber wirklich ein Grund für Trump sein, alle rein zulassen, die reinwollen. Und für Merkel sowieso. Lieber hier alles voll mit lustigen Schwarzen und Mohammedanern, als schuldig sein am faschistischen Kindermord (abgesehen von unserer CO2-Schuld, die geht extra). Denn besonders wir deutsche postgaskammerische Generationen sollten sich unserer historischen Verantwortung stets bewusst sein.
Antwort: Wieso, dann sterben noch mehr in den USA.
Och, Relotibaby, jetzt komm erstmal wieder runter, der Trump ist doch ganz okay, und die Mollmollmautz
auch. Du bist viel zu leicht erregbar für den Job, ich habs dir gleich gesagt! Mach was Entspannendes, z.B. Yogalehrer oder Buchhalter. Die Umschulung zahlt der Staat.
Claudia Mollmollmautz MdB sagte, Donald Trump sei ein Siebenjähriger Russischer Weihnachtmannleugner, und wissen Sie was ich gerade tue, ich schäme mich fremd, dass wir hier über diesen Lügenantrag unsere Zeit verschwenden, ich schäme mich sowas von fremd, dass wir diesen Antrag in diesem Haus besprechen müssen, haben Sie das überhaupt mal vernünftig durchgelesen? Ich, am liebsten würde ich jetzt noch was ganz anderes sagen. Ja, beschimpfen Sie mich ruhig, das können wir auch gleich gerne unter vier Augen machen, da darf ich nämlich sagen was ich will!
Werte Mitleser und Schreibtäter, heute Abend geschah etwas Sonderbares und das will ich Ihnen nicht ersparen. Im familiären Besoffensein wurde ich - dem letzten Kohlestein sei dank - nach allen Kahanischen Regeln der Kommunikationskunst gefragt, was ich denn so über dies und insbesondere über jenes denke und wir sollten doch mal ganz offen darüber reden. Ich hab dann gesagt, dass die Merkel endlich mal das Nägelkauen bleiben lassen soll, denn das tut Deutschland einfach nicht gut. Auf Ihr Wohl!
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4. September 2026
Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.
Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.
Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.
Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.
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