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zu Seite 1914 


          Seite 4411          

Punkt
27.12.18
Seite 697

 

Die Zeit berichtet:
„Indigene Kulturgüter: "Der Handel sollte gesetzlich unterbunden werden". In Europa werden immer noch Schrumpfköpfe und andere indigene Objekte versteigert. Die Ethnologin Viola König kritisiert das als kulturellen Missbrauch.“

Ich bin nicht einverstanden. Denn quasi das einzig Lustige und Nennenswerte, das diese barbarischen Steinzeitkulturen herstellen können, sind Schrumpfköpfe. Also sollte man die dortigen Schrumpfkopfbranchen eher fördern statt hemmen. Vielleicht durch subventionierte Zusendung von bereits abgetrennten europäischen Rohköpfen, ggf. für den Transport tiefgekühlt. Also für abzutrennende Köpfe gäbe es in Deutschland sicherlich eine Menge Lieferkandidaten, daran soll es nicht liegen. Und die versendeten Rohköpfe könnte man dann als Schrumpfköpfe nach Deutschland reimportieren, so hätten beide Seiten etwas davon. Fair Trade. Und es wäre doch hip, wenn man sich morgens an den Gürtel den Schrumpfkopf eines vormaligen Feindes oder gar Politikers hängen würde, besser könnte ein Tag doch gar nicht anfangen. Oder man stellt den Schrumpfkopf der ehemaligen treulosen Freundin auf den Schreibtisch (unter kleinem Glassturz, damit er nicht einstaubt). Also die Steinzeitfiguren im Urwald wissen schon, warum sie Schrumpfköpfe lieb haben. Daran könnten wir uns ein Beispiel nehmen.

 

Dieter D. D. Müller
27.12.18
Seite 697

 

@Ghostwriter: Ich wusste gar nicht, dass die MoPo ein so brutales Kitschblatt ist. Die ist Boulevard, oder? Jedenfalls danke für das Zitat, ich habe es gegoogelt und dann den Artikel gelesen. Der reine Wahnsinn. Etwa das:

"Nie war guter Journalismus wichtiger als im Zeitalter der gezielt platzierten 'Fake News', die oft nichts anderes sind als Propaganda derer, die unsere Freiheit und Toleranz torpedieren wollen."

Propaganda derer, die unsere Freiheit und Toleranz! Das hätte die Überschrift sein sollen. Poetischer geht nicht.

Antwort:
Statt und mit – dann stimmt es.

 

Ghostwriter
26.12.18
Seite 697

 

Die Enthüllungen des spiegel seien ein Schlag ins Gesicht jedes aufrechten Journalisten, greint die Hamburger Mopo.
Dann hat ja kaum jemand etwas abbekommen.
'Aufrechter Journalist' ist eine contradictio in adjecto.
Jeder ehrliche Berufsverbrecher verdient mehr Respekt. Der riskiert ja wenigstens noch etwas.

Antwort:
Na ja, Sozialstunden.

 

Leser1
26.12.18
Seite 697

 

Karl der Käfer wurde schon gefragt,
da hat er was gesagt.
Vor Schreck hat man ihn fortgejagt.

Antwort:
Sein Glück, sonst hätte man ihn noch verklagt.

 

Zimmer
26.12.18
Seite 697

 

Der Spiegel schreibt:
"Migranten aus Guatemala. Achtjähriger Junge stirbt in US-Gewahrsam. Ein achtjähriger Junge aus Guatemala ist in US-Gewahrsam ums Leben gekommen. Damit ist bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ein Kind nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden gestorben."

Na, das sollte jetzt aber wirklich ein Grund für Trump sein, alle rein zulassen, die reinwollen. Und für Merkel sowieso. Lieber hier alles voll mit lustigen Schwarzen und Mohammedanern, als schuldig sein am faschistischen Kindermord (abgesehen von unserer CO2-Schuld, die geht extra). Denn besonders wir deutsche postgaskammerische Generationen sollten sich unserer historischen Verantwortung stets bewusst sein.

Antwort:
Wieso, dann sterben noch mehr in den USA.

 

Old white man
26.12.18
Seite 697

 

War wohl zu viel Wein gestern, ich seh hier schon wieder doppelt.

 

Soderix
26.12.18
Seite 697

 

Helene, ich verstehe, doch, so.

 

Ratgeber
26.12.18
Seite 697

 

Och, Relotibaby, jetzt komm erstmal wieder runter, der Trump ist doch ganz okay, und die Mollmollmautz
auch. Du bist viel zu leicht erregbar für den Job, ich habs dir gleich gesagt! Mach was Entspannendes, z.B. Yogalehrer oder Buchhalter. Die Umschulung zahlt der Staat.

 

Claas Relotius Live
26.12.18
Seite 697

 

Claudia Mollmollmautz MdB sagte, Donald Trump sei ein Siebenjähriger Russischer Weihnachtmannleugner, und wissen Sie was ich gerade tue, ich schäme mich fremd, dass wir hier über diesen Lügenantrag unsere Zeit verschwenden, ich schäme mich sowas von fremd, dass wir diesen Antrag in diesem Haus besprechen müssen, haben Sie das überhaupt mal vernünftig durchgelesen? Ich, am liebsten würde ich jetzt noch was ganz anderes sagen. Ja, beschimpfen Sie mich ruhig, das können wir auch gleich gerne unter vier Augen machen, da darf ich nämlich sagen was ich will!

 

Handlungsreisender
26.12.18
Seite 697

 

Werte Mitleser und Schreibtäter, heute Abend geschah etwas Sonderbares und das will ich Ihnen nicht ersparen. Im familiären Besoffensein wurde ich - dem letzten Kohlestein sei dank - nach allen Kahanischen Regeln der Kommunikationskunst gefragt, was ich denn so über dies und insbesondere über jenes denke und wir sollten doch mal ganz offen darüber reden. Ich hab dann gesagt, dass die Merkel endlich mal das Nägelkauen bleiben lassen soll, denn das tut Deutschland einfach nicht gut. Auf Ihr Wohl!

 

          Seite 4411          




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4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

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Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

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