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@Dümmerer Leser
Obwohl Berlin in meinem Beitrag nicht erwähnt wird, entnehme ich ihrem Beitrag, dass wohl nicht nur bei ihnen das Wort "Hundekot" offenbar ein Synonym für Berlin ist. Vielleicht sollte man daher irgendwann mal über eine Namensänderung dieser Stadt nachdenken. Z. B. „Ich wohne in Hundekot-Schöneberg“ hätte doch den typischen Berliner Charme. Davon abgesehen lag Berlin mir in der Tat nicht im Sinn, denn die Hundekotisierung der deutschen Parks ist meiner Erfahrung nach gleichmäßig über Deutschland verteilt. Freilich würde ich von einer Köterrasse auch nichts anderes erwarten, daher auch wenig überraschend, das hierzulande seit längerer Zeit selbst Friedhöfe als Hundebedürfnisanstalten verwendet werden, Hundeverbot hin oder her. Und so schließt sich der Kreis in Harmonie.
@ Atem: Man sollte, nur weil man Berlin nicht mag, seinen Hass nicht auf die unschuldigen Viecher lenken.
Hundekot kann sehr nützlich sein, wenn er am richtigen Fuß klebt.
An dem der Berliner.
Die FAZ lobt: "Barfuß im Park: Auf „Assume Form“ öffnet sich der britische Popmusiker James Blake vorsichtig der Euphorie."
Schön, aber ich möchte gerne wissen, von welchem Park da die Rede ist, in dem man euphorisch barfuß gehen kann, ohne alle paar Schritt in Hundekot (wahlweise in restfeuchtes Hundeurin) zu treten. Ein deutscher Park kann es jedenfalls nicht sein. Oder sollte der Herr Popmusiker milieutypisch von irgendeiner Substanz euphorisiert sein, so dass die Euphorie nicht leidet, wenn er alle paar Meter barfuß in Hundekot hineintritt? Gut, das könnte natürlich sein und das wäre vielleicht sogar die einzige mögliche Art, einen Park barfuß zu betreten und gleichzeitig dabei konstant euphorisch zu bleiben. Ich werde es im Sommer einfach mal versuchen. Stellt sich nur noch die Frage der für diesen Zweck geeigneten euphorisierenden Substanz. Alkoholvollrausch kommt nicht in Frage, zu proletarisch. Koks? Ist nur was für Versager. Gras? Glaube kaum, dass die Euphorie überlebt, wenn man zugeraucht ein halbes Pfund Hundekot am Fuß entdeckt. Also vielleicht ist das Mittel der Wahl doch eher solide deutsche Pharmazie aus dem Medizinschrank, Valium und Konsorten. Ich werde dann berichten, wie es war.
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2. September 2026
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