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Seit Mitternacht befahre ich die A88 mit meinem VW Diesel nur noch rückwärts. Weil das die Klimagerechtigkeit vor der Entsolidarisierung durch Feinstaubspaltung schützt. Aber es hat auch Nebenwirkungen... ich habe die Grenze der Raumzeit überwunden... und einen irren Typen mit den Initialen AH getroffen...
Auf der Autobahn nachts um halb eins,
Ob du'n Diesel hast oder hast keins,
ja du fürchtest dich, Grün(d)e finden sich
Auf der Autobahn nachts um halb eins.
Wer noch niemals in lauschiger Nacht
Einen Autobahnbummel gemacht,
Ist ein linker Wicht, und ist grünversifft,
Und das Klima das wandelt sich nicht.
Der Wahnsinn geht auch gleich im neuen Jahr weiter: "Göring-Eckardt: „Deutschland ist kein gerechtes Land“ " vermeldet die Presse. Dem kann man zustimmen. Die Dummheit ist nicht gleichverteilt. Sie scheint sich in einer Partei zu sammeln.
Die als solche zumeist unterschätzten kalendarischen Kryptoantagonisten Silvester und Neujahr prälieren zu unser aller Überraschung immer wieder relotiös, so dass wir an jener kafkanten Nahtstelle zwischen einer protastischen Submergel und einer beinahe schon gänseblümerant zu nennenden Anakataraxe gehalten sind, alle unsere Anstrengungen auf eine möglichst konjunkte, wenn nicht konjunktive Atrition der beiden so ungleichen Generasten zu verwenden, wobei uns keine Kapriziolette zu virgil sein sollte, um nicht freudig co-atritiert zu werden. Denn vergessen wir nicht: Das Wohl unserer Nachkommen lässt sich nicht telekranieren. Es ist plutobanal, und daher liegt es allein an uns, ob es auch hinreichend orthokalyptisch sein wird.
Es ist mein Verständnis als Ihre geliebte und von allen verehrte Führerin, daß unsere ZZ von der mehrheitlich getragenen Übereinkunft lebt, daß die Leserbriefschreiber alles in ihrer Macht Stehende für den inneren Frieden und den Zusammenhalt dieser einzigartigen Seite tun. Daß sie sich immer wieder prüfen, was sie auch ganz persönlich dazu beitragen können.
Geradezu sinnbildlich dafür sind für mich die Bilder, die uns unser dieser äh Astronaut in den letzten Monaten von der internationalen Raumstation ISS geschickt hat. Es sind Bilder, die uns immer wieder eine neue Sicht auf unseren Planeten geben: Auf Naturgewalten wie die lustigen Fangspiele kürzlich in Amberg, äh und mit denen wir Menschen leben müssen; auf unsere mitteleuropäischen Landschaften, die in diesem ungewöhnlich trockenen Sommer (besonders im Osten Deutschlands (!) von da oben aus dem All ganz BRAUN statt grün aussahen. Meine Lieblingsfarbe ist Grün.
Relotius als neuer Sprecher der Bundeskanzlerin bestätigt. Seibert übernimmt das Heute Journal. Kleber geht zum „Spiegel“, um nach dem Relotius-Desaster wieder sachliche und faktenorientierte Berichterstattung beim Spiegel umzusetzen. Ein echter Neuanfang tut Not, um das Vertrauen in die Zunft wieder zu stärken, sowie humanoiden und botgetriebenen Fake-News ein Ende zu setzten.
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6. Juli 2026
Luisa Neubauer mit klarem Signal: Sitzen für die Haltung
In Zeiten sowohl wie diesen als auch wie anderen oder sonstigen kommt es darauf an, Standhaftigkeit zu zeigen. Dafür setzt sich Luisa Neubauer auf die Straße, und zwar länger als vorgehabt. «Das Zeichen bleibt, wenn es erst einmal gesetzt ist», erklärt sie gegenüber der ZZ.
Debatte um Sommerzeit neu entfacht
Die Uhr im Sommer vorzustellen, sollte dem Klima nützen, aber stimmt das überhaupt? Das Klima ist so gefährdet wie nie zuvor, man merkt es nur nicht so früh am Morgen. «Diskriminierende Uhrzeiten gehören auf den Prüfstand», so begründen SPD und Grüne eine Bundesratsinitiative, die das EU-Votum umsetzen soll.
Journalistische Standards beinhalten, nicht dem gesellschaftlichen Fortschritt im Wege zu stehen
Physische Notwehr gegen Journalisten ist bedauerlich, ohne Aber. Doch wenn die betroffenen Journalisten mit Vorsatz in den antifaschistischen Widerstand geraten, haben sie sich die bedauerlichen Verletzungen selber zuzuschreiben und dürfen nicht die Schuld einer ominösen zivilgesellschaftlichen Verschwörung zuschieben. Das sollte man im Volontariat gelernt haben.
Kritik an Design: Neuer BMW erinnert manche an Lars Klingbeil
Selten war Kritik an einem Auto-Design so aufgeheizt. BMW wird bezichtigt, die Frontansicht dem Bundesfinanzminister nachempfunden zu haben. «Völlig absurd», heißt es aus der Pressestelle mehrfach auf mehrfache Nachfragen der ZZ.
Professionelle Nörgler fordern Kanzler auf, nicht ständig die Amateurnörgler auf den Plan zu rufen
Macht es Friedrich Merz den unprofessionellen Nörglern zu leicht? Ja, finden die professionellen Nörgler, denen der Kanzler «Weggetreten!» zugerufen hat. «So was bereitet den Dilettanten den Weg, die gar keine Professionalität mehr einbringen müssen, um so einem Niveau eine Nörgelei entgegenzusetzen», nörgeln sie auf Anfrage der ZZ, was auch nicht gerade sehr professionell anmutet.