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zu Seite 1887 


          Seite 4195          

Thema
16.01.19
Seite 708

 

Oh je, als ich heute Morgen aufwachte, hatte ich armes halbdunkles Mischbrot wieder mal für 15000 Euro Schmerzen. Weil ich so sensibel bin, wegen all der widerwärtigen Weißbrote, es gibt nämlich viel zu viel davon in der großen Stadt. Und das schmerzt mich in meinem edlen Mischbrotsein. Gewiss, ich könnte mich in Länder begeben, die von Mischbroten und Schwarzbroten bevölkert sind, aber diese Dunkelbrote sind ja dumm wie Dinkelbrot und bekommen daher nichts auf die Reihe – das bleibt aber unter uns. Außerdem wollen die Dunkelbrote mich dort sowieso nicht, weil die mich nicht kennen, und das schmerzt erneut, bestimmt für 30000 Euro. Also von den Dunkelbroten ist nichts zu holen, also bleibe ich lieber unter den Weißbroten und erzähle denen, dass es zu viele davon gibt. Eigentlich kann ich auch nichts anderes und jeder soll ja tun, was er am besten kann.

 

Rainer Wetterspiel
16.01.19
Seite 708

 

Es gab viel zu viel Sommer letztes Jahr, nun gibt es jetzt schon viel zu viel Winter, ich wette, dieses Jahr gibts noch schöne Ostern!

 

Dieter D. D. Müller
16.01.19
Seite 708

 

Off-topic: Ich bin ganz klar für den ungeregelten Brexit, und ich glaube, die May auch. Die weiß, dass er so am besten wäre, und vorher spielt sie halt EU-Theater, damit er auch wirklich ungeregelt kommt. Jetzt ist sie wieder einen Schritt weiter, juhu! Man bedenke, wie blöd die EU-Freaks aus der Wäsche gucken würden, wenn der Chaos-Brexit super klappen würde. Das wollen die natürlich vermeiden.

 

Örtlicher Leser
16.01.19
Seite 708

 

Unsere Angela ist heute von uns gegangen.
Ihre letzten ergreifenden Worte waren:
"Erich, warum haste mich verlassen?"
Während ich dies schreibe, segelt der Mississippi-Dampfer an meinem Panoramafenster vorbei. Ich schaue ihm hinterher und fühle mich sehr verlassen auf dieser großen, weiten Welt ...

 

Muttis Liebling
16.01.19
Seite 708

 

Von Darmstadt bis Pforzheim spricht sich langsam durch, dass Wörter mit dem Präfix „Un“, meist innländerfeindlich gewählt sind.

 

Dr. Rottmann, MdGrünen
15.01.19
Seite 708

 

Ja, Frau Chebli, diese Vierschranzentournee, ist die nich von Rolex gesponsort? Da komm ich gleich mit. Es gibt doch, glaub ich, ne Rolex mit Solarzellenbetrieb, nich wahr?

 

Chebli, prollblöd
15.01.19
Seite 708

 

Ja, Frau Rottmann, Frau Moll, dann nehmen wir noch die Angela Goebbels-Roth dazu und gehen auf Vierschranzentournee.

 

Himmel
15.01.19
Seite 708

 

Nanu, ich dachte das Unwort des Jahres wäre Halbweißer? Und das Unwort des nächsten Jahres? Klar, Vollweißer. Und übernächstes Jahr? Volljurist.

Ich frage mich übrigens gerade, ob der Begriff Halbweißer, so man damit jemanden bezeichnen würde, wohl für eine Gerichtsverhandlung ausreichen würde. Nein, würde natürlich nicht, die Frage war nur rhetorisch gemeint. Was solls! Also jedenfalls: Gruß ans Kötervolk, gern auch an die etwas dunkleren Kötervolker, ja sogar an die halbdunklen Kötervolker, die muss es ja auch geben, z. B. damit Volljuristen zu tun haben.

 

Claudia Moll, spd
15.01.19
Seite 708

 

@Rotti: isch hoff, dat finten se jetzt nischt zu reschpektierlich, aber mir kenne uns ja so viele Jahre, nich wahr. Naja, wat isch jetz sajen wollt, sie müssen dat auch nischt verschtehn, weil diese Klugscheißer der afd bald raus sind aus dem Hohnhaus. Boah, wat die immer zu allem allet wissen, weil die doch studiert habn un auch da draußen jearbeitet habn. Aber ich sach et wie et is: isch habe janz ohne studiern, Kinder geborn - dat is ne Lebensleitung, da könn die misch mit noch so viele Doktores nischt beeindrucken. Wat ich aber eijendlisch sagen wollt: Rotti, wenn die wech sint, dann verschtehn sie auch wieder allet, wat da im Hohnhaus jesprochen wirt. Verschprochn.

 

Dr. Rottmann, MdGrünen
15.01.19
Seite 708

 

Also, ehrlich gesagt, ich habs - tatsächlich - nochnich - verstandn, dieses Wort des Jahres. Ich kenne nur das Wort zum Sonntag.

 

          Seite 4195          




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3. Juli 2026

Gutachten: Nachspielen prämierter Fachliteratur ist von Kunstfreiheit gedeckt
Kommt es im Rahmen von angemeldeten Protesten für ein Fest der Demokratie zu Aktionen, die nachspielen, wofür Verlagsprogramme ausgezeichnet wurden, so fällt dies unter Kunstfreiheit. «Kunst muss auch wehtun, besonders als klares Zeichen gegen Polizeigewalt», erklärt Katrin Göring-Eckardt bei der Vorstellung ihres Gutachtens, das zur Handlungsanweisung für das Thüringer Innenministerium wird.

Möglicherweise: Verstößt das Gesamtpaket der Koalition gegen die EU-Richtlinie für Gesamtpakete?
Gesamtpakete wie das jetzige für Reformen und Entlastung müssen auf den Tisch der Agenda mitsamt der Nennung aller Dokumentationspflichten und den jeweiligen Ausführungsbestimmungen, um Gültigkeit zu erlangen. Ein Unternehmen wie die Bundesbaugesellschaft muss paritätisch besetzt sein sowie die Vergabe des Wohnraums paritätisch und sozial ausgewogen vornehmen, ansonsten entfällt das Verbot von Enteignungen, darauf weist die Kommission hin. «Wir sind stolz auf die Kommission», twitterte Friedrich Merz zurück.

Grüne Jugend dementiert Falschmeldung über angebliche Belohnungen für erfolgreiche Aktivisten
Gelingt jemandem eine erfolgreiche Ausschaltung eines oder mehrerer Teilnehmenden am Bundesaufmarsch der verboten gehörenden Partei, werden zur Belohnung bis zu 72 Jungfrauen gestellt. Diese Desinformation macht die Runde, um den friedlichen Protest zu diskreditieren. «Fakt ist, dass unsere Solidarität mit heldinnenhaften Kämpfenden keine Grenzen kennt, wir werden Freiheit fordern und nicht nachlassen, in ihrem Sinne dazusein, für konkrete Belohnungen sind noch keine Fördermittel bereitgestellt», konkretisiert Jette Nietzard, weil man die noch kennt.

Klopp wäre das falsche Signal
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Umstrittene Kritik an Landesmedienanstalten: Unbescholtene Bürger werden plötzlich zu Journalisten erklärt
Der Vorwurf, sich journalistisch zu betätigen und damit unter den Begriff Journalist zu fallen, trifft wie aus dem Nichts Videomacher im Netz, die nie propagandistisch oder aktivistisch für eine politische Agenda tätig waren. «Nur weil wir Reichweite haben, bezichtigt die Landesmedienanstalt uns des Journalismus», sagt ein Podcaster der ZZ, der genannt sein will. Von der Politik ist demzufolge keine Unterstützung zu erwarten.

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