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Entdeckte die neue Ausgabe der ZZ694 und dachte sofort, leicht besorgt und mitfühlend an unsern werten @Dummer Leser (das Original), weil er doch bei dem rasanten Tempo bald wirklich abgehängt sein müsste. Deswegen an diese Stelle: Lieber Dummer Leser, bleiben Sie am Ball, denn wir brauchen Sie hier. Nun geh ich mal nachlesen, was die Seite 694 so karlmayerisch zu berichten hat.
Claas Relotius ist in Wirklichkeit ein verdeckter Satiriker, der auf der Titanic arbeitet, falls es die noch gibt. So einen Namen trägt doch niemand, der ernsthaft ernst genommen werden will. Aber beim Spiegel haben die das einfach nicht geschnallt und dann hat sich dieser Santa Claas gedacht: "Selbst schuld, wenn die zu blöd sind, um zu merken, dass ich keine Buntstifte am Geschmack erkennen kann." Da muss man ihm wohl recht geben.
Die Zeit berichtet:
"In Deutschland geborener Straftäter darf abgeschoben werden. Ein türkischer Staatsbürger, der in Deutschland geboren und straffällig wurde, muss das Land verlassen. Seine Klage vor dem EU-Menschengerichtshof wurde abgewiesen."
Juhu! Hätte nie gedacht, das die Kreaturen des "EU-Menschengerichtshofs" mal tatsächlich zu etwas nützlich sein könnten. Egal. Juhu! Und es hat bloß 16 Jahre (ab 2002) Instanzenweg gedauert, bis das Goldstück abgeschoben werden konnte. Juhu! Mal überlegen, das wären für die nächsten 1000 abzuschiebenden Goldstücke ja bloß 16000 Prozessjahre und ungefähr (das wichtigste daran) 1600000 Justizbeamtenstunden, ein Klacks. Spätestens in 16 Jahren (2034) wäre damit eine goldstückmäßige Entspannung in Deutschland erreicht. Juhu!
Antwort: Es ist nur entschieden, dass er abgeschoben werden darf, nicht dass er abgeschoben wird.
Entscheidend ist es, im herrschaftsfreien Dialog jederzeit die Oberhand zu behalten und die richtige also meine Gesinnung zu bedienen. Denn Erkenntnis und Interesse gehen Hand in Hand. Diesen Strukturwandel der Öffentlichkeit gilt es zu fördern. Dazu hat Relotius hervorragende Beiträge geliefert. Nun ist er zum Remotus geworden.
Ich schrieb schon 1918: Die Welt ist alles, was der Fall ist. Damit meinte ich Sachverhalte, aber die neuere philosophische Forschung hat gezeigt, dass auch Konstrukte Sachverhalte sind. Insofern sind die Reportagen von Claas Relotius als realistisch einzustufen.
In den letzten Tagen haben wir noch andere Artikel geprüft - nicht nur die von Herrn Relotius. Die Ergebnisse sind erschreckend: Die Mehrzahl der Beiträge zeugt zwar von richtiger Gesinnung, doch die behaupteten Sachverhalte halten keiner Überprüfung stand. Aus diesem Grund wird Der Spiegel zum 1.1.2019 eingestellt.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
27. Februar 2026
Heute-Journal mit Grimme-Preis für besten Einsatz Künstlicher Intelligenz
Wertschätzung für das ZDF und das heute-Journal. Der Grimme-Preis in der Kategorie Bester Einsatz Künstlicher Intelligenz geht an eben die. Entgegennehmen wird die Auszeichnung die Repräsentantin Dunja Hayali, weil sie für die gewürdigten Werte steht wie keine zweite oder dritte, so die Jury.
Studie liefert Bestätigung: Alle Politiker sind miteinander verwandt
Ob der Verdacht ein schrecklicher oder eher gewöhnlicher ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, jedenfalls bestand er schon länger und ist nun genetisch nachgewiesen, die Politiker sind alle untereinander verwandt. «Es gibt verschiedene Grade von Verwandtschaft, man soll nicht alle Verwandte über einen Kamm scheren», heißt es aus Pressesprecherkreisen. «Familie ist nichts grundsätzlich Schlechtes, wenn sie nicht patriarchal strukturiert ist», sagte Katrin Göring-Eckardt der ZZ.
Neuausrichtung: Berlinale soll noch berlinaler werden
Die in die Kritik geratene Berlinale soll wieder aus er Kritik herausgeraten, so sieht es das Eckpunktepapier der zuständigen Stellen vor. Die Fördergelder sollen weniger auf das Filmische gerichtet werden, sondern mehr die Stärkung der Werte von Vielfalt und Verständigung in den Fokus nehmen. Die Filmschaffenden fühlen sich verstanden.
Das Verwaltungsgericht stärkt den Verdacht
Die Einstufung als gesicherten Fall hat das Gericht verworfen. Gut so. Damit bleibt es beim Verdachtsfall, und der erfordert viel schärferes Hinsehen und eine noch konsequentere Geschlossenheit aller zivilgesellschaftlichen demokratischen Kräfte. Ein Zurücklehnen kann es nicht geben, dieses klare Zeichen geht von der Entscheidung aus.
Nun ist es an uns allen, diesem Auftrag gerecht zu werden.
Kirchen empfehlen für Fastenzeit, nach Sonnenuntergang der Völlerei zu frönen
Ein breites Bündnis aus Katholischer Kirche, EKD, Synodalem Weg und Großtanten gegen steuerbord spricht die bindende Empfehlung aus, die Fastenzeit tagsüber strikt durchzuhalten, indem gar nichts gegessen wird, um dafür nach Sonnenuntergang zu schlemmen. «Untersuchungen haben gezeigt, dass man so am besten dem Geist des Fastens gerecht wird», sagte Margot Käßmann im Phaeton-Podcast.