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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.


Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen.
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Leserbriefe


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zu Seite 1928 


          Seite 3931          

Dieter D. D. Müller
18.03.20
Seite 899

 

@Seite 899, "Kanzlerin verspricht": Ich muss nun doch noch meine Bewunderung ausdrücken über dieses Glanzstück der Kanzlettensprache, verehrter Herr Zeller. Ich habe das lange vor mir hergeschoben, aber ich fühle mich dazu verpflichtet. Denn: Wer sich dazu aufzuschwingen vermag, kanzlettenmäßiger zu sprechen als die Kanzlette selbst, der hat sich das Recht (sic!) erworben, von seinen Leser*innen und Leser*n in den Olymp gehoben zu werden. Aktiv. Kompromisslos. Und natürlich kostenlos.

Hiermit verleihe ich Ihnen denn also freudigst die Martin-Sonneborn-Nadel in Plutonium für den Satz:

"Wenn die Situation so ist, wie wir sie beobachten konnten, dann verstehe ich auch persönlich als nachvollziehbar, dass die entsprechenden Fragen gestellt werden, für die wir zuständig sind."

Begründung: Der Satz ist absolut inhaltsfrei gemäß DIN K342b, vermittelt jedoch dem Leser bzw. Hörer das unabweisbare Gefühl, eine tiefen-empathische Botschaft erhalten und sogar verstanden zu haben. Das besagte Gefühl kann aber ausschließlich bei ->autochthonen ->Deutschen entstehen; daher ist der Satz zusätzlich als maßgeschneidert nach DIN M195c einzustufen. Die einzigartige Überzeugungskraft dieser Merkmals-Kombination macht den Satz unbedingt auszeichnungswürdig und hat daher zwanghaft die Verleihung der Martin-Sonneborn-Nadel in Plutonium zur Folge.

Herzlichen Glückwunsch!

Ihr DDDM

 

Claus Klebt
18.03.20
Seite 900

 

Einfach mal Gratulation, Herr Zeller, zur neunhundertsten! Ganz einfach nur phänomenal, was Sie hier machen. Weiter so!

Die Bundeskanzlerin würde sagen: "Unverzeihlich!" ... und das ist der Ritterschlag.

 

Mäzen
17.03.20
Seite 899

 

Vielleicht ein bißchen weithergerollt: Ich stelle mir gerade P. Altmeier als Christo vor und suche noch eine ebenbürtige Jeanne-Claude, die ihm zur Hand geht.

 

Dan Rundklo
17.03.20
Seite 899

 

Die längst überfällige Verstaatlichung des Klopapiers kann nur ein erster Schritt sein. Der logisch folgende große Spagat muß die Verstaatlichung der Klos selbst sein. Mit geregelten, den Öffnungszeiten öffentlicher Schwimmbäder angepaßten Benutzerzeiten. Dafür zumindest will sich die im Aufbau befindliche Gewerkschaft „Öffentliches Bäder- und Toilettenwesen“ im Interesse ihrer Mitglieder stark machen. Nutzergruppen sollen bevorzugt Einlaß erhalten: „Wir bieten vor allem dem Kollektiv Erleichterung, wann immer es während der Öffnungszeiten auf uns zukommt“, verriet der namentlich noch nicht genannt werden wollende Gewerkschaftsführer in spe dem sehr freien Mitarbeiter der Mediengruppe unter dem Siegel der Verschwiegenheit.

 

Stube
17.03.20
Seite 899

 

faz.de vermeldet:
„Churchill wäre stolz auf ihn. Er wurde als Spalter geziehen und als Maulheld gezeichnet. Aber seit Markus Söder Ministerpräsident ist, hat er einen Lauf. Die Corona-Krise zeigt, was in ihm steckt. Timo Frasch, München.

Also mal abgesehen vom strengen Geruch dieser Art von Journalismus, was freilich beim steten Hineinwühlen in die rückwärtigen Segmente von Lieblingspolitikern ja auch gar nicht anders sein kann, also davon abgesehen wäre Churchill wohl erst dann auf Söder stolz, wenn Söder wie weiland Churchill kühl geplanten und kühl durchgeführten Massenmord an Zivilisten betreiben würde. Interessante Vorbilder hat die FAZ, aber, Entwarnung, der Massenmord betraf ja bloß Deutsche, also Schuldige in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Amen.

 

Corona-Newsticker
17.03.20
Seite 899

 

Leipzig. Eine ganz besondere Einbruchserie haben mittlerweise 28 von bundesweit 43 DDR-Museen zu verzeichnen. Es wird ganz gezielt DDR-Toilettenpapier im bewährten hellgrauen 1-lagigen Krepp mit 180er Körnung gestohlen. Experten gehen davon aus, dass die hochprofessionell agierenden Banden Insider-Tipps bekommen haben müssen. "Das Geheimnis des DDR-Toilettenpapiers liegt in der fehlenden Perforation, was das Papierband hoch zugfest macht" so der pensionierte VEB-Betriebsdirektor Hans Laage. "Es ist davon auszugehen, dass Liebhaber zunächst sozusagen die A-Seite bespielen und das Papier in einer Wickelvorrichtung dann auf links gedreht wieder aufwickeln, um es als Spekulationsobjekt zu veräußern. Solcherart gefälschte Rollen erkennt man aber an einem bis zu 22% größeren Umfang"

 

Corona-Newsticker
17.03.20
Seite 899

 

Leipzig-Connewitz. Auf Weisung der Gesundheitsämter führt die Feuerwehr nun gezielt Anzünd-Maßnahmen an PKW von Corona-Infizierten durch. Die Arbeit der Feuerwehr wird aber massiv durch Antifa-Gruppen gestört, die diese kontrollierten Fahrzeugbrände immer wieder löschen, bevor der coronazide Vollbrand erreicht ist. "Wenn hier jemand thermisch antifaschiert, dann wir", so die einhellige Meinung der Aktivist*Innen. Indes greift die Feuerwehr tief in die Trickkiste, um die Gegner lösch-unlustig zu machen. "Fake-Kennzeichen wie L-HH 88 oder gezielt plazierte AfD-Wahlwerbung wirken Wunder" so Oberlöschmeister Müller.

 

Merz Pharma GmbH & Co. KG
17.03.20
Seite 899

 

Aus akutem Anlass weisen wir darauf hin, dass unsere bewährten

MERZ Spezialdragees

k e i n e Wirksamkeit gegen das Corona-Virus besitzen. Bei falscher Anwendung können sie eine Corona-Erkrankung sogar verschlimmern.

Frankfurt, 17. März 2020

Merz Pharma GmbH & Co. KG

 

Corona-Newsticker
17.03.20
Seite 899

 

Leipzig. Der Toilettenpapiermangel führt zu immer mehr Verzweiflungstaten. So wurde gestern Nacht in der Handwerkskammer zu Leipzig die Handwerksrolle gestohlen.

 

Schließlich
17.03.20
Seite 899

 

Man kann es drehen und wenden wie man will, aber für die Rentenkassen ist Corona wie ein Jungbrunnen.

 

          Seite 3931          




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7. Oktober 2026

Angela Merkel mit klaren Worten: «Die besten Identitäten nützen nichts, wenn die Bürger nicht bezahlen wollen»
Bei der Verleihung der Bonus-Auszeichnung für die meisten Auszeichnungen nahm die Kanzlerin a.D. in gewohnter Deutlichkeit Stellung zu den drängenden Fragen. Dabei teilte sie gegen das Volk aus, das noch immer in großen Teilen die nötigen Einsichten verweigert. «Das zeigt für mich umso mehr, dass wir die mit sich nicht alleine lassen dürfen, weil sonst der untere Rand gestärkt aus den Krisen hervorgehen würde», erläuterte sie gegenüber der ZZ.

Sachsen-Anhalt muss im Verband der Bundesrepublik bleiben, damit der Bundeszwang ausgeübt werden kann
Der Dammbruch, der ohne eine ansagestarke Kanzlerin nicht rückgängig gemacht wird, ist der demokratische Sündenfall, der vor dem Sturz in die Hölle kommt. Neu sind diese Erkenntnisse nicht. Leider wird es in Sachsen-Anhalt in diesem Geiste weitergehen, zumal die Zivilgesellschaft keine Lust zu haben scheint, den Faschismus immer noch dann zu verhindern, wenn er anbricht. Doch ein Ausschluss des Landes aus dem Bundesverband wäre keine tragkräftige Lösung, zumal Sachsen-Anhalt dann auch als aus der EU ausgetreten zu behandeln wäre. Demokraten müssen dies verhindern.

Lars Klingbeil verbessert gesetzliche Grundlagen für den BND, Drittmittel einzuwerben
Das Budget für den BND soll künftig noch weniger nur aus dem Bundeshaushalt bestritten werden. Lars Klingbeil setzt auf Dienstleistungen, die der BND auf dem Markt anbieten kann. Der vormalige Kanzleramtsminister und Geheimdienstkoordinator Frank-Walter Steinmeier begrüßt die Öffnung zu einem effizienten Unternehmen, das weltweit Karrierechancen eröffnet.

Skandal-Skulptur im EU-Parlament soll nackte Ursula von der Leyen zeigen
Kunst müsse provozieren bis zur Aufregung, so rechtfertigt sich der dänische Künstler, der seine Plastik im EU-Parlament aufgestellt hat, gegenüber Kritikern. Diese werfen ihm vor, die demokratische Gewaltenteilung missachtet zu haben, denn Ursula von der Leyen ist Kommissionspräsidentin und gehört nicht zum Parlament.

SPD mit Wagen auf Berlintifada
In Zeiten rutschartiger Wählendenwanderungen muss sich eine Partei da zeigen, wo das Wahlvolk ist. Zum ersten Mal nimmt die SPD mit einem eigenen Wagen an der Berlintifada teil, was ein kostspieliges Unterfangen ist, schon das Unterfangen selbst. Die Folgekosten sollen aus der Regierung mit den Koalitionspartnern beglichen werden, so die Kalkulation.

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