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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Furcht und Elend des Grünen Reiches
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zu Seite 1927 


          Seite 3903          

Es
30.03.20
Seite 905

 

n-tv.de vermeldet:
„Extreme Ausbreitung: Kleiner Käfer zerstört Deutschlands Wälder.“

Das ist der Käfer-Holocaust. Nein, eigentlich der Wald-Holocaust, denn die Käfer sind ja hier quasi die Nazis und der Wald die Opferneger. Oder nein, Wald-Holocaust hatten wir ja schon, der nannte sich damals Waldsterben. Wie wärs dann mit Waldmord die Zwote? Oder Völkerwaldmord? Ansonsten weiß ich es auch nicht.

 

Vorsicht Fakenews...
30.03.20
Seite 905

 

+++ Söder, Merkel, Laschet und Kretschmann an Corona-Hysterie gestorben +++

+++ Mitgefühl gilt den hinterbliebenen Panikverbreitern beim RKI und in den Medienkonzernen +++

+++ Mietgesuch: obdachlos gewordene Bandwürmer suchen neuen Dickdarm für symbiotische Wohngemeinschaft +++

 

Theodor Wiesengrund A.
30.03.20
Seite 905

 

Mein geschätzter Kollege Ruben Rabenreiber hat mit seinen eloquenten Ausführungen einmal mehr den wissenschaftlichen Nagel mitten ins Gesicht getroffen, seine Theoreme brillieren, ja oszillieren nachgerade opulent im Grand-Hotel Sprachwahnsinn. Dennoch kann ich nur mit Bitterkeit mich erinnern an jene Pandemie des Tittenzeigens, die in der Endzeit meiner schwerwissenschaftlichen Tätigkeit in meiner Vorlesung sich zutrug. Um es ganz unhorkheimersch zu sagen: Weiber an der Uni bringen nur Unglück.

 

K. Hahne
30.03.20
Seite 905

 

Der Kanzler der Herzinnen und Herzen H. Beck empfiehlt den Zoos, die Besuchspause für den Kampf gegen rechts zu nutzen und die Braunbären grün zu färben.

 

Hügel
30.03.20
Seite 905

 

Liebe Freunde, die Coronakrise erfordert unkonventionelle Maßnahmen, auch und gerade im Privatbereich. Denn bald sind in den deutschen Spitälern alle Beatmungsgeräte belegt und dann werden die Patienten zum Sterben nach Hause geschickt, genauer: zum Ersticken. Aber das muss nicht sein. Meine Heimwerker-Lösung: Geht zur Tankstelle und entwendet dort eins der mobilen Pressluftgeräte, mit denen man Reifen aufpumpt. Stellt das Pressluftgerät zu Hause neben das Patientenbett, steckt dem um Luft ringenden Patienten das Ende des Pressluftstabs in ein Nasenloch und drückt dann eine Sekunde den Auslöseknopf (aber bitte nicht über 3 bar). Das mehrmals pro Stunde wiederholen. Egal wie es ausgeht, mehr kann man nicht machen und das ist ja immerhin ein gutes Gefühl.

 

Bernhard Grzimek
30.03.20
Seite 905

 

Neulich rief Frau Merkel im Zoo an und die Eisbären haben einfach aufgelegt.

 

Steven Cybert
30.03.20
Seite 905

 

Der Held der Woche: Feuerwehrmann André Muswieck, Feuerwache Rügen.

Als er das Telefon abnimmt und die Bundeskanzlerin am Telefon ist, legt er einfach auf. Seine Begründung: "Ich hatte neulich ihre Fernsehansprache gehört und befürchtete das Schlimmste."

 

anamnesis
30.03.20
Seite 905

 

Die Stabilität einer stabilen Regierung wird durch ihr Gewähltwerden garantiert. Jetzt in diesen coronageschüttelten Zeiten werden die Menschen weniger, die das nicht verstehen.

 

Grobkorn
30.03.20
Seite 905

 

Es ist zum Verrücktwerden! Die linke Gehirnseite reagiert mit Hoffen, die rechte mit Daumendrücken.
Was soll bloß aus mir werden! Ich glaub, ich hab Corona...

 

Man kann
30.03.20
Seite 905

 

nur hoffen, dass der hessische Finanzminister keine Nachahmer im Kanzleramt findet.

 

          Seite 3903          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
5. Oktober 2026

Wir dürfen die Clans nicht denen von steuerbord überlassen
Kritik an Verbindungen der Partei in die als kriminell gelesenen Strukturen familiärer Werte kommt aus einschlägiger Ecke und wird daher als nicht zu berücksichtigen unbeachtet gelassen. Doch so einfach ist es nicht. Die Clans sind die beste Versicherung für die Überwindung des kapitalistischen Systems. Überlässt man die Beziehungspflege der anderen Seite, folgt dann nicht die gerechte Gesellschaft, sondern ein Abgleiten in vulgärautoritäre Epochen wie vor Adenauer. Dies gilt es zu verhindern, solange es möglich ist.

Örtlicher Typ will die Einbrechenden inhaltlich stellen
«Es geht nicht, dass wir bei uns gegenseitig einbrechen und einander bestehlen, das kann eine Gesellschaft zerreißen», konstatiert der örtliche Typ und will eine Rückkehr zu einer Debattenkultur, bei der das Zuhören im Mittelpunkt steht und die Bereitschaft zum respektvollen Umgang anerkannt ist. «Das muss Konsens sein, ich weiß nicht, wieso es daran Zweifel gibt», betont er gegenüber der ZZ.

Sicherheitsmaßnahme: Landkreis richtet Dorffestverbotszone ein
Die Landstriche, in denen sich Dörfer befinden, werden zur Dorffestverbotszone erklärt. «Dorffeste werden immer mehr zum Risikogebiet», erklärt der zuständige Verantwortliche auf Anfrage der ZZ. «Immer wieder kommt es zu Vorfällen mit Streit und Auseinandersetzung, dafür ist in unserem offenen Landraum kein Platz», so die Begründung, die auf breites Verständnis stößt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier droht mit Boykott seiner Weihnachtsansprache
Wenn es weiter so enttäuschend läuft mit der Demokratie, will der Bundespräsident zu einem seiner schärfsten Mittel greifen und die Weihnachtsansprache verweigern. Verfassungsrechtler sind skeptisch, ob damit nicht Gefühle beeinträchtigt werden. Fakt ist aber, es gibt keine Möglichkeit einer ersatzweisen Handlung etwa durch den Bundesratspräsidenten. «Eine Ansprache, während der krude Onkel mit am Familientisch sitzt, kann nicht im Sinne des Weihnachtsgedankens sein», sagte Frank-Walter Steinmeier der ZZ.

Studie mit Befund: Hundeschulen haben Nachholbedarf bei der Vermittlung demokratischer Werte an Hunde
In Hundeschulen herrscht noch Frontalunterricht wie zu Kaisers Zeiten, und zwar Kaiser Barbarossas. Doch die Zeiten sind nicht stehengeblieben, es darf auch keine Rolle rückwärts in die Zwanziger des vorigen Jahrhunderts geben oder eines sonstigen, darüber besteht Einigkeit nach der Studie, die erhebliche Defizite festgestellt hat. «Die Haltenden scheint es überwiegend nicht zu stören, wenn ihr Hund oder ihre Hündin die demokratischen Werte nicht unterrichtet bekommt», ist Karin Prien gegenüber der ZZ erschrocken.

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