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für den Wechsel des Abo von Zeit zu Spiegel. Garantiert weniger Papier, nachdem das Sturmgeschütz seinen Kanonieren Kurzarbeit verordnet hat. Allerdings: Weniger Papier? Schon wegen der unterschiedlichen Papierqualität sollte der Wechsel nochmal bedacht werden.
... äh, ich frage mich gerade: Was, wenn die ZZ-Ausgabe Nr. 1000 mit dem Ende der Corona-Krise zusammenfällt? Ich meine, das könnte ja sein, und zweitens wäre es DIE Chance für die ZZ, auch mal als Trittbrettfahrer abzusahnen statt immer nur als Original. Schlage daher vor, die Entwicklung auf dem Corona-Markt sorgfältig zu verfolgen und die Nr. 1000 genau dann zu bringen, wenn der Markt zusammenbricht. Es winken enorme Gewinne! Die ZZ kann zum Herold der Post-Corona-Ära werden, wenn sie ihr Großjubiläum mit deren Beginn verschmilzt!
Da haben wir es doch: Der örtliche ZEIT-Abonnent will es jetzt mal mit dem SPIEGEL versuchen. Das ist ganz klar die schönste Meldung in Nr. 907. Von wegen Tunnelblick! Der örtliche Deutsche an sich nimmt das Sortiment in seiner ganzen Breite wahr und trifft dann eine differenzierte Entscheidung für etwas völlig anderes. Oder für etwas anders Aussehendes, aber auf jeden Fall differenziert er nach objektiven Kriterien.
welt.de vermeldet:
„So entschieden sich Donald Trump rhetorisch inszeniert, so zaudernd und zögernd agiert er in der vielleicht größten Krise der USA. Seine Unfähigkeit, wenigstens jetzt zum Staatsmann zu reifen, bedroht zahlreiche weitere Leben.“
Größte Krise der USA, gewiß. Und Trump ein Zauderer, dito, schon weil er nicht ständig mit Weltuntergangsvisage a la Merkel und Co. herumläuft, dieser perverse Optimist. Die Existenz von Trump als US-Präsident schmerzt die deutsche Presse offenbar immer noch jeden Tag, wirklich jede Minute am Tag, so schlimm, das sie komplett plemplem geworden ist vor unentwegtem und unerträglichem Trumpschmerz. Man sollte sie mit Gratisopiaten versorgen, bei Junkies hilfts ja auch, und es mindert die Beschaffungskriminalität.
Vom örtlichen ZZ-Reporter gefragt, wie sich die SPD die Ankurbelung der deutschen Exportwirtschaft in Zeiten von Corona vorstelle, antwortete Saskia Eskens: "Wir fahren nach Madagaskar und haben die Pest an Bord!"
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Herzlichst, Ihr
JOBCENTER
Staatliches Kompetenz- und Karrierezentrum
Seite 3899
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5. Oktober 2026
Wir dürfen die Clans nicht denen von steuerbord überlassen
Kritik an Verbindungen der Partei in die als kriminell gelesenen Strukturen familiärer Werte kommt aus einschlägiger Ecke und wird daher als nicht zu berücksichtigen unbeachtet gelassen. Doch so einfach ist es nicht. Die Clans sind die beste Versicherung für die Überwindung des kapitalistischen Systems. Überlässt man die Beziehungspflege der anderen Seite, folgt dann nicht die gerechte Gesellschaft, sondern ein Abgleiten in vulgärautoritäre Epochen wie vor Adenauer. Dies gilt es zu verhindern, solange es möglich ist.
Örtlicher Typ will die Einbrechenden inhaltlich stellen
«Es geht nicht, dass wir bei uns gegenseitig einbrechen und einander bestehlen, das kann eine Gesellschaft zerreißen», konstatiert der örtliche Typ und will eine Rückkehr zu einer Debattenkultur, bei der das Zuhören im Mittelpunkt steht und die Bereitschaft zum respektvollen Umgang anerkannt ist. «Das muss Konsens sein, ich weiß nicht, wieso es daran Zweifel gibt», betont er gegenüber der ZZ.
Sicherheitsmaßnahme: Landkreis richtet Dorffestverbotszone ein
Die Landstriche, in denen sich Dörfer befinden, werden zur Dorffestverbotszone erklärt. «Dorffeste werden immer mehr zum Risikogebiet», erklärt der zuständige Verantwortliche auf Anfrage der ZZ. «Immer wieder kommt es zu Vorfällen mit Streit und Auseinandersetzung, dafür ist in unserem offenen Landraum kein Platz», so die Begründung, die auf breites Verständnis stößt.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier droht mit Boykott seiner Weihnachtsansprache
Wenn es weiter so enttäuschend läuft mit der Demokratie, will der Bundespräsident zu einem seiner schärfsten Mittel greifen und die Weihnachtsansprache verweigern. Verfassungsrechtler sind skeptisch, ob damit nicht Gefühle beeinträchtigt werden. Fakt ist aber, es gibt keine Möglichkeit einer ersatzweisen Handlung etwa durch den Bundesratspräsidenten. «Eine Ansprache, während der krude Onkel mit am Familientisch sitzt, kann nicht im Sinne des Weihnachtsgedankens sein», sagte Frank-Walter Steinmeier der ZZ.
Studie mit Befund: Hundeschulen haben Nachholbedarf bei der Vermittlung demokratischer Werte an Hunde
In Hundeschulen herrscht noch Frontalunterricht wie zu Kaisers Zeiten, und zwar Kaiser Barbarossas. Doch die Zeiten sind nicht stehengeblieben, es darf auch keine Rolle rückwärts in die Zwanziger des vorigen Jahrhunderts geben oder eines sonstigen, darüber besteht Einigkeit nach der Studie, die erhebliche Defizite festgestellt hat. «Die Haltenden scheint es überwiegend nicht zu stören, wenn ihr Hund oder ihre Hündin die demokratischen Werte nicht unterrichtet bekommt», ist Karin Prien gegenüber der ZZ erschrocken.