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Die nächste Meldung im Nachrichtenmagazin aus Hamburg
VW stellt die Produktion um.
Nach Ostern werden rund um die Uhr im Drei-Schichtbetrieb "Ich bin systemrelevant Ausweise" produziert. Aus 100% Recyclingpapier und klimaneutral, selbstredend. Zunächst sei keine Produktionslinie in China geplant, dies habe man in einem nächtlichen Verhandlungsmarathon abwenden können, so der IGM Verhandlungsführer (Entschuldigung) Osterfroh.
@Ghostwriter: Sie vergaßen die Frage "warum sonst". Die gehört unbedingt eingefügt. Ich versuchs mal:
In Niedersachsen - wo sonst? - fordern - was sonst? - die Grünen - wer sonst? - Staatshilfen für Journalisten, denn – warum sonst? – diese seien "systemrelevant".
Ich schlage ferner folgende Präzisierung vor:
"... fordern Staatshilfen für Journalisten, denn – warum sonst? – diese seien nicht überlebensfähig ohne das System Merkel, welches seinerseits – wie denn sonst? – nicht ohne bedingungslos linientreue Journalisten existieren könne. Die Auszahlung der geforderten Staatshilfen für wen-denn-sonst habe – wann denn sonst? – AB SOFORT zu erfolgen, und zwar für – wie lange denn sonst? – IMMER."
Jaaa, so wird ein Schuh daraus. Wer A bis C sagt, sollte auch ausdrücklich D bs Z dazusagen, sonst ist er Lückenpresse. Außerdem sagte bekanntlich Wittgenstein: "Was sich überhaupt sagen läßt, läßt sich klar sagen" (heißt natürlich auch: vollständig sagen), und weiter: "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen." Heißt in moderner Übersetzung: "Wer schweigt, hat nichts zu sagen." Aber wer will schon in einen solchen Ruf kommen.
In Niedersachsen - wo sonst? - fordern - was sonst? - die Grünen - wer sonst? - Staatshilfen für Journalisten.
Denn diese seien (nicht lachen) "systemrelevant".
Antwort: Sind sie ja auch, für das System der Presse.
spiegel.de vermeldet:
„Der Mensch ist schuld an Covid-19. Der Ausbruch der Pandemie war kein Zufall. Artensterben, Naturzerstörung und Klimawandel erhöhen das Risiko, dass Krankheiten von Tieren auf den Menschen überspringen.“
Da fehlen als Pandemiegründe noch Rassismus, Diskriminierung und Nazis. Bin daher etwas enttäuscht. Wird aber vielleicht vom Spiegel nachgeliefert.
Das Robert-Koch-Institut gibt im Auftrag des Kanzleramts bekannt:
Das verpflichtende Suchen nach ausschließlich bunten Eiern darf zu Ostern wegen der Krise vorübergehend ausgesetzt werden. Weiße Eier, auch wenn es alte weiße Eier sind, sind bei der Suche jedoch braunen Eiern in jedem Fall vorzuziehen.
Zuwiderhandlungen sollen laut RKI mit Infektion nicht unter 3 Monaten geahndet werden.
Anfrage an die ZZ-Leserredation, Abteilung Renitenz: Gibt es bald auch Kurzarbeit für die ZZ-Redaktion?
Alle großen Zeitungen im Land, ZEIT, Springer, Süddeutsche (Alpen-Prawda und Schwaben-Prawda) und andere melden Kurzarbeit an. Anfragen bei der Windindustrie oder bei den Kollegen vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk ("Wir halten zusammen") um Finanzhilfen haben angeblich Absagen eingebracht.
Droht auch bei der ZZ Kurzarbeit?
P.S. Die Süddeutsche steht angeblich vor einer Übernahme durch die Partei DIE LINKE...
Antwort: Hier geht die gewohnte Kurzarbeit weiter.
+++ Boris Johnson heute Morgen an Corona verstorben. Virologe A: „Er hätte Maske tragen sollen, dann würde er noch leben.“ Merkel: „Mein Beileid und Schwamm über den Brexit, der war unverzeihlich, wir machen ihn rückgängig.“ Virologe B: „Masketragen hätte Johnson nichts gebracht.“ Ursula von der Leyen: „Ich mache mir ernsthaft Sorgen um meine Betonfrisur, seit die Friseure zu Hause bleiben.“ Seehofer: „Ich bin alt und begreife eh nichts mehr“. Schäuble: „Ich bin noch viel älter“. Virologe C: „Johnson hätte Handschuhe tragen sollen, dann würde er noch leben.“ Kühnert: „Ich bin Hobbyfriseur und kümmere mich gern um die Haare der Ursula.“ Spahn: „Hallöle, ich auch!“ Virologe D: „Handschuhe bringen nichts, Johnson hätte besser weiße Magie betrieben.“ Altmeier: „Wenn es jemand mit meinem Aussehen zum Minister bringen kann, ist Corona das kleinste Problem“. Virologe E: „Weiße Magie bringt nichts, Johnson hätte schwarze Magie betreiben müssen und außerdem jeden Morgen ein virologisches Gebet sprechen sollen.“ +++
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5. Oktober 2026
Wir dürfen die Clans nicht denen von steuerbord überlassen
Kritik an Verbindungen der Partei in die als kriminell gelesenen Strukturen familiärer Werte kommt aus einschlägiger Ecke und wird daher als nicht zu berücksichtigen unbeachtet gelassen. Doch so einfach ist es nicht. Die Clans sind die beste Versicherung für die Überwindung des kapitalistischen Systems. Überlässt man die Beziehungspflege der anderen Seite, folgt dann nicht die gerechte Gesellschaft, sondern ein Abgleiten in vulgärautoritäre Epochen wie vor Adenauer. Dies gilt es zu verhindern, solange es möglich ist.
Örtlicher Typ will die Einbrechenden inhaltlich stellen
«Es geht nicht, dass wir bei uns gegenseitig einbrechen und einander bestehlen, das kann eine Gesellschaft zerreißen», konstatiert der örtliche Typ und will eine Rückkehr zu einer Debattenkultur, bei der das Zuhören im Mittelpunkt steht und die Bereitschaft zum respektvollen Umgang anerkannt ist. «Das muss Konsens sein, ich weiß nicht, wieso es daran Zweifel gibt», betont er gegenüber der ZZ.
Sicherheitsmaßnahme: Landkreis richtet Dorffestverbotszone ein
Die Landstriche, in denen sich Dörfer befinden, werden zur Dorffestverbotszone erklärt. «Dorffeste werden immer mehr zum Risikogebiet», erklärt der zuständige Verantwortliche auf Anfrage der ZZ. «Immer wieder kommt es zu Vorfällen mit Streit und Auseinandersetzung, dafür ist in unserem offenen Landraum kein Platz», so die Begründung, die auf breites Verständnis stößt.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier droht mit Boykott seiner Weihnachtsansprache
Wenn es weiter so enttäuschend läuft mit der Demokratie, will der Bundespräsident zu einem seiner schärfsten Mittel greifen und die Weihnachtsansprache verweigern. Verfassungsrechtler sind skeptisch, ob damit nicht Gefühle beeinträchtigt werden. Fakt ist aber, es gibt keine Möglichkeit einer ersatzweisen Handlung etwa durch den Bundesratspräsidenten. «Eine Ansprache, während der krude Onkel mit am Familientisch sitzt, kann nicht im Sinne des Weihnachtsgedankens sein», sagte Frank-Walter Steinmeier der ZZ.
Studie mit Befund: Hundeschulen haben Nachholbedarf bei der Vermittlung demokratischer Werte an Hunde
In Hundeschulen herrscht noch Frontalunterricht wie zu Kaisers Zeiten, und zwar Kaiser Barbarossas. Doch die Zeiten sind nicht stehengeblieben, es darf auch keine Rolle rückwärts in die Zwanziger des vorigen Jahrhunderts geben oder eines sonstigen, darüber besteht Einigkeit nach der Studie, die erhebliche Defizite festgestellt hat. «Die Haltenden scheint es überwiegend nicht zu stören, wenn ihr Hund oder ihre Hündin die demokratischen Werte nicht unterrichtet bekommt», ist Karin Prien gegenüber der ZZ erschrocken.