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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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zu Seite 1832 


          Seite 3813          

Dummer Leser
18.05.19
Seite 568

 

Causa Sonneborn: In der Wiederholung liegt doch bereits die Hälfte des Witzes.
So dumm bin ich nun auch wieder nicht, das nicht zu verstehen.

 

Old white man
18.05.19
Seite 765

 

Max Goldt berichtet, einst habe Wiglaf Droste ihn in einer Kneipe mit "Händen, die mutierten Hummeln aus einem japanischen Insektenthriller" ähnelten, einer "westfälischen Bäuerin mit immensen Hormonstörungen" gleichend, mit den Worten "Max, du bist besser als Frauen" betatscht.

 

Überrascht
18.05.19
Seite 765

 

„Die Titanic-Redaktion trauert um Wiglaf Droste.“

Wusste gar nicht, dass die echte Gefühle kennen.

 

Augenblick
18.05.19
Seite 765

 

Die Zeit vermeldet:
"Angeklagte wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Nach dem Tod eines herzkranken 22-Jährigen in Köthen wurden ein 17- und 19-Jähriger Afghane schuldig gesprochen. Sie wurden zu Haftstrafen unter zwei Jahren verurteilt."

Ausgezeichnet, denn immerhin ist nun gerichtlich festgelegt, dass die Strafe viel geringer, ja quasi kaum spürbar ausfällt, wenn ein Kranker erschlagen wird statt ein Gesunder. Ach herrje, wenn das der Adolf noch erlebt hätte, dies Urteil hätte ihn sicherlich gefreut, denn es rechtfertigt ihn ja zumindest bezüglich seines Drangs, chronisch Kranken aktive Sterbehilfe zu leisten. Da soll doch noch mal jemand sagen, deutsche Richter wären nicht lernfähig.

 

Sehr kluger Leser
18.05.19
Seite 765

 

Vielleicht könnte man zur Abwechslung mal Zotenhimmler Böhmermann attackieren.
Ceterum censeo: Basht Sonneborn, den Humortöter.

 

Poeta nocturnus
18.05.19
Seite 765

 

Haßverbrechen eines Medienmoguls.


Er war im Auge ihm ein Dorn:
Satirehitler S o n n e b o r n .
Drum bashte Zeller gnadenlos
den linksgestörten Gernegroß.

Er tat es gern und tat es oft,
sprich: wie vom Publikum erhofft.
Doch eines Tages flog er auf:
Ein E M i störte seinen Lauf.

Das EMi, jeder weiß es hier,
ist ein sensibles Schalentier,
und's geht bei ihm besonders weit
der Sinn für die G e r e c h t i g k e i t .

Zwar ist's nicht groß und auch nicht klug,
doch alle Arten von Betrug
erregen sein Sensorium
und treiben es gewaltig um.

Das EMi nun, das wir genannt,
hatt' in der Tat B e t r u g erkannt:
Des Zellers Haß auf Sonneborn
erklärt sich aus des Neiders Zorn!

Mit einem Mal war alles klar –
die Leser fanden's wunderbar,
und Zeller ging es an die Ehr',
weshalb er bashte nimmermehr.


§§§ Finis felicissimus. §§§

 

GP
17.05.19
Seite 765

 

Lieber Bernd, essen Sie viel Broccoli, schreiben und zeichnen Sie gemäßigt, vermeiden Sie Drogen und billiges Weibsvolk. Denn ich lade Sie hiermit offiziell zu ein paar lecker Bierchen bei Sonneborns Beerdigung ein (und anschließend in den Puff!).

Antwort:
Danke, aber lieber billiges Weibsvolk als Puff.

 

Heil Sutherland
17.05.19
Seite 765

 

„Wer mir unterstellt, daß ich entschlossen bin, die Homogenität der Völker zu zerstören, der hat verdammt recht. Genau das habe ich vor. Wenn ich es morgen tun könnte, würde ich sie zerstören - inkl. meines eigenen.“

https://youtu.be/QT2EQ9CKTwc

Sutherland, UN Migrationsbeauftragter

 

Besserwisser
17.05.19
Seite 765

 

Vegastheniker können kein Gemüse lesen.

Antwort:
Nein, die heißen Erntehelfer.

 

EMi
17.05.19
Seite 765

 

zu Sonneborn:
diese ewigen Wiederholungen langweilen.
Zeller ist einfach nur neidisch - so bekannt, geistreich und erfolgreich wäre er auch gern einmal im Leben.

 

          Seite 3813          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
25. Februar 2026

Ermittlungen wegen beleidigender Desinformation, Angela Merkel hätte zur Wahl von Friedrich Merz geklatscht
Der Staatsschutz ermittelt wegen eines manipulativen Videos, das angeblich Angela Merkel zeigt beim Applaudieren zum Wahlergebnis von Friedrich Merz. «Es gibt Dinge, die gehen, und Dinge die nicht gehen, so etwas muss sich niemand bieten lassen», begründet die zuständige Hauptabteilung ihr Vorgehen auf Anfrage der ZZ. Bei ihrem Auffinden droht den Schuldigen das Ablegen eines Geständnisses.

Universitäten beschließen gemeinsame Anforderungen für Promotion zum Doktor der Plagiatswissenschaften
Der Wissenschaft zu folgen, hat an Ansehen verloren. Darum einigten sich die Hochschulen auf ein gemeinsames Konzept, um das Vertrauen in die Doktortitel wiederherzustellen. «Akademische Grade sind ein hohes Gut, das ein demokratisches Gegengewicht zum tiefen Schlecht bilden muss», heißt es in dem Papier.

Konsequenzen aus Anlass: ZDF setzt auf Künstliche Schwarmintelligenz
Vorfälle, die für Wirbel sorgen, sollen künftig vermieden werden. Darum lässt das ZDF künftig jeden Nachrichtenbeitrag durch mehrere Künstliche Intelligenzen laufen, die untereinander im vielfältigen Meinungsaustausch stehen und keine Repräsentationslücke aufkommen lassen. Die entstehenden Bilder werden erst im folgenden Schritt emotional aufgeladen. «Damit erfüllen wir unseren Sendeauftrag vorfristig», sagte Bettina Schausten der ZZ.

Kultur, die nicht gefördert wird, tendiert in Richtung Nähe zum Publikum
In Zeiten von Kassen, die um ihre Wiederauffüllung bangen müssen, steht die Kulturförderung ganz oben auf der Streichliste, weil davon ausgegangen wird, dass die Jahre, in denen das Reden über die Bedeutung der Kultur für die Gesellschaft finanziert war, eine anhaltende Wirkung entfalten. Doch dem ist nicht so. Sobald staatliches Geld wegfällt, suchen die Kulturgeredeschaffenden nach neuen Quellen und werden beim Publikum fündig, dem sie fortan zu Diensten bei Haltung und Ausrichtung sind. Kultur ist eben kein Zustand, sondern Prozess, der mit Förderung gelotst werden muss.

Koalition diskutiert: Kann eine Politikerbeschimpfungssteuer die Justiz entlasten?
Die Justizbehörden stehen in der Kritik, weil sie sich mit vielen Fällen von Beleidigungen gegen Politiker beschäftigen müssen. Aber stimmt das überhaupt? Darum geht es jetzt nicht. Fakt ist, dass eine direkte Besteuerung verächtlichmachender Äußerungen gegen Politiker zu einer Verschlankung des Vorgangs und damit zu Entbürokratisierung führen würde. Vorbehalte kommen von der SPD, weil die Justiz dann irgendetwas anderes tun würde, heißt es aus unterrichteten Quellen gegenüber der ZZ.

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