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Der von Dieter D. D. Müller als "Breitscheidplatz-Kanzlettenbesuchsartikel" plektoblasierte Beitrag ist selbst nach den anspruchsvollen Maßstäben der transphilosophischen Metaperspektive als zutiefst prälös, ja als geradezu noumenal einzuspartieren, weshalb uns sein Autor nunmehr in einem deutlich granulableren Licht erscheint, als wir es jemals für rekordant gehalten hätten – dies zum Ersten. Und zum Zweiten: Die gleichsam karamouflierende Graszenz des nämlichen "Beitrags" (bescheidenes Wort!) lässt mehr als nur hoffen, dass der Autor schon bald dazu durchgedrungen sein wird, auch die letzten Submerkel seines Schaffens hinzugeben, so dass dessen wahre, wir meinen: borjanteske Natur entsprechend heikomas wird hervortreten können. Glückauf! Per aspera ad astra!
Der Breitscheidplatz-Kanzlettenbesuchsartikel ist derart hintersinnig und -fotzig, dass mir der Penis abgefallen ist. Aber immerhin, jetzt wird meine Geschlechtsumwandlungs-OP billiger. Daher doch ein leises "Danke".
Wieviel CO2-Steuer muss ich eigentlich ab 1.1.2020 für meinen Penis abführen? Geht es nach Größe, nach Aktivität, nach Härtegrad? Oder einfach nach Stückzahl? Also ich habe nur einen, nicht das mir drei oder so berechnet werden. Und kann man sich aus sozialen Gründen freistellen lassen, wie von der GEZ? Wäre schön, denn die Alimente frisst mich auf.
Ich finde es sehr schön, dass M. Lanz den Anja-Rechke-Zivilcouragepreis bekommen hat.
Schade, dass ich seine beeindruckende Reportage "Lang lebe die ruhmreiche Haltungsjournalistin Anja Reschke" nicht gesehen habe.
Der Journalist, der über das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump berichtet, guckt zu neutral.
Der muß ein schmerzverzehrtes Gesicht haben.
Und ein Veilchen.
Und mindestens eine Zahnlücke.
Denn nach der vorlorenen Wahl gegen Trump haben die deutschen Journalisten ja auch gegen Boris Johnson den sicher geglaubten Kampf verloren.
Und jeder Morgen, an dem Trump fröhlich als amerikanischer Präsident aus dem Fernseher grinst, nachdem ihm deutsche Journalisten am Abend vorher die Absetzung prophezeit haben, ist ein weiterer heftiger Tritt in die Nüsse der deutschen Journaille.
Nicht nur wegen der Anwesenheit des mal wieder fälligen Arschlochs, sondern auch für die gefällige optische Ausarbeitung des Anja-Reschke-Zivilcouragepreises.
Da weiß man gleich, wie der Preisverleiher den Adressaten einschätzt.
Klug auch die Umschiffung des Dativs beim Bericht über die örtliche Schneiderin durch charmantes Weglassen.
War Sie sich unsicher? Oder Bernd Zeller? Gar beide?
So wie jetzt geht man jedenfalls kein Risiko ein, kann aber die Botschaft trotzdem rüberbringen, ohne sich als Grammatiknazi outen zu müssen.
Chapeau!
Seite 3761
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22. Juni 2026
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Wer immer noch in jeden Satz mindestens einmal «eigentlich» einflicht, hat die Zeichen der Zeit nicht gehört. Diesen Tipp hat der örtliche Typ bekommen. «Tatsächlich ist die neue Alltagssprache um diese neue Variante reicher», wendet er ihn im ZZ-Gespräch an. «Das ist tatsächlich die neue Uneigentlichkeit, auf die wir so lange gewartet haben», befindet er.
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Die durchgesickerte Frühmeldung von der brutalen Verhaftung von Keir Starmer sorgt für Kritik. Die Polizei wurde gerufen, weil er sich rassistisch geäußert haben soll. Beim Anlegen der Handschellen widersetzte er sich und geriet in ein Messer, so dass er auf dem Fußboden von No. 10 Downing Street verblutete. Der Nachfolger sprach von einem Vorfall, der keine Unruhen auslösen soll.