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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
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zu Seite 1914 


          Seite 373          

Phantomsch merz
27.03.26
Seite 1845

 

Ich habe im Lotto eine virtuelle Million gewonnen.

Ich hatte gestern einen virtuellen Orgasmus.

Virtuell bin ich schwer betrunken.

Auf meinem Wohnzimmertisch tanzen ein paar virtuelle weiße Mäuse.

Bilden Sie weitere Sätze...

 

Magnat
27.03.26
Seite 1845

 

Wer bumst jetzt eigentlich diese Collien? Also in echt ohne virtuell?

 

Wir Männer wissen jetzt
27.03.26
Seite 1845

 

Wir alle sind das Problem. Nicht einzelne – alle.
Weil alle Männer ja eine Struktur sind, und einzelne bloß strukturlose Einzelfälle. Ich glaube, in einer Gaysellschaft gäb's das Problem nicht.

 

@
27.03.26
Seite 1845

 

Nein, die ist nur noch anal. Näheres bei –> Freud.

 

Fraache
27.03.26
Seite 1845

 

Ist die Gaysellschaft auch strukturell, oder schon
nicht mehr?

 

Ja, klar
27.03.26
Seite 1845

 

Die strukturelle Gesamtgesellschaft bringt Wale zum Stranden, Wahlen zum Kippen, Waren zum Teurerwerden, Wanzen zum Beißen, Würstchen zum Platzen etc. – und was mach ich dann noch?

 

Wal-News
27.03.26
Seite 1845

 

"Wer ausgerechnet bei Buckelwalen reflexhaft auf Zuwanderung zeigt, verharmlost die strukturellen Ursachen von Walstrandungen", sagte Clara Bünger (Die Linke) bei der Wal-Sondersitzung des Bundestages. Hier werde "ein versehentlich zugewanderter Einzelwal zum Meme für Massenzuwanderung gemacht", so Bünger weiter. Aus welchem Lager das komme, sei klar, aber es gehe hier nicht um Schuldzuweisungen, sondern um politisches Handeln: "Die verkrusteten patriarchalen Walstrukturen unserer Gesellschaft müssen als Ganzes aufgebrochen werden. Wir brauchen dringend Walzuwanderung, aber Walstrandung ist ein strukturelles Verbrechen der Gesamtgesellschaft!"

 

Magnat
27.03.26
Seite 1845

 

Euer Mehrwertsteuergewinsel ist erbärmich. Ich lass‘ mir jetzt erstmal von einer ukrainischen Exilantin die Eier leeren, hohohohoho!

 

Stehendes Stück Vollholz
27.03.26
Seite 1845

 

Örtliche Typen sind halt auch nur Schlappschwänze, es gibt ja auch gar Niemanden, der ihn so zum stehen bringen könnte, gut die Fützchen in der ZZ, nein die auch nicht.

 

Bundeswalleiter
27.03.26
Seite 1845

 

(Hamburger Abendblatt, 27.3.): "Reporterin schildert Buckelwal-Einsatz: „Dieses Tier hat mein Herz berührt“ - Timmendorfer Strand/Hamburg. Abendblatt-Redakteurin begleitet spektakuläre Rettung des Meeresgiganten an der Lübecker Bucht. Mittendrin kommen ihr die Tränen."

Reporterin schlägt vor, den Wal auf den Namen "Robert H. Beck" zu taufen.

 

          Seite 373          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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