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Ach wie gut dass niemand weiß, dass die Nordhalbkugel und besonders Nordeuropa (Spitzi Mountains bis Zugi Spitzi) in Kürze sowieso wieder abkühlt, dann vereist und schließlich vergletschert.
Monique und Chantal, die beiden Kanzlernutten, waren kluge Frauen von Format: Gebildet wie die Hetären im alten Griechenland, urteilssicher wie Philosophinnen und gesegnet mit einem politischen Weitblick, der die Mitglieder der Brandmauer-Koalition beschämen würde, wenn sie folgen könnten. Sie waren beide ungeimpft und wählten seit vielen Jahren AfD, aber sie waren Profis genug, um auch minderbegabte Blockparteien-Kunden anständig zu bedienen. Ja, Monique hatte sogar einmal Philipp Amthor rangelassen; möglich, dass sie ihn dabei entjungfert hatte, aber das konnte man bei solchen Bübchen nie mit Sicherheit sagen. Über den Fotzenfritz unterhielten sie sich wenig, weil es da kaum etwas zu sagen gab – langweilig, geistig unbeweglich, schwanzlich unterdimensioniert. Sie notierten jedoch gewissenhaft ihre horizontalen Erlebnisse mit ihm. Denn diese Erlebnisse beabsichtigten sie nach dem Ende von Fritzens Kanzlerschaft, das zweifellos bald erreicht sein würde, als Buch zu veröffentlichen. Einstweilen war es ihr größtes Vergnügen, sich darüber zu streiten, welchen Titel das Buch tragen sollte. Chantal bevorzugte momentan "Kanzlerfick im Morgengrauen", Monique plädierte für "Die zwei Fotzen vom Fotzenfritz", wahlweise "Wir, die Kanzlernutten", aber das konnte sich natürlich jeden Tag wieder ändern ...
Monique war die Fotze der zweiten Wahl. Der Kanzler buchte sie zwar öft und regelmäßig, aber nicht ganz so oft wie seine andere Lieblingsfotze Chantal, die mindestens zwei Mal wöchentlich antreten musste. Aber Monique war mit ihrer Situation zufrieden. Erstens hatte sie Spezialitäten im Repertoire, die Chantal nicht zu bieten hatte, und die – noch wichtiger – den Kanzler regelmäßig um den Verstand brachten. Zweitens hatte sie, dank ihres blendenden Aussehens und ihrer spektakulären Kurven, auch sonst genügend Kunden aus dem gehobenen Segment und war deshalb nicht auf Fotzenfritz angewiesen. Der dritte Grund aber verschaffte ihr am meisten Befriedigung. Gewiss, sie war nur die Fotze der zweiten Wahl, das wusste sie und nahm es hin – aber sie wusste auch, dass sie deswegen überhaupt nicht unter dem Kanzler stand. Denn der war selber ein Kanzler der zweiten Wahl. Ob er wohl wusste, dass sie das wusste? Monique bezweifelte es. Seine selbstverliebte Arroganz würde es wahrscheinlich nicht erlauben, ein solches politisches Wissen in einem Nuttenhirn zu vermuten. Aber genau das belustigte Monique immer wieder aufs Neue. Der Kanzler war zweite Wahl für viele, wenn nicht gar für alle im Land; sie selbst war es nur für den Kanzler, und auch das nur aus zufälligen Gründen. Damit konnte sie gut und amüsiert leben.
Die FDP sollte sich vielleicht dem Kommunismus öffnen, dann wäre sie anschlussfähig für rot-grün-rote Regierungen. Als Koalitionspartner war sie doch schon immer sehr flexibel. Wenn sie das macht, hat sie den ganzen Stress mit der AfD los, und vor allem warten neue Stimmenpotentiale auf sie, vielleicht größere als je zuvor! Ihren Markenkern könnte sie in das neue Bündnis einbringen, zum Beispiel, indem sie den "liberalen Kommunismus" ausruft. Das würde sicher auch den anderen gefallen.
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19. Oktober 2026
Gefälschtes Video aus Frankreich im Umlauf
Auf einem Video ist zu sehen, wie in Marseille ein Papiercontainer brennt und dabei ungetrennten Müll zum Vorschein kommt. Doch diese Bilder sind KI-generiert. Die Polizei von Marseille bestätigt, dass ihr ein solcher Vorfall nicht bekannt ist. Die Papiermülltonne sieht auch eher aus wie eine in dem Land gebräuchliche, in dem wir leben. «Solche Falschnachrichten sind ein Angriff auf unsere Richtignachrichten», bekräftigt der ZDF-Intendant gegenüber der ZZ.
In Berlin wird es solche Zusammenstöße nicht geben
Staatsgewalt sollte vom Volke ausgehen, aber die Polizeigewalt tut das nicht, sie geht auf das Volk los. In Berlin wird es aber zu Zusammenstößen zwischen Polizei und protestierenden Demonstranten nicht kommen, denn dazu gehören immer zwei Seiten. Die Polizei verfolgt kein berechtigtes Interesse, darum wird sie mittels nötiger Einsparungen demokratisiert. Dass sich dagegen Unmut der Bourgeoisie-Parteien regt, bestätigt alles.
Sozialkundelehrerin würde sich auf die Seite der protestierenden Schüler stellen
«Sie hatten schon rechtgehabt beim Klima, und niemand hat auf sie gehört, und in den Schulen ist es genauso im Argen, was Ausstattung für Digitalisierung und Inklusion angeht», so erklärt die örtliche Lehrerin ihre Bereitschaft, mit den Schülern zu demonstrieren, sobald die Proteste ausbrechen.
Studie: Fossile Rathäuser sind potenzielle Klimagefahr
Die Gefahr, die fossile Rathausgebäude für die menschengemachte Klimatisierung bergen, wird notorisch unterschätzt. Zu diesem Befund kommt eine Studie, die von der EU mit mehrstelligen Nichtregierungsorganisationen gefördert wurde. «Wir behalten die Sache im Auge», sagte Umweltminister Schneider der ZZ.
Wir-Festival gegen Buchmesse in Halle: Initiatoren und Redaktionen fürchten, dass die Proteste im Kontrast zu den Schülerdemonstrationen zu blass wirken
Gesicht zeigen wird immer schwerer, wenn die wirksameren Nachrichtenbilder Vermummte mit Pyrotechnologie zeigen. «Wir hoffen natürlich, dass sich Aktivisten einfinden, die sich von den europäischen Zivilpartnern inspiriert fühlen, aber das würde sofort instrumentalisiert, um es sexistisch, vielfaltsverachtend und buntfeindlich uns in die Schuh:*_innen zu schieben, als hätten wir dazu Anstiftungsarbeit geleistet», sagt die Initiatorin im ZZ-Gespräch. Abhalten lassen wollen sich die Großtanten gegen steuerbord nicht, laut und sichtbar zu werden.