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Da wurde es unserem Drehhorschti mal wieder ordentlich gegeigt – der Umfaller des Jahres?
Ein offener Brief
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,
am 21. Juni 2020 kündigte Bundesinnenminister Horst Seehofer an, eine Strafanzeige gegen taz- Autor_in Hengameh Yaghoobifarah wegen einer satirischen Kolumne zu stellen.
Das ist ein massiver Angriff gegen die (Fresse)Presse- und Meinungsfreiheit.
Es ist schon beachtlich, wieviele deutsche Kartoffel*inne*n es geschafft haben, in diese quietschbunte Liste aufgenommen zu werden.
Leider muss ich gestehen, dass ich keinen einzigen aller aufgeführten Namen kannte. Nun frage ich mich ängstlich, ob ich mir Sorgen machen muss um meinen Bildungsstand. ???
Etwas überfordert bin ich auch mit dem Eintrag „Sasha Marianna Salzmann, Autor*in, Kurator*in.“ Ist es nun ein „or“ oder eine „in“ oder beides oder doch ein „es“?
Lassen wir es so stehen wie es steht, ich möchte mir nicht die Finger daran vergreifen.
Irgendwie süß fand ich auch den Eintrag „Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Sexualwissenschaftler*in“
Ramalla Himalayah wird wohl bald 'Es'-Beauftragte im ZZ-Team...
Willkommen liebe Ramalla Himalayah 24.06.20
Seite 942
Großartig, dass Ramalla Himalayah ins ZZ-Team aufgenommen wurde.
Schon an ihrem ersten Beitrag kann man erkennen, wie sehr sich das geistige Niveau der ZZ-Redaktion dadurch erhöht. In Ramalla Himalayah vereinen sich intellektuelle Schärfe, körperliche Anmut und triebhafte Neugier.
Leider las ich heute auf der Toilette der ZZ-Redaktion schon einen ersten sexistischen Spruch:
'Ramalla ist zum Rammeln da
Ich mach es Dir - Himalayah'
Widerlich, aber angesichts der rechtspopulistischen Einstellung der ZZ-Mediengruppe auch kein Wunder. Wie gut, dass der Verfassungsschutz hier sehr bald für blutrote multikulturelle Ordnung sorgen wird!
Friedensangebot der Grünen +++ Anton Hofreiter forderte, dass Clemens Tönnies mit seinem Privatvermögen für die Corona-Schäden haften solle.
Als Kompromissangebot bot Hofreiter nun an, dass er persönlich mit seinem Privatvermögen für die in der Krawallnacht in Stuttgart entstandenen Schänden einstehen würde. "Da sind schließlich viele unserer Importgoldstücke dabei gewesen, die wir ins Land geholt hatten." Bischof Bedford-Blitz signalisierte Zustimmung und bot die Gründung einer evangelischen Stiftung "Entglasungshilfe e.V." an. Erz-Kardinal Marx will auch 50.000 EUR aus seinem Privatvermögen beisteuern.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
1. Juni 2026
Um Grillverbot zu unterlaufen: Örtlicher Typ tarnt sich mit Vielfalt
Wenn die Tage länger bleiben und die wärmste Hitze seit Beginn der Katastrophe um sich greift, dann darf das Grillen im Park nicht fehlen. Schade nur, dass es verboten ist. Doch es gibt Ausnahmeregelungen. Wenn das Grillen als Teil der Vielfalt gegen den Einheitsrauch eingesetzt wird, sind die Behörden großzügig. «Es wird keinem was weggenommen», begründet der örtliche Typ seine kulturelle Aneignung.
Strack-Zimmermann stellt Strafantrag gegen 60 Prozent der Parteitagsdelegierten
«Dieser Hass darf nicht unerwidert bleiben», mit dieser klaren Kante wehrt sich Agnes-Marie oder Marie-Agnes Strack-Zimmermann gegen die Diskriminierungserfahrung, die ihr sechzig Prozent der Delegierten zugefügt haben. Die Meldestellen sind eingeschaltet, um die Ermittlungsarbeit aufzunehmen.
Wahlen dürfen nicht zum Lackmustest für die Demokratie hochstilisiert werden
Nicht Wahlergebnisse oder Umfragen sind das Problem, sondern der Umgang damit. Wer eine Partei als die stärkste bezeichnet, weil sie relativ die meisten Prozente hinter sich schart, legt das Pulverfass an die Lunte des Zusammenhalts. Die Stärke von Parteien erweist sich darin, wie sie es schaffen, ihre relevanten Positionen auszubauen.
Paris beweist: Fußballfeier geht auch ohne Nationalismus
Die Angst, die Fußball-WM könnte dem Neonationalismus neuen Auftrieb verleihen, wirft einen dunklen Schatten über die Vorfreude auf die sportliche Begegnung der Welt. Dass das kein Muss ist, zeigen die ausgelassenen Aktivitäten in Paris. Die Fanmeilen kommen zudem weitgehend ohne Kommerz aus.
Hamburg vermeidet, Olympia-Austragungsort unterhalb des Meeresspiegels zu sein
Die Olympischen Spiele 2036 oder 2040 nach Hamburg zu holen, klingt wie eine gute Idee, wenn man Hamburg von früher kennt. Mit Zukunftswissen, wie man es von Luisa Neubauer erfahren kann, ist man indes informiert, dass der Meeresspiegel bis dahin die Stadt zu einem Untersee-Bundesland gemacht haben wird. Das könnte zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Die Hamburgenden haben deshalb gut entschieden, sich diese Blamage zu ersparen.