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zu Seite 1893 


          Seite 3450          

Poeta nocturnus
31.08.20
Seite 972

 

Unter Roten (III): Finale in der Charrie.

Der Morgen kam, der Chefarzt auch,
als just man Geiseln nahm vom Schlauch.
"Ach!", sprach der Chefarzt schwer bedrückt,
"der Schwule hat ihn totgefickt."

Der Chefarzt ging, der Pfarrer kam,
das letzte Öl troff feucht und warm,
die Schwestern standen still und stumm,
das Virus lacht' sich schief und krumm.

Und die Moral von der Geschicht:
Nehmt Ärzten ihren Glauben nicht.

 

ZZ_Leser
31.08.20
Seite 972

 

Nachtrag: Und weil ich so erleichtert bin, haue ich jetzt erst mal eine Spende raus. Langsam wird's teuer. Aber wat mutt, dat mutt.:-)

 

ZZ_Leser
31.08.20
Seite 972

 

Ich war ja gespannt, ob es nach den wochenendlichen Ereignissen (Erstürmung des Reichstags, Bundesverdienstkreuz für die heldenhaften Verteidiger des "Herzens unserer Demokratie") die ZellerZeitung überhaupt noch gibt.
Nicht etwa, weil ich glaubte, dass die ZZ verboten wäre wie so Vieles und so Viele in diesen wirren Tagen und Wochen, sondern weil ich befürchtete, dass statt der ZellerZeitung hier nun ein Schild aushängt, auf dem steht: "Leute, ich kann nicht mehr. Realsatire toppt Satire. Ich gebe mich geschlagen. Ich habe fertig. Das ist mein Ende. Tschüß Freunde. Ich liebe Euch alle."

Deswegen bin ich jetzt doch einigermaßen erleichtert, dass es die ZZ immer noch gibt. Es ist zwar unmöglich, in diesem Land die Realsatire durch Satire zu toppen, aber das muss ja auch nicht unbedingt sein. Es lebe die ZZ!

 

Ghostwriter
31.08.20
Seite 972

 

Es wird sich erweisen, dass es sich bei dem "Krokodil" in der Unstrut um einen ausgewachsenen Wels handelt.
Wenn er denn einem Angler an den Haken geht,

 

Old white man
31.08.20
Seite 972

 

Tagesschauder/c.roth: Die mit der Israelfahne bei der Kundgebung im Reichshauptslum - das waren islamophobe Araberhasser.

 

Gretas 12. Jünger
31.08.20
Seite 972

 

Ehrenkanzlerin? Angela Merkel soll lieber die Tagespflege vom dementen Joe Biden übernehmen, da kann sie zum ersten Mal seit Jahrzehnten einer nützlichen Tätigkeit nachgehen.

 

Unter Roten II. Teil, Pardon
31.08.20
Seite 972

 

Die Nacht war kurz, der Notarzt kam
der Geiseln mit zur Charrie nahm
daselbst ward unterm Atemzelt
das böse Covid festgestellt
Und die Moral von der Geschicht
Zuweilen hilft die Maske nicht

 

Poeta nocturnus
31.08.20
Seite 972

 

Unter Roten.

Ein Schwuler bohrte seinen Meisel
von hinten in Andreas Geisel.
Und da er sein Parteibuch zückte,
er Geiseln letztlich doch beglückte.

 

Kein Treppenwitz
31.08.20
Seite 972

 

"Vorwärts nimmer, Treppenstürmer werden sich vorsehen müssen", erklärte Walter S der zusammengetrommelten Hauptstadtpresse in seiner aus gegebenem Anlaß außer der Reihe Rede. "Diese besagte Treppe wird beim nächsten Streifzug des blöden bunten Packs von meinen Freunden mit Messer und Gabel verteidigt werden. Sie kennen mich und Sie kennen sie schon: FSFFilet. Das ist mein voller Bierernst."

 

Leere aus dem Mißgeschick
30.08.20
Seite 972

 

Seehofer will künftig Spielregeln für die Reise
nach Jerusalem besser erläutern.

 

          Seite 3450          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
17. Juli 2026

Fraktionschef Jens Spahn mit Klarstellung: «Bin keine Leihmutter und habe mich nie als solche betätigt»
Normalität predigen und heimlich etwas anderes praktizieren? Für einen solchen Vorwurf wird Jens Spahn zur Zielscheibe gemacht. In der ZZ-Bundespressekonferenz gibt er das klare Bekenntnis ab zu dem, was er früher schon gesagt hat. «Das gilt selbstverständlich auch weiterhin», so der Fraktionschef.

Wetten-dass-Protokolle zeigen: Die Bagger hat Gottschalk nie angefasst
Früher hätten alle alle und alles mehr berührt und jetzt würde nur der Fokus auf die damals als attraktiv gelesenen Frauen gelegt, diese Schutzbehauptung macht die Runde. Aber stimmt das überhaupt? Von den Baggern aus der Baggerwette hört man nichts, aber die Dokumentationen sind lückenlos. Sie wurden von Gottschalt durchgehend in Ruhe gelassen, Übrigens auch ungefragt.

Die DDR-Hymne ist ein Code für die Zeit vor Adenauer
Der Bundespräsident hat recht, wenn er sagt, die DDR-Hymne hat ihre Unschuld verloren. Wer ihren Text zum Programm erhebt, hält die Zeit der Ruinen für eine, in der es sich leichter regieren lässt, weil die Menschen für Transformationen bereit sind. Die Stoßrichtung ist klar. Die nötigen Maßnahmen sind es auch. Hymnen lassen sich nicht verbieten, ihre Singenden hingegen schon.
Gerade die DDR-Hymne ist eine, die nie wieder von den Falschen gesungen werden darf.


Neuer Kurs in Kulturpolitik sorgt für Wirbel: Dürfen zu viele Künstler sich kritisch äußern, um die Menschen wieder in die Demokratie zurückzuholen?
Der Zweck ist ohne Frage wichtig, denn Kultur hat die Funktion, Brücken über die Gesellschaft zu bauen und gerade denen eine Stimme zu geben, die sich abgehängt fühlen. Aber ist man mit den Lockerungen zu weit gegangen? Ja, findet der Kulturrat und spart nicht mit Kritik an denen, die sich dafür hergegeben haben. «Dass man alles sagen darf, dürfte sich herumgesprochen haben, man muss nicht noch so tun, als wäre es nötig, auch wirklich alles zu sagen», so heißt es von der Sektion der Meinungsbildenden. Denn die Wirkung der anscheinend offenen Worte könnte nach hinten losgehen und zu noch mehr Unmut führen, den man offensichtlich äußern darf, ohne mit Gegenwind zu rechnen.

Häufig auftauchende Frage: «Mann ist polizeibekannt» – Ist das immer dieselbe Polizei?
Die Frage liegt nahe, wenn doch der Mann aus den Meldungen so häufig polizeibekannt ist, ob das auch immer dieselbe Polizei wäre. Nein, so die Mitteilung der Pressestelle an die ZZ. «Es handelt sich um verschiedene Dienststellen, die sich untereinander nicht austauschen dürfen, Datenschutz», so die Mitteilung. Hätte ja sein können.

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