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Köln (rot), Hamburg(rot), Freiburg (grün), Stuttgart (grün) schließen sich zum bunten Städtebund zusammen. Tübingen (blaugrün) will sich nicht so recht anschließen.
Roy Black und Roberto Blanco haben nie ein Duett gesungen, jedenfalls nicht in der ZDF Hitparade. Dort traten zum Beispiel Cindy und Bert auf. Roy und Roberto hätten auch ein tolles Paar abgegeben,
aber weder bei DTH noch bei Ilja Richter konnte man die beiden zusammen bewundern. Dabei waren die genannten Sendungen doch angeblich immer ihrer Zeit voraus. Ein weiterer Hournalistenfake?
Stuttgart +++ Der neue Schwaben-Ballermann !!! +++ Party jetzt. Stuttgart bleibt bunt ! Mannheim wird als nächstes bunt!
Blitzinterview mit Henryk M. Broder zur Lage in Stuttgart 22.06.20
Seite 941
ZZ-Klartext: Wie geht eine demokratische Landeshauptstadt mit sich aufschaukelnden Partygängern um – gibt es eine Lösung?
Broder: Erstens glaube ich, dass es eine Lösung gibt. Zweitens müssen die notwendigen Gefährderansprachen am Anfang durchgeführt werden, und hier sind am Anfang alle unnötigen Dummheiten begangen worden. Der Schriftsteller Max Frisch hat gesagt: «Wir haben Partygänger gerufen, und es sind Menschen gekommen.» Man hat sich nicht überlegt, dass sie Menschen sind, die Bedürfnisse und auch Familien haben. Am Anfang war es, glaube ich, gar nicht böse gemeint. Es war einfach schlichte Gedankenlosigkeit.
Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur in Stuttgarts Partyszene nicht mehr zu halten ist. Je eher die Stuttgarter das einsehen, desto besser. Einige Partymeilen sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.
ZZ-Klartext: Heisst eine farbige Partyszene, dass davon keine Katastrophen mehr ausgehen?
Broder: Das könnte es bedeuten. Es könnte aber auch bedeuten, dass die Partymeile zu existieren aufhört.
ZZ-Klartext: Würde man Stuttgart als Ganzes auf die Couch legen, käme man wohl schnell darauf, dass es auf vielen Ebenen ein schlechtes Gewissen hat. Haben die Leute hier deswegen Angst?
Broder: Ja, das wird kaum diskutiert, obwohl es ganz wichtig ist. Ich fürchte, Sie haben vollkommen Recht. Ich glaube nicht, dass das Schuldgefühl sehr ausgeprägt ist. Aber es gibt eine Stuttgarter Ahnung, dass wir sehr lange Party machten, während andere von der Party gar nichts wussten, und dass unser Suff etwas mit ihren Entzugserscheinungen zu tun hatte. Dieses Bewusstsein ist schon da, unausgesprochen, subkutan, auf einer Ebene, die man politisch nicht beschreiben kann, auf der man aber trotzdem aktiv ist.
ZZ-Klartext: Es ist also kein ideologischer Streit, sondern es geht ums Überleben?
Broder: Es ist auch ein ideologischer Streit. Es geht auch darum, diese Partymeilen aufrechtzuerhalten. Dies kann man aber nicht mit politischen Konzessionen tun, etwa wenn damals Schröder hinging und sagte, es war verkehrt, bauchfrei und Minirock zu erlauben und nicht auf die Gefühle Rücksicht zu nehmen. Ich habe noch keinen arabischen Politiker erlebt, der gesagt hätte, man müsse auf die Gefühle der Stuttgarter Rücksicht nehmen, also räumen wir mal mit diesem Kopfabschlagen im Internet auf.
ZZ-Klartext: Sie betrachten ja aber die Einwanderung in Stuttgarts Partyszene als Regeneration. Ist das die Chance?
Broder: Ja. Die Partyszene wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die Stuttgart überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es seine Feierkultur aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Stuttgart aufgeben, aber ich würde ungern das feiernde Stuttgart aufgeben.
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Das Originalinterview das als Vorlage für diese Satire diente: https://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm
Also, ich krieg immer Angebote für Penisverlängerung und russische Nutten wollen mich heiraten. Aber ich hab auch bei der Altersangabe geschummelt.
Mein Rat an Satiricus: Nehmen Sie das Hörgerät, das ist bequemer als sich Stützstrümpfe über die Ohren zu ziehen.
Newsticker
+++ „Herr der Ringe“ wird umgeschrieben, denn in Mittelerde gehören Dunkelhäutige, dort genannt „Südländer“ oder „Schwärzlinge“, zu den Bösen, ebenso die dunkelhäutigen Orks. Sauron: „Das ist eindeutig rassistisch, ich will daher weiße Schwärzlinge und weiße Orks“. Gandalf: „Es tut mir so leid, wo kann man hier niederknien?“. Aragron: „Sex mit Elbinnen wird überbewertet, ich genderfluide jetzt lieber und heirate einen Transork. +++
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
22. April 2026
Friedrich Merz kündigt Sommer des Herbstes an
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Der Entlastungsmarathon geht weiter. Wenn Rentner eine Prämienzahlung von bis zu 1.000 Euro von ihren Enkeln erhalten, können sie das Geld ausgeben, wie sie wollen. So sieht es eine Gesetzesvorlage vor, auf die sich die Koalitionsspitzen geeinigt haben. Kritik kommt von denen, die nicht teilgenommen haben und darum gar nicht wissen können, warum das ein gutes Signal ist.
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