Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Stuttgart +++ Der neue Schwaben-Ballermann !!! +++ Party jetzt. Stuttgart bleibt bunt ! Mannheim wird als nächstes bunt!
Blitzinterview mit Henryk M. Broder zur Lage in Stuttgart 22.06.20
Seite 941
ZZ-Klartext: Wie geht eine demokratische Landeshauptstadt mit sich aufschaukelnden Partygängern um – gibt es eine Lösung?
Broder: Erstens glaube ich, dass es eine Lösung gibt. Zweitens müssen die notwendigen Gefährderansprachen am Anfang durchgeführt werden, und hier sind am Anfang alle unnötigen Dummheiten begangen worden. Der Schriftsteller Max Frisch hat gesagt: «Wir haben Partygänger gerufen, und es sind Menschen gekommen.» Man hat sich nicht überlegt, dass sie Menschen sind, die Bedürfnisse und auch Familien haben. Am Anfang war es, glaube ich, gar nicht böse gemeint. Es war einfach schlichte Gedankenlosigkeit.
Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur in Stuttgarts Partyszene nicht mehr zu halten ist. Je eher die Stuttgarter das einsehen, desto besser. Einige Partymeilen sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.
ZZ-Klartext: Heisst eine farbige Partyszene, dass davon keine Katastrophen mehr ausgehen?
Broder: Das könnte es bedeuten. Es könnte aber auch bedeuten, dass die Partymeile zu existieren aufhört.
ZZ-Klartext: Würde man Stuttgart als Ganzes auf die Couch legen, käme man wohl schnell darauf, dass es auf vielen Ebenen ein schlechtes Gewissen hat. Haben die Leute hier deswegen Angst?
Broder: Ja, das wird kaum diskutiert, obwohl es ganz wichtig ist. Ich fürchte, Sie haben vollkommen Recht. Ich glaube nicht, dass das Schuldgefühl sehr ausgeprägt ist. Aber es gibt eine Stuttgarter Ahnung, dass wir sehr lange Party machten, während andere von der Party gar nichts wussten, und dass unser Suff etwas mit ihren Entzugserscheinungen zu tun hatte. Dieses Bewusstsein ist schon da, unausgesprochen, subkutan, auf einer Ebene, die man politisch nicht beschreiben kann, auf der man aber trotzdem aktiv ist.
ZZ-Klartext: Es ist also kein ideologischer Streit, sondern es geht ums Überleben?
Broder: Es ist auch ein ideologischer Streit. Es geht auch darum, diese Partymeilen aufrechtzuerhalten. Dies kann man aber nicht mit politischen Konzessionen tun, etwa wenn damals Schröder hinging und sagte, es war verkehrt, bauchfrei und Minirock zu erlauben und nicht auf die Gefühle Rücksicht zu nehmen. Ich habe noch keinen arabischen Politiker erlebt, der gesagt hätte, man müsse auf die Gefühle der Stuttgarter Rücksicht nehmen, also räumen wir mal mit diesem Kopfabschlagen im Internet auf.
ZZ-Klartext: Sie betrachten ja aber die Einwanderung in Stuttgarts Partyszene als Regeneration. Ist das die Chance?
Broder: Ja. Die Partyszene wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die Stuttgart überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es seine Feierkultur aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Stuttgart aufgeben, aber ich würde ungern das feiernde Stuttgart aufgeben.
*************************************
Das Originalinterview das als Vorlage für diese Satire diente: https://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm
Also, ich krieg immer Angebote für Penisverlängerung und russische Nutten wollen mich heiraten. Aber ich hab auch bei der Altersangabe geschummelt.
Mein Rat an Satiricus: Nehmen Sie das Hörgerät, das ist bequemer als sich Stützstrümpfe über die Ohren zu ziehen.
Newsticker
+++ „Herr der Ringe“ wird umgeschrieben, denn in Mittelerde gehören Dunkelhäutige, dort genannt „Südländer“ oder „Schwärzlinge“, zu den Bösen, ebenso die dunkelhäutigen Orks. Sauron: „Das ist eindeutig rassistisch, ich will daher weiße Schwärzlinge und weiße Orks“. Gandalf: „Es tut mir so leid, wo kann man hier niederknien?“. Aragron: „Sex mit Elbinnen wird überbewertet, ich genderfluide jetzt lieber und heirate einen Transork. +++
Was macht eigentlich das nicht-binäre oder duplizierte oder multiplizierte Henkermähjoghourtbifidusfahrad, wenn es überfallen oder bei ihm/ihrx eingebrochen wird? Ruft es dann auf der Müllkippe an?
FAZ kriecht Rezo in den Allerwertesten.
Wie beschissen geht es diesem Blatt? Es muß nicht immer Kaviar sein.
Vielleicht kann die ZZ " Was Großmutter noch wußte" den am Hungertuch Darbenden in Frankfurt ein paar Tips geben.
P.S. Im Lichte der Rezo Artikel verstehe ich nun auch die Boris Becker Artikel der vergangenen Tage.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
20. März 2026
Frank-Walter Steinmeier ist gespannt, in welchen Kriminalromanen er als Detektiv unterhaltsame Fälle lösen wird
Es ist zu einer demokratischen Tradition geworden, dass die Kanzlerin nach ihrer Amtszeit zur Hauptfigur von Detektivgeschichten wird. Dieser Umstand hält sie auch davon ab, nach neuen Ämtern zu streben, etwa dem der Bundespräsidentin. Anders oder gerade genauso erwartet nun Frank-Walter Steinmeier voller Spannung, wer die Geschichten über ihn schreibt und wie er sich als Ruhestands-Ermittler machen wird. «Frank W. Stonemayor, der Mann, der tut, was getan werden muss, steht bereit für die Verteidigung unserer Werte als jemand, der sich immer dafür einsetzt, das richtige Gesicht zur richtigen Zeit zu zeigen», so motiviert er mögliche Autoren, denen die Aufmerksamkeit gewiss sein dürfte.
Studie mit eindeutigem Ergebnis: Für den Bau neuer funktionsfähiger Atomkraftwerke wären wir gar nicht mehr in der Lage
Kommt die Atomkraft zu ihrem Comeback? Nein, sagt eine Studie im Auftrag der Tagesschau. «Kerndivision ist ein Gebiet, auf dem die Expertise nicht aufgeholt werden kann, und die Baustatik wäre nicht mehr zu berechnen», so das klare Fazit. «Das ist das lang erwartete Zeichen an die Menschen, endlich alle Geräte auszuschalten», sagte Anton Hofreiter der ZZ.
Diese Ergänzung zum Lieferkettengesetz war längst überfällig
Es steht in der Kritik dafür es würde nur bürokratischen Aufwand erzeugen, doch das Lieferkettengesetz schützt Verbraucher davor, fragwürdige oder sogar umstrittene Lieferketten zu befeuern durch Konsum, gegen den man sich nicht wehren kann. Die Novelle, die nun das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen hat und öffentlich werden kann, sieht vor, dass Waren oder Rohstoffe nicht in unseren Handel kommen dürfen, wenn ihr Transport militärisch unterstützt wurde. «Endlich», heißt es dazu aus den Verbraucherzentralen.
Familienministerin Prien ist in Sorge, dass die hohen Spritpreise die Kosten für zivilgesellschaftliche Protestaktionen in die Höhe eskalieren lassen
Die Anlässe für Protest werden leider immer mehr und immer dringender, doch wenn das so weitergeht mit den Energiepreisen, bleibt vom Budget gar nichts mehr übrig. Dies befürchtet Familienministerin Prien. «Dann könnte der Enthusiasmus nachlassen, weil man sich sagt, es lohnt sich ja doch nicht, und das wäre ein fataler Zustand», sagte sie der ZZ und verlangte ein baldiges Gegensteuern durch die Bundesregierung.
Kulturelle Identität schafft dauerhaften Frieden zwischen Frankreich und England
Der Hundertjährige Krieg ist ein Trauma, das England und Frankreich nachhaltig aufgewühlt hat. Auch der Untergang der spanischen Armada wurde zur Belastungsprobe in den Beziehungen der Mächte. Die Überwindung nationalistischer Antagonismen ist nun zum Greifen nah dank der eingekehrten Vielfalt. Profitieren werden wir alle, je eher, desto mehr.