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Im Winter
wenn die Qdenker marschieren,
werden noch mehr ohne Hirn
in der Trumpet' laut jubilieren.
Sie dürfen's tun, sie sollen's machen,
die Frage bleibt, wie lang' sie lachen.
Ballade vom Corona-Karl und vom Lockdown-Markus, wie sie von der Kanzlette geschrumpft wurden.
Corona-Karl, der wack're Schreier,
wollt' einen Lockdown hart und lang.
Doch ach!, ein rüpelhafter Bayer
verwies ihn auf den zweiten Rang.
Er wollte härter, wollte länger,
wollt' übertreffen Merkeln gar!
Dem Lauterkarl ward's bang und bänger,
zumal der Typ noch lauter war!
Doch die Kanzlette blieb gelassen.
Sie regte an 'nen Kompromiß:
Ein jeder macht den Menschenmassen
auf seine eig'ne Weise Schiß.
Der Kalle, sprach die Trockenmöse,
macht Virenpanik im TV;
der Markus gibt mit viel Getöse
die harte Lockdown-Rampensau.
Mithin, es sei der Viren-Kalle,
der "quasi das Problem benennt",
und hiernach schnappe zu die Falle,
weil Markus "äh, die Lösung kennt".
Sie selbst gedenke zu bestimmen
des Super-Lockdowns Härt' und Läng'.
Sonst müsse sie ja "erstmal trimmen
die ganzen, äh, im Parlameng ..."
"Zu langsam!!", schrien aus einem Munde
die adjutantes viridae,
"dann geh'n die Menschen vor die Hunde!
Wir sind doch nicht die Täterä!"
Die Kanzelsau war hochzufrieden.
Kein Ferkel hatte aufgemuckt.
Selbst Söder kam hier nicht zum Sieden.
Er hatte bloß mal leicht gezuckt.
Kurzum, das Trio war sich einig,
wer Deutschland in die Wüste führt:
Die Kanzelsau. Und zwar alleinig.
Es werde "halt, äh, durchregiert".
Die Ferkel aber quiekten glücklich
zum Machtgegrunz der Kanzelsau.
Jetzt glaubten beide unverrücklich
an das Natur-Primat der Frau.
Sie stoben wuselig von hinnen,
derweil die Chefin blieb zurück.
Die saß noch lang im Saale drinnen
und dachte endlich mal am Stück.
E p i l o g .
Der Lockdown kam – und ging nicht wieder.
Er kam halt eben, um zu bleiben.
Noch immer seh'n wir brav und bieder
die Deutschen sich die Rübe reiben.
Sie suchen nach der Groß-Erklärung
für'n Lockdown-Plan der Kanzelsau.
Wir wünschen ihrem Geist viel Gärung,
auch wenn der Magen manchmal flau.
Nun endlich habe ich verstanden, warum alte Sportschausendungen aus den 70ern nicht Gegenstand eines großangelegten und wissenschaftlich begleiteten Fernsehexperiments sein dürfen: Die NATIONALmannschaft war zu erfolgreich und die Hosen der SPIELER(ohne:innen) waren zu kurz.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
20. Februar 2026
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