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Für 10.000 Piepen bedienen mich in einem hochwertigen Freudenhaus 20-30 mal hochtalentierte Künstlerinnen. Die olivfarbene Alternative leuchtet mir nicht recht ein.
Hamsie gehört, Frau Dokter Rottmann, mein G-Punkt ist 10000 Euro wert, sagt das Berlin Fachgericht.
Das reicht für eine neue Rolex. Wo doch meine alte immer stehenbleibt.
Oh Freunde, nicht diese Töne! Bedenket, das vor Zeiten, während des Sängerkriegs auf der Wartburg, der wackere, aber unterlegene Heinrich von Ofterdingen nur deshalb dem Henkersschwert entkam, weil er sich unter den Mantel der schönen Landgräfin flüchtete. Doch wo ist die Mauz, unter deren Rockschoß sich Lindners Rolf flüchten kann? Es gibt keine, die für ihn spräche, was zweifellos ein deutlicher Wink des Schicksals ist: Richtet Lindners Rolf, und richtet ihn gründlich, auf das die Welt für immerdar gereinigt sei vor seinen garstig Knittelversen.
PS: „Holz im Mieder“? Wie schön. Dafür Dank, werter Poeta.
Eine differentialpsychologische Studie aus Anlaß des sog. "Dichterstreits" in der ZZ-Spalte.
Sie hatte reichlich Holz im Mieder,
war eher dumm, jedoch nicht bieder
und liebte eine alte Kröte:
Christiane Vulvius-von Goethe.
Mit ihren Säften hielt sie lange
den Dichterfürsten bei der Stange,
bemauzte liebend seine Lenden –
er sollt' ja nicht als Knittler enden.
Doch just dies Schicksal ist beschieden
so manchem reimend' Hominiden,
der heut' – in uns'ren schweren Zeiten! –
die Lyrikwell' versucht zu reiten.
Ob er nun Mensch ist od' Maschine:
Es fehlt ihm an 'ner drallen Trine,
die täglich streichelt ihm die Hoden
beziehungsweise Elektroden.
Treu müßt' sie sein und recht bescheiden,
müßt' Dichters Launen klaglos leiden,
müßt' kochen, backen, putzen, plätten,
müßt's Manuskript vorm Jähzorn retten,
müßt' scherzend mit dem Dichter schmausen,
müßt' besser als die Dietrich mausen,
müßt' – ach, was müßt' sie n i c h t verrichten,
damit er könnt' wie Goethen dichten!
Wir sehen: Hier herrscht großer Mangel.
Wer keine V u l v i u s an der Angel,
des' Sein als veritabler Dichter
gerät bald in den Seinsvernichter.
So ist sein K n i t t e l n zu erklären
aus einem Mangel an Hetären,
an die er könnte ran sich wanzen.
Es gibt ja fast nur noch Emanzen.
Dies, Freunde, solltet ihr bedenken,
statt hier das Maul euch zu verrenken
ob einem Knittler, der euch peinigt,
und den ihr sähet gern gesteinigt!
Gewiß, der Bursche knittelt Kacke.
Er hat vielleicht auch eine Macke.
Doch statt ihm gleich 's Genick zu brechen,
gebt ihm doch erstmal was zu stechen.
+ Per copulatio ad poetam retro. +
Seite 2770
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29. Juli 2026
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