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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.


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zu Seite 1860 


          Seite 2636          

Örtlicher Typ
23.11.21
Seite 1164

 

Das Stadtbild deiutscher Großstädte ist nach wie vor geprägt von Armutsmigranten aus Nahost, Afrika, Türkei und Balkan; mit Krankenhäusern ist es das Gleiche.
So lange Deutschland sich deren Versorgung weiterhin leisten kann, soll mir keiner erzählen, wir befänden uns in einer Notlage.

 

Dieter D. D. Müller
23.11.21
Seite 1164

 

Jaaaaaaaa, ju-hu! Sie sind wieder ganz der Alte, lieber Poeta. Ich lach mich schlapp. Weiter so! Ich brauche Sie hier, sonst bin ich bald wieder weg!

 

Poeta nocturnus
23.11.21
Seite 1164

 

Was es im Vakuum so alles gibt.

Ich saß des Nachts an meinem Fenster
und hab hinauf ins All geschaut.
Erst dachte ich, ich seh Gespenster,
doch 's war ein Zeitgeist-Astronaut!

 

Dieter D. D. Müller
23.11.21
Seite 1164

 

Gerade noch? Na, na! So ist es ganz großartig. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel. Ich erwarte demnächst neue Vakuum-Gedichte von Ihnen!

 

Poeta nocturnus
23.11.21
Seite 1164

 

Na gut, wenn Sie meinen, Herr Müller, aber ich sehe ein technisches Problem. Das Gedicht gehört auf Kreuzreim umgestellt:

Es flattern die Reime in gähnender Leere,
erfüllen mit Klang sie, mit Schönheit und Sinn, verleihen ihr neuerlich Fülle und Schwere –
da kommt unser Merkel und macht alles hin.

Ja, so klingt es besser. So kann ich es gerade noch durchgehen lassen.

 

Dieter D. D. Müller
23.11.21
Seite 1164

 

Sehen Sie, @Poeta, es geht doch! Super Gedicht. Einfach volldichten, das schwarze Zeitgeistloch! Stört auch gar nicht, wenn Merkel drin vorkommt!

 

Poeta nocturnus
23.11.21
Seite 1164

 

Es flattern die Reime in gähnender Leere,
verleihen ihr neuerlich Fülle und Schwere,
erfüllen mit Klang sie, mit Schönheit und Sinn –
[so meinten Sie's wohl, Herr Müller? Doch ach:]
da kommt unser Merkel und macht alles hin.

 

Dieter D. D. Müller
23.11.21
Seite 1164

 

Oh, @Poeta, Sie auch wieder da? Schön! Aber bitte überlegen Sie sich nochmal die Sache mit Ihrem Berufswechsel. Das muss gar nicht unbedingt sein. Mit etwas Mut zur Lücke können Sie das Zeitgeist-Vakuum volldichten. Einfach wieder auffüllen, verstehen Sie?

 

Poeta nocturnus
23.11.21
Seite 1164

 

Der Poet vor dem Berufswechsel.

Zum Dichten sind unsere Zeiten zu dumm,
drum sehe ich mich nach was anderem um.

 

Dieter D. D. Müller
23.11.21
Seite 1164

 

Paul Bocuse: "Kein Mampf". Ich glaube, @Punktum, Sie meinten dieses Buch, oder?

 

          Seite 2636          




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1. Mai 2026

Lars Klingbeil ist voller Endorphingefühle, weil keine Rede von Vizekanzlerdämmerung ist
Regelmäßig kommt es zur Mitte von Amtsperioden der Bundeskanzler zu dem journalistischen Gerede von Kanzlerdämmerung, im Falle von Friedrich Merz etwas verzögert. Von Vizekanzlerdämmerung spricht dagegen niemand was den Finanzminister nach eigenen Aussagen flasht. «Wir sehen darin die Chance, das Vertrauen zu ergreifen, und darum sage ich, ich will die Tür aufmachen, um endlich die Transformationen in die gerechte Gesellschaft für alle in die Bahnen zu leiten», verspricht er der Basis, die seine Laune teilt.

Hilfsorganisation «Wale ohne Grenzen» beklagt Diskussion um Fördermittel
«Kein Ministerium fühlt sich zuständig», beklagen die Aktivisten, die um den Fortbestand ihrer Arbeit bangen müssen. «Wenn das so weitergeht, wird der nächste Wal wieder ohne uns auskommen müssen, und das wäre ein Zeichen wachsender Walfeindlichkeit», stellen sie gegenüber der ZZ fest. Dabei wären die Gelder gut angelegt. «Wir arbeiten an der Sensibilisierung gegenüber den Walen, immerhin sind sie die Elefanten der Meere», beschreiben sie ihre Arbeit. Spenden können die Staatsgelder nicht ersetzen, sind aber trotzdem willkommen.

Der Grund wird Sie überraschen: Darum ist der örtliche Typ für die Zuckersteuer. Was dahintersteckt
Die Zuckersteuer eröffnet dem örtlichen Typ die Möglichkeit, zu einer Frau spontan zu sagen: «Wenn ich Sie ansehe, glaube ich, da wird Zuckersteuer fällig!» Das erklärt er gegenüber der ZZ. «Da muss sie schon mal ja sagen, und nur ja heißt ja ja.»

Quellen: Proteste zum 1. Mai verlaufen friedlich gemessen am Ernst der Lage

Neuwahl hieße, bei der Lösung der Probleme auf die Verursacher zu setzen
In der Demokratie ist es nun mal so, dass den Wählern die Verantwortung zukommt, die Probleme zu entschärfen. Dieser Verantwortung werden sie immer weniger gerecht, wie die Wahlergebnisse und erst recht die Umfragen zeigen. Neuwahlen auszurufen, wäre der Weg aus dem Kreisverkehr in die Sackgasse. Schlimm genug, dass irgendwann sowieso wieder Wahlen sind. Bis dahin muss die Absicherung der Demokratie unter Dach und Fach in trockenen Tüchern sein.

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