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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.


Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt
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zu Seite 1914 


          Seite 2540          

Patschwörgwaschlapping!
17.10.22
Seite 1305

 

Für die ganze Mischpoke.

 

Nicht Lustig
17.10.22
Seite 1305

 

Ich war letzte Woche in Straßburg spazieren und kam am Gebäude des "europäischen Rates " vorbei. Von weitem grüßte mich eine große Metalltafel "europäische Woche für Organspende" (KEINE Satire).
Ins Gebäude wurden dutzendweise Schulklassen geschleust, solo darf man dort nicht hinein. Als eine Klasse herauskam, fragte ich die Schüler, was man ihnen drinnen erzählt hat:

"Mänschänrächtä" war die einstimmige Antwort.

 

Finde den Fehler
17.10.22
Seite 1305

 

Der RBB beschwert sich, daß Kinder nicht mehr lesen, schreiben und rechnen können:

"Im Fach Mathematik schafften nur noch fast 55 Prozent den Regelstandard, rund 22 Prozent erfüllten nicht die Mindestanforderungen. Zum Vergleich: 2016 erreichte noch acht bis neun Prozentpunkte mehr Viertklässlerinnen und Viertklässler den Regelstandard in Mathe und Deutsch. Die Mindestanforderungen konnten damals von rund acht Prozent der Kinder nicht erfüllt werden."

 

Internationales
17.10.22
Seite 1305

 

Was für eine Affenrasse ist eigentlich die kleine Fette, ähm Deutscher Rattenaff?

 

Gefahr für das Staatswohl abgewendet
17.10.22
Seite 1305

 

+++ Die Angeklagten der knapp verhinderten Kartoffelverschwörung, darunter die 75jährige Bandenchefin Elisabeth R, die die Entführung des Bundesgesundheitsministers sowie den Umsturz der Demokratie in Deutschland plante, werden demnächst zu Haftstrafen zwischen 11 und 14 Jahren verurteilt werden. Darauf einigte sich heute die Staatsanwaltschaft mit dem zuständigen Oberlandesgericht in einem prozessökonomischen Deal. +++

 

Richtig
17.10.22
Seite 1305

 

Wir haben die Heizung abgestellt, weil wir
keine Kälterassisten sein wollen.

 

Kleinreim zur ZZ
17.10.22
Seite 1305

 

Bei Blackouts oder Stromausfällen
bietet Giffey Clans und Kriminellen,
Berliner Plünder-Anlaufstellen.
Der Städtetag wird, woll'n wir wetten,
das auch empfehlen andern Städten.

 

Ach was
17.10.22
Seite 1305

 

Noch was Interessantes auf welt.de :
Wir müssen kältetoleranter werden !
Dabei hilft nicht nur ein Geschlechtswechsel,
sondern auch die Änderung von Alter, Statur
und Stoffwechsel.
Das alles sollte man frei wählen können, wenn
man in die Grundschule kommt, sagte Twiggy Lang
bei einem Besuch der ZZ-Wechselstube.

 

Waschlappen sind divers
17.10.22
Seite 1305

 

Abgesehen von ihrem genuinen Einsatzzweck kann man Waschlappen auch als praktische Topflappen verwenden, im trockenen Zustand dienen sie (im Winter) als angenehm wärmende Fäustlinge, man kann (ganzjährig) Haferflocken oder Reis darin aufbewahren und zu Ostern können bunt bemalte Eier darin versteckt werden - für die Kinder ein Riesenspaß! Ja, so stecken verborgene Qualitäten in uns allen.

 

Grünwaschen +++
17.10.22
Seite 1305

 

Wie oft sollte ein Unisexwaschlappen gewaschen werden? In der Woche, im Monat.
Auf ihrer heutigen Sondersitzung in Luxemburg werden die EU Umweltminister diese Fragen wohl noch nicht endgültig klären können, aber Fortschritte werden erwartet, eine unverbindlich atmende Richtlinie für alle Mitgliedsstaaten steht schon im Raum mit genügend Spielraum für Süd- und Nordeuropäer.

 

          Seite 2540          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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