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zu Seite 1816 


          Seite 2007          

Aus der Reihe: Ehre, wem Ehre gebürt.
10.11.22
Seite 1315

 

Klebt der Schwachkopf am Asphalt,
rast der Laster alsobald,
eilig über´n Schwachkopf hin,
ist dies zweifellos Win-Win.

 

Tütü
10.11.22
Seite 1315

 

Diese WM ist einfach nicht genug schwul.

 

9:53 Uhr
10.11.22
Seite 1315

 

Angespanntes Warten auf die Zellersche
Tageslosung.

 

Steht
10.11.22
Seite 1110

 

Was kümmert den Gartenzaun die Dranklebenden,
ihn, der bei Wind und Wetter mit den Straßenkötern auskommen muß.

 

Aus dem Osten
10.11.22
Seite 1315

 

Ist mit Verlaub die Hoffnung nicht eher blau?

 

Poeta nocturnus
10.11.22
Seite 1315

 

Variatio II: Die unverhoffte Problemlösung.

Es konnt' den Nachbarn schwer verdrießen,
wenn ihm zum frohen Büchsenschießen
zur Gänze fehlten, ach!, die Büchsen.
Doch heute klebten, huch!, drei Schicksen

an seines Zaunes prächt'ger Höhe.
Drei leck're, linksgestörte Flöhe!
Er hat sie denn auch unverdrossen
und ohn' Verzug vom Zaun geschossen.

 

Poeta nocturnus
10.11.22
Seite 1315

 

(...)

Sie klebten an des Nachbars Zaun
noch bis zum frühen Morgengrau'n.
Und da, kaum hatt' der Hahn gekräht,
war's für 'ne Umkehr schlicht zu spät:

Der Zaun begrub die Klebenden.
's gab keine Überlebenden.
Und die Moral von der Geschicht':
S o überlebt ihr s i c h e r nicht.

 

Poeta nocturnus
10.11.22
Seite 1315

 

Ja, so ist es wahrscheinlicher. Und "geRIPt" ist sehr pietätvoll ausgedrückt. Danke!

 

Auch möglich
10.11.22
Seite 1315

 

Sie sah'n das Schild beim Nachbarn kleben
und pappten sich direkt daneben.
Der Zaun jedoch ist umgekippt
und hat die Klebenden geRIPt.

 

Poeta nocturnus
10.11.22
Seite 1315

 

Der Letzten Generation geflüstert.

Das Land ist grün, die Hoffnung braun –
wenn solches prangt an's Nachbars Zaun,
dann solltet ihr ihm Waffen geben,
anstatt euch wohlfeil anzukleben.

+ In violentia veritas aeterna. +

 

          Seite 2007          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
19. Januar 2026

Obergrenze für Krankschreibungen tritt inkraft
Der Kanzler hat seine Ankündigung wahrgemacht und im Rahmen seiner Richtlinienkompetenz das Wirtschaftsministerium angewiesen, die Arztpraxen mit sofortiger Wirkung zu schließen für Personen, die sich krankschreiben lassen wollen. Der Koalitionsstreit darüber ist somit vom Tisch. Die SPD hatte durchgesetzt, dass dafür Hausbesuche vorgenommen werden.

Die Glaubwürdigkeit im Kampf gegen Mediennetzwerke darf nicht auf dem Altar der Geniertheit geopfert werden
Verbot und Zensur zu fordern, ist nicht hip in einer Kultur, die sich daran gewöhnt hat, dass alles geht. Aber genau diese Nachlässigkeit hat uns in die Situation gebracht, in der die Netzwerke, die es zu bekämpfen gilt, darüber bestimmen, ob jemand peinlich ist. Wer sich darauf einlässt, sich zu genieren, verspielt die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen, es mit der Sicherung der Information ernst zu meinen.

Studie: Die meisten Nachbarinnen sind angezogen
Ist von einer oder der Nachbarin die Rede, assoziieren die meisten eine nackte Frau. Aber stimmt das überhaupt? Nur eingeschränkt, wie eine Studie belegt. Die meisten Nachbarinnen sind überwiegend angezogen und nur für eine vergleichsweise kurze Zeit auch mal nackt, so die Statistik. «Das steigert natürlich den Nachrichtenwert der nackten Nachbarin», heißt es kommentierend vom ZZ-Recherchenetzwerk.

So geht es für die Kommunen nach dem Kollaps weiter
Die Kommunen stehen vor dem finanziellen Kollaps. Das verwundert nicht, sind doch die Kommunen die untersten staatlichen Ebenen. Wie aber soll es nach dem Kollaps weitergehen? An entsprechenden Plänen arbeitet die Bundesregierung, und dies ohne Streit, so dass man wenig davon mitbekommt. «Wir gewährleisten, dass die Städte und Gemeinden nicht alleinegelassen werden beim Kampf um Demokratie und Vielfalt, darum werden kulturelle Einrichtungen und andere zivilgesellschaftliche Strukturen besonders geschützt», heißt es in dem Entschließungsantrag, dem der Bundestag zustimmen wird.

Kabarettisten sind höchst frohgemut darüber, dass sie alles sagen dürfen, besonders im Fernsehen
«Wo gibt es das noch, das gibt es nur in der Demokratie, dass wir unsere Meinung auf der Bühne und via Bildschirm frei äußern dürfen», freuen sich Deutschlands Kabarettisten. «Dieser Zustand ist fragil und gerät unter Druck, darum müssen wir gemeinsam noch lauter werden», heißt es in ihrem Aufruf, den sie der ZZ zugespielt haben. Und damit haben sie recht.

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