Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Wir waren in dieser Aiwai-Sache gut aufgestellt, unsere Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, wir konnten den anderen auf Augenhöhe begegnen, die Entscheidung von Söder macht uns sehr betroffen.
Jo mei, i werd' natürlich au diesmal wieder die Partei vom Franz-Josef wählen. Des hot mei Vadder und mei Großvadder scho gmacht, nõ mach' i des au so.
Hier die rechtschaffenden 25 Fragen an Hubert „Adolf“ Aiwanger, bezüglich seines Flugblatts aus dem Schuljahr 1987/88, veröffentlicht von der Bayerische Staatskanzlei. Die Antworten spare ich mir, weil sie eigentlich genauso schmierig sind wie die Fragen. Immerhin sind die Fragen historisch interessant, da reinstes Stasiverhör. Eine Staatsaffäre wegen eines Schüler-Flugblatts vor 35 Jahren, unvorstellbar schiefe Relationen, unvorstellbar niedrige Gesinnungsschnüffelei. Und das aus Bayern. Oh Franz Josef, gut, das du all das nicht mehr erleben musst:
1. Wieso waren die Flugblätter in Ihrer Schultasche? Was wollten Sie damit, wieso haben Sie die Flugblätter nicht sofort vernichtet/weggeworfen?
2. Haben Sie das Flugblatt weiterverarbeitet?
3. Warum ist der Verdacht damals auf Sie gefallen?
4. Wie, weshalb und von wem wurde Ihre Schultasche durchsucht?
5. Wie viele Exemplare des Flugblatts wurden in Ihrer Schultasche
6. Auf welcher Schreibmaschine wurde das Flugblatt geschrieben?
7. Wer hat das Flugblatt erstellt? Wo und an wen sollte es verteilt werden?
8. Wie viele Exemplare des Flugblattes wurden erstellt?
9. Wann und wie wurde Ihnen die behauptete Urheberschaft Ihres Bruders bekannt?
10. Waren Sie überrascht, als Sie das Flugblatt erstmals gesehen haben? Wie haben Sie es damals bewertet?
11. Haben Sie das Flugblatt gemeinsam mit Ihrem Bruder erstellt? Wieso beginnt der letzte Satz des Flugblattes mit "Wir", wer steckt hinter dem "Wir" ("Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme")? Waren an der Erstellung des Flugblattes noch andere Personen beteiligt?
12. Wieso thematisiert das Flugblatt Auschwitz, Dachau etc., wenn Ihr Bruder verärgert über die Schulleitung, Lehrer und sein Sitzenbleiben gewesen sein soll? Wer war mit "Volksverräter" gemeint?
13. Wurden nur Sie selbst zum Direktor einbestellt? Warum? Wurde der Disziplinarausschuss der Schule mit der Angelegenheit befasst?
14. Wieso haben Sie gegenüber der Schulleitung die Verantwortung für das Flugblatt übernommen?
15. Haben Sie vor der Schulleitung zugegeben bzw. eingestanden, dass das Flugblatt von Ihnen stammt?
16. Haben Sie das Ihnen als Sanktion auferlegte Referat gehalten?
17. Wieso haben Sie keinen Verweis von der Schulleitung bekommen? Wieso wurden Ihre Eltern nicht einbezogen, obwohl Sie minderjährig waren?
18. Haben Sie Ihren Bruder mit dem Flugblatt konfrontiert? Haben Sie ihm klargemacht, weshalb ein derartiger Inhalt absolut indiskutabel ist? Hat Ihr Bruder Einsicht gezeigt?
19. Warum hat sich Ihr Bruder damals nicht zu dem Flugblatt bekannt, sondern erst jetzt?
20. Wurde Ihr Bruder, der nach seinen Angaben ständig Meinungsverschiedenheiten mit Lehrkräften hatte und "wegen Kleinigkeiten zum Schuldirektor geschickt" wurde, von den Lehrern (auch) verdächtigt?
21. Hat Ihr Bruder oder haben Sie häufiger Flugblätter erstellt? Wenn ja, zu welchen Themen?
22. Gab es in der Schule weitere Vorfälle, bei denen disziplinarisch gegen Sie vorgegangen wurde? Wenn ja, welche?
23. Welche Konsequenzen haben Sie damals aus der Angelegenheit für sich persönlich gezogen?
24. Wie positionieren Sie sich zu dem Vorwurf, dass auch Ihr weiteres Verhalten bzw. Auftreten zur Schulzeit eine Nähe zu nationalsozialistischen Gedankengut nahegelegt habe, weshalb der Verdacht auf Sie gefallen sei (lt. Pressebericht angeblich Imitationen von Hitler und seinen Reden, "Hitlerbärtchen")?
25. Gab es weitere mögliche rechtsradikale Aktivitäten in der Vergangenheit.
Ich hätte mir eine Verhandlung vor dem Königlich Bayerischen Amtsgericht gewünscht, wo der Richter die Verurteilung entweder rückgängig machen kann oder ein 'Sie kennen mich' dieselbe Rechtsfolge auslöste.
Sollten Hubert Aiwanger und Luis Rubiales öffentlich ihr Outing bekennen, einander heiraten und auf dem nächsten CSD mit nackten Ärschen und heraushängenden Schwänzen mitlaufen, könnte man vielleicht vom Gröbsten absehen.
Seite 1788
Spenden Sie, soviel Sie wollen ohne Gegenleistung.
oder per Überweisung an Bernd Zeller
DE59820400000266931500 BIC: COBADEFFXXX
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
22. Juni 2026
Bundesregierung erreicht vorzeitig K.O.-Runde
Der erste Teilerfolg für die Koalition vor dem Start in die Sommerpause. «Wir haben gezeigt, dass wir gemeinsame Möglichkeiten finden und die Bereitschaft haben, sie umzusetzen», sagte Jens Spahn zu Carsten Linnemann im ZZ-Podcast.
Partei Die Linke beschließt Aufarbeitung der Verschwörung jüdischer Ärzte gegen Stalin
Jüdisches Leben in Palästina muss möglich sein, wenn es nicht in Zionismus umschlägt. Zu dieser klaren Position bekannte sich der Parteitag. «Stalin war das Bollwerk gegen den stalinistischen Personenkult, die historischen Wahrheiten dürfen nicht von Faschisten uminterpretiert werden», sagt die Doppelspitze den Zeitungen der ZZ-Mediengruppe.
Örtlicher Typ bekommt Tipp: «tatsächlich» ist das neue «eigentlich»
Wer immer noch in jeden Satz mindestens einmal «eigentlich» einflicht, hat die Zeichen der Zeit nicht gehört. Diesen Tipp hat der örtliche Typ bekommen. «Tatsächlich ist die neue Alltagssprache um diese neue Variante reicher», wendet er ihn im ZZ-Gespräch an. «Das ist tatsächlich die neue Uneigentlichkeit, auf die wir so lange gewartet haben», befindet er.
Die menschengemachte Sommersonnenwende ist der letzte Warnruf
Die Tage werden wieder kürzer, was von interessierter Seite für Instrumentalisierung gegen demokratische Politiker ausgenutzt wird. Fakt ist, die Politiker verlieren langsam die Lust und Motivation, sich für die undankbaren Wähler einzusetzen. Wer möchte es ihnen verdenken. Die Demokratie lebt von der Zustimmung aller. Wenn die wegbricht, erodieren die Fundamente unseres Zusammenhalts. Daran sollten wir denken, wenn die Nächte länger werden.
ZZ verkündet Verhaftung von Briten-Premier Starmer
Die durchgesickerte Frühmeldung von der brutalen Verhaftung von Keir Starmer sorgt für Kritik. Die Polizei wurde gerufen, weil er sich rassistisch geäußert haben soll. Beim Anlegen der Handschellen widersetzte er sich und geriet in ein Messer, so dass er auf dem Fußboden von No. 10 Downing Street verblutete. Der Nachfolger sprach von einem Vorfall, der keine Unruhen auslösen soll.