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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
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Leserbriefe


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zu Seite 1888 


          Seite 149          

Ante portas
22.04.26
Seite 1856

 

Wer gestern auf dem Friedhof pennte,
wird heute Bundespräsidente.

 

Evangelische und Protestantische Sekten (Zentralkomitee)
22.04.26
Seite 1856

 

Ja es stimmt, wir wollen die Katholen nicht im Bellevue.

 

Zentralkomitee Grün
22.04.26
Seite 1856

 

Wir dementieren alles.

 

Nachgefragt
22.04.26
Seite 1856

 

Müssen wir die Botschaft über die bevorstehende Beförderung der Grünen Spitzenfrau KGE zur
BPin so verstehen, dass sich die Brandmauererparteispitzen wieder mal in geheimen Berliner Hinterzimmern im Rahmen einer demokratischen Kungelei ohne Einfluss von Parlament und Volk auf die nächste Vergabe des höchsten Amtes geeinigt hat?

 

Neuer Wind
22.04.26
Seite 1856

 

+++ Nach seinem Ableben soll Timmy nicht begraben oder ausgestopft werden, sondern als begehbare Mahnung dienen, vor allem für Klassenfahrten. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: "Die steten KZ-Besuche sind für die Schüler auf Dauer nicht der Burner, wir wollen daher ins Mahnbusiness frischen Wind bringen, die Sache universeller gestalten, KZ-Mahnung, Klimamahnung, Rassismusmahnung usw., da muss alles drin sein. Wer könnte dafür besser geeignet sein als Timmy, den alle lieben? Ein hohler Timmy wird sogar per Tieflader transportabel sein, so können wir das Mahnbusiness in den letzten Winkel der Republik bringen, z. B. nach Heringsdorf. Der Eintritt in Timmy wird kostenlos sein, es wird aber jeweils am Ausgang in der Schwanzflosse eine Spende erwartet, die den Zentralräten zugute kommt." +++

 

Symbolisch für D'land
22.04.26
Seite 1856

 

Vielleicht geht uns dieser Buckelwal nur ein kleines Stück voraus.

 

Ich mache
22.04.26
Seite 1856

 

mir echt Sorgen um den Klimawandel, dem scheint's sehr schlecht zu gehen. Wenn mann jetzt vor die Tür geht, muss man eher Angst vorm Erfrieren als vorm Verbrennen haben. Eine Lösung wäre, ganz viel Kohle usw zu verfeuern, damit die Atmosphäre sich wieder aufheizt. Vielleicht könnte man immer freitags dafür demonstrieren?

 

Mit am Grab: Der Iran
22.04.26
Seite 1855

 

Scheich Nasir Al-Walhallal, derzeit Walbeauftragter der Islamischen Wasserpolizei Hormuz-Süd, wird bei der Bestattung von "Timmy" dabeisein. Er kommt auf persönliche Einladung von Frank-Walter Steinmeier, der sich zu Timmys Verabschiedung einen "glaubensfesten Beistand an meiner Seite" wünschte. Das ebenso einladend wie persönlich formulierte Einladungsschreiben ließ außerdem in klaren Worten durchblicken, dass Steinmeier sich eine "nachhaltige Konsolidierung der deutsch-mullitischen Beziehungen" erhofft. "Ein klares Ergebnis", so der Bundespräsident, "wird häufig erst im letzten Walgang erzielt." Er werde daher "alles tun, um diese einmalige Gelegenheit zur Stärkung einer uralten Freundschaft gemeinsam mit demokratischem Leben zu erfüllen." Steinmeiers Waltod-Einladung an Al-Walhallal stieß in allen Lagern auf Reaktionen, darunter auch illegale.

 

Die Grabrede
22.04.26
Seite 1855

 

Wie aus durchstechenden Kreisen bekannt wurde, ist die Walgrabrede von Frank-Buckelwalter Steinmeier in weiten Teilen fertiggestellt. Es soll sich um ein Konglomerat aus gängigen Trauerfloskeln, Liedtexten von Herbert Grönemeyer und weiteren populären Kitschbrocken handeln; der Plagiatsanteil soll laut Stefan Weber bei 95 Prozent liegen. Am Einsturz gehindert werde das Konstrukt durch die politische Botschaft, die alles wie ein roter Faden durchziehe. Ihr Inhalt bewege sich im Bereich des Ermüdenden, doch es gebe auch Sätze mit humoristischem Potential. Als Beispiele wurden vorab geleakt: "Mit jedem Wal stirbt ein Stück unserer Demokratie." – "Eine wehrhafte Demokratie ruht auf starken Walen." – "Timmy war eben auch nur ein Mensch."

 

Der Wal unserer Herzen
21.04.26
Seite 1856

 

+++ Da mit dem Schlimmsten zu rechnen ist, laufen die Vorbereitungen für das Staatsbegräbnis von Timmy schon auf Hochtouren. Bundespräsident Steinmeier wird selber die Grabrede halten, flankiert von mehreren betrunkenen Bischöfinnen mit Doppelnamen, teils sogar mit Dreifachnamen. Die Zivilgesellschaft warnt jetzt schon vor Timmys politischer Instrumentalisierung aus dem dunklen Segment, aber sicherlich vergebens, zumal AfD-Reichsbürger Timmys Deportation in den Nordatlantik fordern. +++

 

          Seite 149          




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