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zu Seite 1808 


          Seite 1110          

Phabet
22.03.24
Seite 1529

 

Reiben Sie sich die Augen?
Sie haben sich nicht verlesen, der Massenmord ist männlich.

 

Halt, Genossen!
22.03.24
Seite 1529

 

So geht das nicht. Ihr müsst auch des großen Führers Maotsetung und des Genossen Pol Pot eingedenk sein, die uns eindrucksvoll vorgemacht haben, wie man weise ein Volk anleitet.
Rotfront! Eure Genossen
Joscha Schmierer
Jürgen Trittin
Ralph Fücks

 

Medien-Ticker
22.03.24
Seite 1529

 

+++ Die ZZ löst ihr Sponsoring mit Daimler-Benz und wird fortan von Tesla gesponsert. Die Reaktionen darauf waren in Politik und Gesellschaft einhellig negativ. Bundeswirtschaftminister Habeck: "Eine urdeutsche Vaterlandsfackel wie die ZZ, die schon in den heroischen Befreiungskriegen gegen Napoleon dem Volk das Licht der Heimatliebe gespendet hat, nunmehr von den USA bezahlt, erbärmlich. Ab heute muss die ZZ als Hort der vaterlandslosen Gesellen gelten, als unpatriotisches Blatt durch und durch, als Schlangennest der Deutschlandverräter, die den Strang verdienen. Im Übrigen erkläre ich hiermit den USA den Krieg." +++

 

Willi Schwabes Nachtrag
22.03.24
Seite 1468

 

Visionär an der Ode ist ja die Zuversicht, dass einstmals im ganzen Deutschland echte Arme sterben werden, denen ein „Stalin“ dann persönlich die Augen zudrückt - "Ihr werdet nichts besitzen, aber ihr werdet glücklich sein!"

Grüße gehen raus, an meinen Quasi-Namensvetter Covid-Klaus „The Situation“ Schwab und das Bundestagsbüro der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen – Rot Front!

 

Bundestagsbüro der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
22.03.24
Seite 1529

 

Dieser Stalin scheint ja ein toller Typ zu sein, der würde zu uns passen. Stalin, bitt melde Dich!

 

Nostalgiker
22.03.24
Seite 1529

 

Ach ja, Stalin, Freund aller Kinder, Weiser der Weisesten, menschgewordene Güte, Quell des Lebens, Sonne der Humanität.
Ach, würdest Du uns leuchten in diesen finstren Zeiten der Konterrevolution. Stets würde im Kreml noch das Licht brennen, während Du Liste um Liste abzeichnest. Und die Feinde der Zukunft würden weit im Osten zu besseren Menschen gemacht. Warum hassen sie unsere neue, grüne Welt? Geh' Du voran mit der grünen Fahne des Lebens!

 

Falten
22.03.24
Seite 1529

 

Nachdem Malte die versammelten Staatskünstler gesehen hatte und sich anhören mußte, welche Vorschläge zur Finanzierung weiterer Waffen für die Ukraine auf den Tisch geschleudert wurden, faßte er sich unwillkürlich an die Hosentasche.
So fest er dies auch tat, er spürte nichts mehr und Sekunden später fiel er in Ohnmacht.
Die erste Stimmen, die er im Krankenwagen hörte, hauchten: "Wir brauchen ganz dringend ein neues gemeinsames europäisches Sondervermögen."
Malte verkniff sich eine Antwort. Er war heilfroh, daß wenigstens Hose und Hemd nicht auf der Intensivstation verschwunden waren.

 

Willi Schwabes poetische Erinnerungen an die Zukunft
22.03.24
Seite 1529

 

Es wird ganz Deutschland einstmals Stalin danken.
In jeder Stadt steht Stalins Monument.
Dort wird er sein, wo sich die Reben ranken,
Und dort in Kiel erkennt ihn ein Student.

Dort wird er sein, wo sich von ihm die Fluten
Des Rheins erzählen und der Kölner Dom.
Dort wird er sein in allem Schönen, Guten,
Auf jedem Berg, an jedem deutschen Strom,

Dort wirst du, Stalin, stehn, in voller Blüte
Der Apfelbäume an dem Bodensee,
Und durch den Schwarzwald wandert seine Güte,
Und winkt zu sich heran ein scheues Reh.
-----
Wenn sich vor Freude rot die Wangen färben,
Dankt man dir, Stalin, und sagt nichts als: »Du!«
Ein Armer flüstert »Stalin« noch im Sterben
Und Stalins Hand drückt ihm die Augen zu.

 

Bürogemeinschaft Habeck, Özdemir + Hofreiter
22.03.24
Seite 1529

 

Antrag zum Großen Parteitag: "Wieso werden bei uns in der Partei die Spitzenposten eigentlich nach Geschlecht verteilt, wenn es gar keine Geschlechter mehr gibt?"

 

Büro Habeck
22.03.24
Seite 1529

 

Bodyshaming unter Freund*innen, das geht gar nicht.

 

          Seite 1110          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
31. Dezember 2025

Berliner Silvesterbilanz: Polizei und Einsatzkräfte überwiegend unverletzt
Der Berliner Senat hat eine ausgeglichene Bilanz rund um die Partynacht zu Neujahr gezogen. Die meisten Polizisten und Rettungskräfte überstanden die Silvesterstimmung ohne nennenswerte Blessuren. «Das heißt nicht, dass die staatlichen Bediensteten sich in den Kiezen aufführen können, wie sie wollen, und mit provozierendem Gebaren auftreten», stellt Kai Wegner im ZZ-Gespräch klar.

Studie räumt mit Mythos auf, die Jahreswechsel kämen immer häufiger
Schon wieder Jahreswechsel, war der letzte nicht eben erst? Fakt ist, die Zeit vergeht immer schneller, weil sich der Raum immer schneller ausdehnt. Aber das Kontinuum ist nun mal der Referenzpunkt, der die Relation vorgibt. Das heißt, die gefühlte Beschleunigung der Zeit ist in Bezug zu setzen zur real beschleunigten Zeit, so dass die Frequenz der Jahreswechsel stabil geblieben ist, nämlich einer auf zwölf Monate, auch die gefühlten.

Die Kriminalitätsrate ist nicht gestiegen, sie war nur vorher woanders
Kriminalität hat Ursachen, daraus ergibt sich, sie ist eine Folgeerscheinung. Dies öffnet den Komplottfabeln Sack und Tüten, die für abstruse Kausalzusammenhänge sorgen sollen. Vorbehalte gegen Kriminelle lassen sich leicht instrumentalisieren, um Stimmung gegen die vermeintlichen Ursachen zu machen. Wäre es diesen Milieuschädigern ernst, würden sie sich den sozialen Ursachen widmen, aber dafür ist ihnen das Geld wieder zu lieb, als dass sie es in Prävention und Vielfalt investieren würden.

Kann der Rückbau der Chemiebranche das Silvesterfeuerwerk ausgleichen?
Das Jahr beginnt mit einer guten Nachricht, mit der schon das alte endet. Feuerwerk klingt gar nicht gut für die Erreichung der Klimaziele, bringt wenigstens der Wegfall von Chemieproduktion einen Ausgleich? Ja, die menschengemachte Chemieindustrie war für das Klima so schlimm wie Atomkraftwerke, weil sie das ganze Jahr über ausstößt und nicht nur zu Silvester. Noch besser wäre natürlich, auch noch das Böllern bleibenzulassen, aber das gehört für viele zur Kultur.

Studentin kommt nicht damit klar, dass der Ansichten-Onkel jetzt irgendwo Silvester feiert
«Zu Weihnachten konnte ich ihm ja Paroli bieten und ihn damit konfrontieren, dass seine Parolen auch von der Randpartei kommen könnten», stellt die Studentin gegenüber der ZZ fest. «Aber zu Silvester ist er irgendwo, wo ihn keiner aufhält und wo er seine Sprüche klopfen kann», sorgt sie sich. Das trübt die Stimmung, mit der sie ins neue Jahr durchstartet.

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