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zu Seite 1858

          Seite 999 

Dieter D. D. Müller
21.12.2016
Seite 364
Erst dachte ich, die ZZ macht mit dem Feuilleton auf, weil ja Stuckrad-Barre drin vorkommt, und freute mich über so viel editorische Experimentierlust und, äh ... Kultursensibilität. Nein, das ist was anderes, aber egal, weiter im Text: Dann aber realisierte ich, dass der Artikel einfach Boulevard ist. Mystischer Boulevard, um genau zu sein.

Diese Tatsache wird zwar im Artikel thematisiert und gründlich ironisiert, aber genügt das? Stuckrad-Barre ist immerhin Drogenopfer, d.h. Opfer. Ferner wirbt er in seiner Autobiografie auf bewegende Weise um Mitgefühl für dieses Schicksal. Und schließlich ist er seither clean, d.h. er hätte erst recht Schonung verdient. Das sieht die ZZ offenbar anders! Eine solche Inhumanität kann ich nur drohend zur Kenntnis nehmen!!

Aber noch zum Inhalt: Dass StuBa den ollen Udo hört, sind Flashbacks, also völlig normal nach so vielen Jahren Schicksal. Dafür kann er nichts. Und dass er in seiner Jugend Udo zum lieben Gott auserkoren hat, dafür kann er auch nichts (wg. Pfarrersohn, der ja auch mal in die Pubertät kommt und sich gegen väterliche Introjekte bzw. überkommene Rollenvorbilder durchsetzen muss). Aber am meisten macht mich betroffen: Die frühe Udo-Erfahrung hat StuBa so schwer traumatisiert, dass er bis heute glaubt, Udo wüsste alles und hätte immer recht. Das muss man sich mal vorstellen! Andere Leute folgen blindlings Merkel oder Stegner, was ja okay ist, aber das? Entsetzlich.

Und nicht zuletzt: Dieses Trauma wird StuBa um den verdienten Nobelpreis bringen. Das macht mich vollends fertig, so als Literaturkenner. StuBa ist DAS Talent schlechthin, ein Höchstbegabter! Seine Hardware hätte für alles gereicht, aber ausgerechnet er fängt sich Udo als Software ein, was ihn kognitiv-emotional stranguliert, sozusagen. Eine Tragödie. Ich weiß wirklich nicht, ob da mystischer Boulevard angemessen ist. Außerdem steht noch nicht mal ein Autorenname unter dem Artikel. So nicht, ZZ!




Ein Leser mehr
21.12.2016
Seite 364
@Claudia von Schnitzler: Keine Frage, rechtzeitig mehr Grüne auf die Schiene zu bringen hätte gewiss geholfen, aber dafür ist es inzwischen wohl zu spät.




Heinrich
21.12.2016
Seite 364
Wenn der Topf aber nun ein Loch hat: Örtliche Klempnerei will Flüchtlinge zu Gefäßchirurgen ausbilden.




#Draufgeschissen #Berlin
20.12.2016
Seite 364
auf die ganzen Beileidsparolen




Claudia von Schnitzler
20.12.2016
Seite 364
Nach LKW-Unfall auf dem Berliner Weihnachtsmarkt: Grüne fordern mehr Güter auf die Schiene. Nach dem unglücklichen LKW-Unfall auf dem Berliner Weihnachtsmarkt scheinen die Grünen wieder einmal recht behalten zu haben. "Würden mehr Güter vom LKW auf die Schiene verlagert und der Verbrennungsmotor abgeschafft, gäbe es solche schlimmen Unfälle gar nicht", sagte die Sprecherin der Fraktion Anton Goebbels-Eckardt dem Rechercheverbund aus ARD, Das Erste und Tagesschau, welche sich übrigens lange Zeit nicht sicher war, ob sie über den LKW-Unfall berichten sollte, da man schließlich nicht über lokal begrenzte Verkehrsunfälle berichte, so Dr. Karl Kniff von der ARD-Redaktion Kamera Aktuell.




Reimund Weismar
20.12.2016
Seite 364
Jeder gebildete Mensch weiß, daß der Heimlich-Griff eine lebensrettende Maßnahme bei drohender Erstickung ist und schon viele Menschenleben gerettet hat.
Nur der örtliche Typ, dieses sexistische Schwein, hat schon wieder dreckige Gedanken dabei. Widerlich - so einer gehört doch kastriert!

Antwort:
Jetzt weiß er es doch auch.



GP
20.12.2016
Seite 364
Ob Zsa Zsa Gabor deshalb so viele Affären hatte, weil Männer selbst sturzbetrunken ihren Namen noch fehlerfrei aussprechen konnten?

Antwort:
Manche sagen Zsasasa.



Kevin muß mal
20.12.2016
Seite 364
So schlimm die Sache in Berlin ist; mehr kümmert mich der erschossene russische Botschafter in der Türkei.
Kaum anzunehmen, daß Putin, der schon beim abgeschossenen russischen Jet in Syrien fast aufgestanden wäre, nun sitzen bleibt.

Da kommt noch was; schwör!

Antwort:
Erdogan sagt, die Kurden waren es.



Jesus Christus
20.12.2016
Seite 364
Oh lese grad, "Der am Montagabend festgenommene Verdächtige ist wieder freigelassen worden. «Die bisherigen Ermittlungsergebnisse ergaben keinen dringenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten», teilte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mit."


Antwort:
Hat demnach einen festen Wohnsitz, und es besteht logischerweise keine Fluchtgefahr.



Jesus Christus
20.12.2016
Seite 364
Seit 9/11 ist die Menschheit ja regelgerecht dazu konditioniert worden, zwar hie dort ja schon widersprechend, im grossen Ganzen jedoch einfach froh nicht persönlich betroffen zu sein noch sich damit gar mal ursächlich befassen zu müssen, eben wie mehrheitlich wie vom Mainstream vorgegeben, demonstrativ schweigend hinzunehmen. Ursächlich wird wohl auch dieser als Verdächtiger festgenommene Pakistaner seine Tat auf irgendein in der Folge 9/11 begangenes Verbrechen irgendwo in der muslimischen Welt begründend rechtfertigen. Tatsächlich solle man nun schon wieder einfach nur grad mal Trauern und Innehalten; anstatt mit dem blanken Finger auf die Grossverbrecher in den USA & Israel und ihre ganzen Mitgehilfen wie Merkel und Co. in der Regierungsbank und auf den Richterstühlen zu zeigen? #Vertreibt die Geldverleiher, Menschenschlächter und Menschenhändler aus dem Tempel ähm Reichstag dem Deutschen Volke




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