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Leserbriefe

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zu Seite 1860

          Seite 964 

Theodor Storm (dpa-nord)
12.01.2017
Seite 374
Kiel - Der schleswig-holsteinische SPD-Politiker Ralph Stegler widersprach in einem Interview den jüngsten Ergebnissen der Andrea-Nahles-Stiftung, dass Politiker wegen drohender Abwahl in Panik gerieten und Zoff schüren würden. Das sei dümmer als die Polizei erlaubt. Anständiges und gepflegtes Pöbeln in den Medien gehöre zum normalen Rüstzeug von Spitzenpolitikern auch der SPD, würde aber regelmäßig von Rassisten der AfD für ihr Wasser auf die Mühlen der Rechten missbraucht. Diesen Missbrauch könne man nicht zulassen, so Stegler. Auf den Hinweis der Recherchegruppe von ARDSPDZDFWDR & Friends, dass die Andrea-Nahles-Stiftung ein SPD-nahes Institut sei, erklärte Stegler, auch Frau Nahles habe ein Recht darauf, ein Dirndl ausfüllen zu können.




Tritt ihn
12.01.2017
Seite 373
Frage:
Es gibt nur einen einzigen Mann, der Claudia Roth erotisch findet. Und wer ist es?
Antwort:
Renate Künast.

Antwort:
Ist die nur ein einziger?



Dieter D. D. Müller
12.01.2017
Seite 373
Die Welttageszeitung DIE WELT titelte gerade eben: "Finanzminister Schäuble verspricht Steuersenkungen". Grund: 19 Milliarden gebunkerte Überschüsse aus dem Jahr 2016 plus Angespartes aus den Jahren davor.

Das geht über mein Begreifen, also kommentiere ich das jetzt mal nicht. Vielleicht erklärt's mir jemand.

Antwort:
Die Bereicherungen werden ausgezahlt.



Hängengebliebenes
12.01.2017
Seite 373
Versuchen Sie jemandem zu sagen, der glücklich ist (und nicht homosexuell ist), dass Sie froh sind, dass er so "homosexuell" ist und sehen Sie, was geschieht.






Ein Leser mehr
12.01.2017
Seite 373
Es wäre wohl allmählich Zeit für den ersten Unduden, man verliert ja schon den Überblick.




Renate Künast
12.01.2017
Seite 373
Ich war nächtelang aufreizend bekleidet und mit neuer pfiffiger Marilyn-Monroe-Frisur (Bio-H2O2) in den Maghreb-Vierteln der Großstädte unterwegs, und keiner hat mich angemacht, geschweige denn begrapscht. Mir wurde nicht einmal nachgepfiffen!

Antwort:
Respekt.



Kevin muß mal
12.01.2017
Seite 373
"Auch Tätervolk war mal Unwort des Jahres und wird in der aktuellen zeit.de munter verwendet."

Es kommt halt immer drauf an, gegen wen sich sowas wendet.
Wenn man damit seinen eigenen Landsleuten auf den Teppich pissen kann, ists natürlich erlaubt.
Sonst aber geht das gar nicht.

Wir sollten uns aber angewöhnen, solche Vokabeln, die man linksgrünversiffterweise mit einem Bann belegen möchte, um damit der geschundenen deutschen Seele die Worte zur Artikulation ihrer Sorge zu nehmen, jetzt erst recht und sie sogar in unnötiger Weise exzessiv zu verwenden.
Wir werden uns doch nicht von Leuten, die sich aufgrund ihrer intellektuellen Minderausstattung in ihrem eigenen Klo verlaufen, die verbalen Waffen vorschreiben lassen, mit denen wir ihnen den Scheitel nachziehen werden.

Darauf einen Mohrenkopf!

Antwort:
Das ist mal ein klares Unwort.



OttoOtto
12.01.2017
Seite 373
"Alle Jahre wieder" beglückt uns ein selbsternannter Klub von Sprachrichtern mit dem "Unwort" des Jahres. Unser aller Dank an die lieben Guten! In diesem Jahr haben sie einen richtigen Volltreffer gelandet, den "Volksverräter". Als einziger kleiner Kritikpunkt wäre einzuwenden, dass es sich hier nicht um ein "Unwort", sondern um "Unpersonen" handelt. Aber das soll an unserem besonderen Dank für die Mühe keinen Abbruch tun. Macht nur weiter so, wir lieben Euch doch alle!

Antwort:
Auch Tätervolk war mal Unwort des Jahres und wird in der aktuellen zeit.de munter verwendet.



Edewolf
12.01.2017
Seite 373
Ups, auf einmal ist die Werbung links und die Zeitung rechts. Ich hoffe, daß das nicht bedeutet, daß Sie Ihre weltanschauliche Neutralität aufgeben. Bei Edeka kauf ich ja schon lange nicht mehr. Nun überlege ich auch, Ihre Zeitung abzubestellen.

Antwort:
Hauptsache, die Werbung beachten.



Leser1
12.01.2017
Seite 373
Der örtliche Typ mit dem fitgemachten Darm trainiert im stillen Örtchen und verortet dort seine größten Erfolge.

Antwort:
In der Elbphilharmonie?



          Seite 964 
 


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1. Mai 2026

Lars Klingbeil ist voller Endorphingefühle, weil keine Rede von Vizekanzlerdämmerung ist
Regelmäßig kommt es zur Mitte von Amtsperioden der Bundeskanzler zu dem journalistischen Gerede von Kanzlerdämmerung, im Falle von Friedrich Merz etwas verzögert. Von Vizekanzlerdämmerung spricht dagegen niemand was den Finanzminister nach eigenen Aussagen flasht. «Wir sehen darin die Chance, das Vertrauen zu ergreifen, und darum sage ich, ich will die Tür aufmachen, um endlich die Transformationen in die gerechte Gesellschaft für alle in die Bahnen zu leiten», verspricht er der Basis, die seine Laune teilt.

Hilfsorganisation «Wale ohne Grenzen» beklagt Diskussion um Fördermittel
«Kein Ministerium fühlt sich zuständig», beklagen die Aktivisten, die um den Fortbestand ihrer Arbeit bangen müssen. «Wenn das so weitergeht, wird der nächste Wal wieder ohne uns auskommen müssen, und das wäre ein Zeichen wachsender Walfeindlichkeit», stellen sie gegenüber der ZZ fest. Dabei wären die Gelder gut angelegt. «Wir arbeiten an der Sensibilisierung gegenüber den Walen, immerhin sind sie die Elefanten der Meere», beschreiben sie ihre Arbeit. Spenden können die Staatsgelder nicht ersetzen, sind aber trotzdem willkommen.

Der Grund wird Sie überraschen: Darum ist der örtliche Typ für die Zuckersteuer. Was dahintersteckt
Die Zuckersteuer eröffnet dem örtlichen Typ die Möglichkeit, zu einer Frau spontan zu sagen: «Wenn ich Sie ansehe, glaube ich, da wird Zuckersteuer fällig!» Das erklärt er gegenüber der ZZ. «Da muss sie schon mal ja sagen, und nur ja heißt ja ja.»

Quellen: Proteste zum 1. Mai verlaufen friedlich gemessen am Ernst der Lage

Neuwahl hieße, bei der Lösung der Probleme auf die Verursacher zu setzen
In der Demokratie ist es nun mal so, dass den Wählern die Verantwortung zukommt, die Probleme zu entschärfen. Dieser Verantwortung werden sie immer weniger gerecht, wie die Wahlergebnisse und erst recht die Umfragen zeigen. Neuwahlen auszurufen, wäre der Weg aus dem Kreisverkehr in die Sackgasse. Schlimm genug, dass irgendwann sowieso wieder Wahlen sind. Bis dahin muss die Absicherung der Demokratie unter Dach und Fach in trockenen Tüchern sein.

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